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Highlights der Sandalgarve zwischen Faro und der spanischen Grenze

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Augen zu! Woran denkst du, wenn von der Algarve die Rede ist? Kleine Sandbuchten mit imposanten Felsformationen, Höhlen und steil ins Meer abfallende Klippen? Diese Landschaft der Felsargarve zwischen dem Cabo de São Vicente und Albufeira ist so etwas wie der Inbegriff der Algarve. Gleichzeitig ist sie Ziel der meisten Touristen, die in den Süden Portugals reisen. Die Sandalgarve, das Sotavento, ist das Kontrastprogramm dazu: breite, kilometerlange, schier endlose weiße Sandstrände, Laguneninseln und Dünenlandschaften. In der Region, die sich bis an die Grenze Spaniens erstreckt, gibt es noch eine Reihe authentischer Städte ohne Touristenmassen – zumindest in der Nebensaison.

Welche Orte und Aktivitäten du an der Sandalgarve auf gar keinen Fall verpassen solltest und wo du vielleicht am stilvollsten übernachten kannst, das liest du jetzt in diesem Artikel!

Vila Real de Santo António und Castro Marim

Es ist gerade einmal 09:30 Uhr als ich die südöstlichste Stadt Portugals erreiche. Während Vila Real de Santo António langsam erwacht, bin ich seit sieben Stunden auf den Beinen und habe die Anreise zum Flughafen Zürich, einen dreistündigen Flug, die Übernahme des Mietwagens der Firma Nicerent (klare Empfehlung) und eine knapp einstündige Fahrt von Faro an die spanische Grenze hinter mir. Die Sonne strahlt vom Himmel und mit mir um die Wette. Zeit für einen Kaffee.

Der Praça do Marquês de Pombal mit dem Obelisken in der Mitte ist nahezu menschenleer. Dieser prächtige Platz trägt den Namen es ehemaligen Premierministers und Stadtplaners Sebastião José de Carvalho e Melo, dem Marquês de Pombal. Richtig, es handelt sich dabei im jenen Marquês de Pombal, der Lissabon nach dem verheerenden Erdbeben 1755 wieder aufbauen ließ. Für die Errichtung der Stadt Vila Real de Santo António verwendete man weitgehend die gleichen Pläne. Und so entstand hier am Ufer des Guadiana, dem Grenzfluss zu Spanien, eine neue Siedlung im Schachbrettmuster. Die Orientierung fällt demnach leicht in Vila Real de Santo António.

quadratisch, praktisch, gut

Die Einkaufsstraße ist überschaubar, aber sehr einladend. Neben zahlreichen Cafés und Restaurants locken Boutiquen, Schuhgeschäfte, Geschäfte für Schreibwaren oder Haushaltswaren und die typischen Souvenirläden, in denen landestypische Andenken, Bademode und Strandutensilien angeboten werden. Wunderschön ist das António Aleixo Cultural Centre, in dem du im Winter die größte Weihnachtskrippe der Algarve bestaunen kannst. Dass in Vila Real de Santo António häufig Spanisch statt Portugiesisch zu hören ist liegt auf der Hand. Für die Menschen in der Grenzregion ist es normal auf der einen Seite des Flusses zu wohnen und auf der anderen einzukaufen oder zu arbeiten.

Der kleine Hafen liegt am Ende der Einkaufsstraße. Von hier aus könnte man die Fähre besteigen und nach Ayamonte in Spanien übersetzen. Ich will allerdings die Sandalgarve erkunden und in Portugal bleiben. Etwas landeinwärts, am Bahnhof von Vila Real de Santo António, starten die Züge der Linha do Algarve nach Faro. Noch ist die Strecke nicht vollständig elektrifiziert und die Fahrt in den blauen Zügen entlang der Küste ein Erlebnis.

Zwischen Vila Real de Santo António und Castro Marim erstrecken sich Feuchtgebiete mit Salzwiesen. Es kann durchaus vorkommen, dass du in diesem Schutzgebiet Flamingos begegnest. Der kleine Ort Castro Marim, eine der ersten Siedlungen an der Algarve, wird von einer Burg maurischen Ursprungs und eine Fort aus dem 17. Jahrhundert überragt. Alleine wegen der Aussicht auf den Guadiana, die vielen kleinen Salinen, wo das Salz heute noch nach alter handwerklicher Tradition gewonnen wird, und die Sumpflandschaft lohnt sich ein Besuch der Burg.

Cacela Velha

Die Frage, warum man ein winziges Fischerdorf ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten mitten im Nirgendwo mit knapp 100 Einwohnern besuchen sollte, ist durchaus berechtigt. Meine Antwort darauf lautet: Lass dich davon nicht abhalten! Cacela Velha ist ein richtiges Bilderbuchdorf an bester Lage. Für viele ist Cacela Velha das schönste Dorf an der Sandalgarve. Mit Sicherheit ist es das romantischste.

romantisches Bilderbuchdorf

Viel gibt es tatsächlich nicht zu sehen hier und ein Dorfrundgang ist schnell absolviert. Aber du kannst in aller Ruhe durch die kleinen Gassen schlendern. Die weißen Häuser mit ihren blauen, orangen und gelben Akzenten sind eine wahre Augenweide. Die Platibandas und filigranen Schornsteine zählen zu den architektonischen Merkmalen des Dorfes und zeugen vom einstigen Wohlstand. Insofern lohnt es sich beim Spaziergang durch Cacela Velha den Blick hin und wieder nach oben zu richten.

Der idyllische Ort wird von einer Festung dominiert. Diese Festung, ursprünglich eine arabische Burg, schützte früher einmal den Eingang zur Ria Formosa. Im Sommer lockt das autofreie Cacela Velha autofreie Ort auf den Klippen unzählige Besucher an. In der Vor- und Nachsaison bist du hier jedoch nahezu alleine. Früher oder später landest du bei der Igreja Matriz, der einzigen Kirche im Ort. Sie wurde so wie die Festung beim großen Erdbeben 1755 zerstört, aber wieder aufgebaut. Berühmter als die Kirche selbst ist die Aussicht von der Rückseite der Kirche. Vor hier aus hast du einen atemberaubenden Ausblick auf den weitläufigen Strand und die Lagune.

Auf alle Fälle wurde der dortige Strand mehrfach ausgezeichnet. Touristische Infrastruktur solltest du hier nicht erwarten. Die meisten Abschnitte sind nicht bewirtschaftet und von Sonnenschirm über Proviant und Getränke muss alles selbst mitgebracht werden. Dafür gibt es im Örtchen Cacela Velha selbst ein paar wenige Restaurants, die fangfrischen Fisch anbieten.

Tavira

Tavira wird gerne als Venedig der Algarve bezeichnet. Ob dieser Beiname von der römischen Brücke über den Gilão oder der vorgelagerte Lagunenlandschaft stammt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Derartige Vergleiche sind sowieso wenig zielführend. Vor allem, weil Tavira einzigartig ist. Die Stadt ist charmant, anmutig, beschaulich und angenehm unaufgeregt. Und genau damit hat Tavira sofort mein Herz erobert. Vielleicht ist es sogar meine liebste Stadt an der Algarve.

Venedig der Algarve

Was Tavira am ehesten mit Venedig verbindet, sind sein morbider Charme und der Glanz vergangener Zeiten. Fischfang und Fischverarbeitung sorgten einst für Wohlstand und machten Tavira sogar zur größten Siedlung der Algarve. Wohlhabende Händler ließen damals prestigeträchtige Villen am Gilão errichten. Heute bröckelt der Putz von den Fassaden und die Feuchtigkeit setzt den Mauern zu. Also gibt es doch Parallelen zu Venedig. Mit der Aufgabe der portugiesischen Kolonien in Übersee verlor Tavira an Bedeutung. Nach und nach versandete der Hafen. Seeleute schleppten die Pest ein und das Erdbeben von 1755 zerstörte viele Gebäude.

Sehenswürdigkeiten

Auf kleinstem Raum hat Tavira eine beachtliche Anzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Das Zentrum bildet die Praça da República direkt am Rio Gilão mit dem Rathaus, einen Brunnen, einer Freilichtbühne und zahlreichen Cafés und Restaurants. Von hier aus führt die berühmte Ponte Romana über den Fluss.

Sie ist eine von vier Brücken, die den Gilão überspannen und die Stadtteile am linken und rechten Ufer miteinander verbinden. Anno dazumal war die Ponte Romana ein wichtiges Verbindungsstück auf der römischen Straße zwischen Castro Marim und Tavira. Heute ist die wiederaufgebaute Brücke mit ihren sieben Steinbögen ein reiner Fußgängerübergang. Von der Brücke aus hast du einen wunderschönen Blick auf die Altstadt und den Burghügel. Und mit etwas Glück spiegeln sich die Fassaden im Wasser.

Auf dem Burghügel thront die Ruine des Castelos. Von diesem sind allerdings nur noch ein paar Reste der Festungsmauern zu sehen. Dafür liegen sie in einer schönen Gartenanlage, dürfen erklommen werden und eröffnen eine wunderbare Aussicht über Tavira bis hin zum Meer. Ansonsten findest du auf dem Burghügel mit der markanten Igreja Santa Maria do Castelo und der Igreja Matriz de Santiago gleich zwei der insgesamt mehr als 30 Kirchen Taviras. Nicht zu übersehen ist der alte Wasserturm, der heute eine Camera Obscura beherbergt. Hier kannst du die Stadt aus einer anderen Perspektive bestaunen und erfährst viel über die Geschichte.

Direkt am Fluss lädt eine kleine Parkanlage zum Verweilen ein. Sie führt zur alten Fischmarkthalle, in der aber nur noch Souvenirs verkauft werden und Restaurants ihren Platz finden. Die neue Markthalle liegt etwas weiter östlich. Neben all diesen Sehenswürdigkeiten ist die eigentliche Attraktion jedoch Tavira selbst. Verpasse es nicht durch die malerischen Gassen zu schlendern und die weißgetünchten oder mit kunstvollen Kacheln geschmückten Häuserfassaden zu bewundern.

Ilha de Tavira und Praia do Barril

Tavira ist sicherlich kein klassischer Badeort. Einen Strand direkt vor dem Hotel oder eine Uferpromenade suchst du hier vergebens. Dafür besteht die vorgelagerte Ilha de Tavira praktisch nur aus Strand und kann mit einer mehr als zehn Kilometer langen Sandküste aufwarten. Neben der idyllischen Altstadt ist die Ilha de Tavira das zweite große Highlight.

Zu erreichen ist die Insel mit der Fähre oder der kleinen Schmalspurbahn bei Pedras d’el Rei. Der Bootsanleger in Tavira befindet sich hinter der alten Markthalle. Die Überfahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Die genauen Preise und Fahrpläne findest du auf der Website von Silnido. Hier bekommst du für wenig Geld gleich noch eine kleine Flusskreuzfahrt und Einblicke in das Naturschutzgebiet Ria Formosa. Eine weitere kleinere Fähre verbindet die Ilha de Tavira mit dem Hafen von Quatro Águas an der Mündung des Gilão. Sie verkehrt im Halbstundentakt und benötigt nur fünf Minuten.

In der Nähe der Anlegestelle auf der Ilha de Tavira findest du die übliche touristische Infrastruktur mit Liegestuhl- und Sonnenschirmvermietern, Bars, Restaurants, Toiletten und einen Campingplatz. Wer sich die Mühe macht, ein paar hundert Meter weiter strandabwärts zu gehen, wird mit weiten, weißen und nahezu menschenleeren Stränden belohnt. Genau genommen gibt es vier Strände: die Praia da Ilha de Tavira, die Praia da Terra Estreita, die Praia do Barril und die Praia do Homem Nu ganz im Südwesten. Die Ilha de Tavira ist ein kleines Paradies. Hier gibt es Party und Wassersportmöglichkeiten. Wer will kann die Einsamkeit zelebrieren, kilometerlange Strandspaziergänge unternehmen oder sich einfach den Wind um die Nase wehen lassen.

Etwas weiter westlich von Tavira, bei der Feriensiedlung Pedras d’el Rei, führt eine Fußgängerbrücke über den Canal de Tavira zur Insel. Bis zum Meer und zur Praia do Barril kannst du dann entweder mit dem Zug fahren oder alternativ die Insel per pedes durchqueren. Die Strecke beträgt ungefähr 1.3 Kilometer. Der angesprochene Zug ist eigentlich eine kleine Bimmelbahn. Sie stammt aus jener Zeit, als an der Küste noch Thunfischfang betrieben wurde. Damals transportierte die Bahn Fisch und Vorräte zwischen der Thunfischfabrik an der Praia do Barril und dem Festland. Heute sind es vor allem Touristen.

ein Friedhof für Anker

In den Gebäuden des ehemaligen Fischerdorfes und der Thunfischfabrik sind heute Restaurants, Cafés, Geschäfte und ein Thunfischmuseum untergebracht. Hier befindet sich auch der Cemitério das Âncoras, der Ankerfriedhof. 1964, als die Fischergemeinde in Barril aufgegeben wurde, platzierte man 203 verrostete Anker in den Dünen. Sie sind ein stilles Denk- oder Mahnmal. Denn durch die fast vollständige Ausrottung des Roten Thuns verloren die Fischerfamilien ihr Einkommen und traditionelle, nachhaltige Fangmethoden (Almadraba) verschwanden. Für diese Fangmethode verwendeten die Fischer Netze, die am Grund des Meeres mit Ankern befestigt wurden.

Olhão

Das Fischerstädtchen ist neben Tavira mein zweiter Lieblingsort an der Sandalgarve. Zusammen mit dem vorgelagerten Naturpark Ria Formosa zählt die Kleinstadt zu meinen absoluten Algarve Highlights. Warum gibt es hier dann nur drei Zeilen dazu? Eben, weil es so viel zu erzählen gibt, widme ich Olhão und den Inseln Armona und Culatra einen eigenen Beitrag.

Faro

Viele Reisen und Urlaube an der Algarve beginnen und enden in Faro. Kein Wunder, liegt doch hier der einzige Flughafen der Region. Abgesehen vom Flughafen ist Faro zu Unrecht ein touristisch eher unbedeutendes Ziel. Die meisten lassen die quirlige Studentenstadt links liegen und reisen sofort weiter in die bekannten Touristenorte. Dabei lohnt es sich zumindest bei der An- und Abreise ein wenig Zeit hier zu verbringen und auf Entdeckungsreise zu gehen.

Die Altstadt Faros, die Cidade Velha , ist von einer mittelalterlichen Befestigungsanlage umgeben. Von der alten Burg- oder Stadtmauer sind noch drei historische Tore, unter anderem der Arco da Vila, übrig. Innerhalb der Cidade Velha befinden sich die Kathedrale von Faro, das archäologische Museum und das Rathaus, die Câmara Municipal.

Aber auch außerhalb der Stadtmauern hat die Stadt etwas zu bieten. Faro ist authentisch und lebendig. Die hübschen Gassen im Zentrum mit dem typischen schwarz-weißen Kopfsteinpflaster sind mit Sonnensegeln überspannt, sodass sich das Einkaufsvergnügen nicht allzu schweißtreibend gestaltet. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Leider ist Faro bei meinem Besuch an einem Samstagnachmittag ziemlich ausgestorben und «ziemlich Baustelle».

Sehenswert ist unter anderem der Palácio Belmarço. Der I-Love-Faro-Schriftzug an der Marina ist ein beliebtes Fotomotiv. Am Largo do Carmo befindet sich die Barockkirche Igreja Nossa Senhora do Carmo, die wegen ihrer reich verzierten Altäre auch goldene Kirche genannt wird. Sie ist eine der wichtigsten Attraktionen Faros, vor allem wegen der Capela dos Ossos. Das Innere der sogenannten Knochenkapelle ist mit Gebeinen verstorbener Karmelitermönche und mehr als 1’200 Totenschädeln ausgekleidet. Sogar der Altar wurde aus Knochen errichtet – ein bisschen morbid, aber faszinierend. Die Capela dos Ossos ist am Samstagnachmittag und sonntags geschlossen.

Selbstverständlich ist Faro auch der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge in den Naturpark Ria Formosa.

Conversas de Alpendre – eine Unterkunft zum Wohlfühlen und Träumen

Die Algarve ist nicht unbedingt bekannt für stilvolle Unterkünfte oder Boutique-Hotels. An vielen Küstenabschnitten dominieren riesige Hotelkomplexe und unschöne Bettenburgen aus den 1970er Jahren. Doch es geht auch anders. Zwischen Vila Real de Santo António und Tavira, im kleinen Örtchen Vila Nova de Cacela, liegt ein solches Kleinod. Das Conversas de Alpendre ist umgeben von einer Orangenplantage und das Anwesen selbst steht in einem großen Garten mit knorrigen Kork-, Oliven- und Johannisbrotbäumen. Und obwohl es im Hinterland liegt, hast du teilweise Ausblick auf das Meer.

Conversas de Alpendre [Werbung, Affiliate Link]

Die nur elf Zimmer verteilen sich auf das alte Haupthaus, einen modernen Anbau oder liegen als Baumhaus oder Hütten im Garten. Das Dekor sucht seinesgleichen. Das gesamte Einrichtung und Ausstattung des Conversas de Alpendre ist bis ins kleinste Detail durchdacht, nichts wurde dem Zufall überlassen. Möbel und Wohnaccessoires stammen von lokalen oder zumindest portugiesischen Handwerkern. Lampenschirme aus Rattan, traditionelle Fliesen, Vasen, Spiegel, Kissen, Teppiche, Wandbehänge, Blumen und Sonnenschirme fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild. Bei so viel Stil und unaufgeregtem Luxus kommt mir das Relais Castello di Morcote in den Sinn, das mir ähnlich gut gefallen hat. Die gesamte Anlage strahlt eine angenehme Ruhe aus.

Meine Superior Suite mit eigener Terrasse ist genau nach meinem Geschmack. Die Zimmer sind gut isoliert, das Bett hat eine hervorragende Matratze. Hier lässt es sich ungestört träumen. Ein besonderes Extra ist der Turndown-Service. Bei der abendlichen Rückkehr ins Zimmer sind die Räume in ein sanftes Kerzenlicht getaucht. Auch der Gemeinschaftsraum neben der Bibliothek und die offene Terrasse lassen keine Wünsche offen. Im Zentrum liegt ein ausreichend großer Pool. Auf der Terrasse und im Garten gibt es genügend Sonnenliegen und -betten, sodass alle einen Rückzugsort finden. Für Massagen ist ein luftiger Pavillon vorgesehen.

Hideaway der Extraklasse

Der Tag im Conversas de Alpendre beginnt mit einem kleinen Festmahl. Das Frühstück wird am Tisch serviert, ohne hektisches Gerenne zum Buffet. Es gibt einen gesunden Shot zum Start, Kaffee nach Wahl und den unvergleichlich guten frisch gepressten Orangensaft aus dem eigenen Garten. Marmelade, Honig, Frischkäse, täglich wechselnde Fruchtschalen, Yoghurt und Granola werden an den Tisch gebracht. Zusätzlich kannst du ein Eiergericht und Pancakes bestellen. Brot, Käse und Fleisch werden immer wieder auf großen Tabletts gereicht. Und weil das Frühstück im Urlaub meine liebste Mahlzeit des Tages ist, zelebriere ich es ausgiebig.

Tagsüber sind kleine Snacks erhältlich und nach vorheriger Anmeldung bietet das Conversas de Alprendre ein dreigängiges Abendmenü mit Amuse-Bouche an. Dabei wählst du zwischen Fleisch, Fisch oder einer vegetarischen Variante. Ansonsten handelt es sich um ein Überraschungsmenü mit festgelegter Speisenfolge. Auf Unverträglichkeiten oder Sonderwünsche wird selbstverständlich eingegangen. An dem Abend, an dem ich im Hotel esse, gibt es nichts Außergewöhnliches, aber die Gerichte sind durchwegs gut.

Die Gastgeberfamilie gibt gerne Tipps für Ausflüge und Restaurantbesuche in der Region. Für kleine Erkundungstouren kannst du im Conversas de Alpendre Fahrräder ausleihen. Insgesamt empfiehlt sich ein Aufenthalt aber nur, wenn du ein Mietauto hast. So lassen sich die Strände in der Umgebung in etwa fünf Minuten erreichen.

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Highlights der Sandalgarve zwischen Faro und der spanischen Grenze 1
Gasse in Tavira an der Sandalgarve
Sandalgarve

4 Gedanken zu „Highlights der Sandalgarve zwischen Faro und der spanischen Grenze“

  1. Liebe Carola,
    ja, ich stimme Dir in allem zu: Die Sandalgarve ist eine herrliche Landschaft, Cacela Velha eine Perle von einem Fischerdorf, direkt am Meer, Tavira auch meine heimliche Favoritin unter den Städten der Algarve, die vorgelagerten Inseln einfach nur wundervoll, ganz speziell auch Culatra und Armona und Faros Altstadt völlig unterschätzt und mit viel Charme. Ganz besonders gut haben mir Deine schönen Fotos gefallen. Sie haben mich sofort eingefangen und mitgenommen in den Süden. Nur an Vila Real de Santo António und Castro Marim bin ich dann doch immer vorbei gefahren, obwohl ich schon oft gehört habe, dass es sich lohnt, diese beiden Städte auch einmal zu besuchen.
    Vielen Dank für diese schöne kleine Reise!
    Jens

    Antworten
    • Lieber Jens
      Vila Real de Santo António ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass mich die Gegend völlig in ihren Bann gezogen hat. Deshalb zieht es mich im Herbst wieder dorthin.
      Viele Grüße
      Carola

      Antworten
  2. Hey Carola, welch schöne Zusammenstellung der Orte mit wahnsinnig tollen Fotos. Ich selbst kenne nur Faro, jetzt habe ich aber noch mehr Lust, die weniger touristische Algarve näher kennenzulernen!
    LG Julita

    Antworten

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