24 Geschenke für anspruchsvolle Teilzeitnomadinnen

Ratgeber

In wenigen Wochen ist Weihnachten und manche fragen sich vielleicht, womit sie ihren reisenden Familienangehörigen oder Freundinnen eine Freude bereiten können. Okay, Gutscheine (Flug, Bus, Zug) gehen immer. Und ich persönlich habe auch nichts dagegen. Besonders originell ist es allerdings nicht. Deshalb habe ich hier eine Liste mit Geschenken zusammengestellt, die mich begeistern würden, weil sie in erster Linie praktisch und packlistenkompatibel sind oder mir ein paar schöne Momente schenken. Unter den Ideen befinden sich Geschenke in allen Preisklassen und ich habe versucht, sie von billig bis exklusiv zu ordnen.

In diesem Artikel findest du Vorschläge für Geschenke (nicht nur zu Weihnachten), über die eine Vielreisende wie Travellingcarola sich freuen würde. Und am Ende habe ich auch noch meine fünf No-Go-Geschenke erwähnt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass bei so einem Blogpost Markennamen fallen und das als Werbung ausgelegt werden könnten. Hier handelt es sich allerdings um einen redaktionellen Beitrag, der meine ganz persönliche Meinung widerspiegelt. Ich habe keine Auftrag erhalten, werde nicht dafür bezahlt und verwende auch keine Affiliate-Links.

Inspirationen für (Weihnachts)Geschenke für Teilzeitnomadinnen
1. Durchsichte Kulturbeutel

Wenn ich etwas hasse, dann sind das die 1-Liter-Plastikbeutel, die es für die Sicherheitskontrolle braucht. Ein-, Um- und Auspacken sind mühsam. Seit Jahren verwende ich deshalb transparente Kulturbeutel mit einem Liter Fassungsvermögen, die den nationalen und internationalen Handgepäck-Bestimmungen entsprechen. Leider halten diese auch nicht ewig und müssen von Zeit zu Zeit erneuert werden.

2. Wiederbefüllbare Behälter für Toilettenartikel

Über Sinn und Unsinn dieser Vorschrift kann man streiten, aber wenn maximal nur ein Liter in Behältnissen zu 100 ml mit ins Flugzeug darf, dann muss man seine Kosmetika oft umfüllen. Schließlich will ich auf Reisen nur mit Handgepäck trotzdem alles Vertraute mitnehmen. Neben kleinen Döschen und Fläschchen, finde ich aktuell die flexiblen, wiederverwendbare Tuben aus Silikon sehr praktisch.

3. Feste Shampoos, Duschbrocken oder Aleppo-Seife

Ein weiterer Tipp, um im durchsichtigen Kulturbeutel Platz zu sparen, sind feste Schampoos und Seifen. Lush hat davon viele verschiedenen Sorten im Angebot. Ein ganz tolles Kombi-Produkt, also Shampoo und Duschgel in einem, ist der Duschbrocken. Früher hätte ich mir nie vorstellen können mit Seife die Haare zu waschen. Die in Syrien hergestellte Aleppo-Seife aus Oliven- und Lorbeeröl kommt ganz ohne Farbstoffe, künstliche Aromen, Parfüme oder andere synthetische Stoffe aus und ist ein reines Naturprodukt. So schont man beim Duschen die Umwelt und vermeidet Mikroplastik. Beim Segeln ist das besonders wichtig.

4. Hülle für den Reisepass

Mein Reisepass sieht mit der Zeit immer ziemlich mitgenommen aus. Nach Visanaträgen kommt er schon einmal ziemlich zerfleddert zurück und auch bei den Kontrollen wird nicht gerade sanft mit ihm umgegangen. Und da ich ihn gerne schnell in der Tasche finde, liebe ich schöne Etuis. Meine derzeitige Hülle ist von Rituals und löst sofort Urlaubsstimmung aus. Wichtig ist, dass man beid er Auswahl darauf achtet, dass der Pass schnell ganz aus der Hülle genommen werden kann.

5. Originelle Kofferanhänger

Mittlerweile baumelt an fast all meinen Gepäckstücken ein selbst gestalteter Kofferanhänger mit meinem Logo. Solche Luggage Tags machen Koffer oder Tasche unverwechselbar. Auf asiatischen Märkten kann man ganz viele lustige Tierchen oder Motive erstehen. Wer es etwas stilvoller liebt, findet schöne Stücke bei Arasian Dreams. Aber auch aus Holz oder Leder gibt es einzigartige Kofferanhänger.

6. Digitale Gepäckwaage

Hin und wieder neige ich dazu, zu viel einzupacken. Normalerweise passiert das nicht bei längeren Fernreisen, sondern dann, wenn ich ein paar Tage bei unsicherem Wetter in Europa unterwegs bin. Mit einer Kofferwaage kann man schon vor dem Flug schnell checken, ob man das Gewichtslimit einhält.

7. Microfaserhandtücher

Ich weiss nicht, wer das Microfaserhandtuch erfunden hat, aber diejenige oder denjenigen könnte ich knutschen. Vorbei sind die Zeiten, in denen Handtücher viel Platz im Gepäck wegnommen und schwer gewogen haben. Man kann fast nicht genug Microfasertücher sein eigen nennen: Strandtücher (neuerdings auch in angesagter runder Form), Duschtücher, Handtücher und den Turban für die Haare, der fast den Föhn erspart.

8. Ein zusammenfaltbarer Superlight-Rucksack

Die wenigsten von ihnen sind wirklich stylisch. Ein Rucksack aus Nylon oder Polyester, den man in einer kleinen Hülle platzsparend verstauen kann, gehört jedoch ins Reisegepäck. Manchmal braucht man einfach eine zusätzliche Tasche, will aber keinen normalen Rucksack mitschleppen. In solchen fällen sind derartige Daypacks wirklich praktisch. Zwar möchte ich damit keine langen Wanderungen machen, als Zwischenlösung sind sie jedoch perfekt.

9. Packwürfel oder Packtaschen

Mit Packwürfeln oder Packtaschen behält man auch in großen Taschen die Übersicht und Ordnung. Durch die Mesh-Oberfläche sieht man gleich, was wo verstaut ist und muss nicht immer alles durchwühlen. Ich habe mein Gepäck immer so organisiert und muss nie alles auspacken. Seit letztem Jahr besitze ich auch sogenannte Kompressionssäcke, mit denen man zwar kein Gewicht, aber ganz viel Platz sparen kann. Praktisch sind die auch, wenn man getragene Wäsche quasi luftdicht verpacken und vom Rest der Kleidung isolieren möchte.

10. Drybags und wasserfeste Handyhüllen

Wer so wie ich auch einmal mit dem Segelboot unterwegs ist, gerne schnorchelt oder ein Schwimmtrekking und Canyoning macht, braucht eine Lösung, damit Kleidung und Wertgegenstände trocken bleiben. Drybags gibt es in allen Größen und Farben, strapazierfähig aus Vinyl oder leicht aus Sil-Nylon. Und obwohl einige Smartphones mittlerweile einige Zeit bis zu einer gewissen Tiefe unter Wasser überstehen, packe ich es sicherheitshalber doch lieber in eine wasserfeste Hülle.

11. Kulinarisches aus aller Welt

Es gibt so viele leckere Köstlichkeiten, über die ich mich immer freue: Macarons aus Frankreich, eine schön gestaltete Dose Sardinen, eine Gewürzmischung für griechischen Salat, Pasta, Käse, Mango, eingelegte Zitronen, Pfeffer oder Curry-Mischungen, Chimichurri, Churchkhelas, Schokolade, Matcha-Tee und selbstverständlich Kaffee oder Wein. Das geht immer.

12. Modische Kameragurte

Kameragurte für DSLR oder Systemkameras sind ziemlich langweilig, prangt darauf doch meist plakativ der Schriftzug des Herstellers. Bei mir werden diese mit der Zeit (ich wechsle meine Kamera nicht jährlich) auch immer etwas unansehnlich, da sie z.B. Sonnencreme ausgesetzt sind. Im Fotogeschäft oder bei einschlägigen Online-Shops findet man originelle und stylische Versionen, die jede Kamera zum Schmuckstück werden lassen.

13. Stirnlampe

Nicht nur beim Wandern, Radfahren, beim Wüstentrekking oder auf dem Segelboot ist eine Stirnlampe nützlich. Bei Stromausfällen oder Outdoor-Übernachtungen ist sie Gold wert. Da sie eine Stirnlampe ganz leicht verstauen lässt, ist sie mein regelmäßiger Begleiter.

14. Trinkflasche aus Edelstahl

Chilly’s Bottles haben vor acht Jahren den Trinkflaschenmarkt revolutioniert. Mittlerweile gibt es die dekorativen und praktischen Flaschen auch von anderen Herstellern. Damit kann man einfach auf Plastikflaschen verzichten und entweder ein kaltes Getränk 24 Stunden kühl und etwas Heißes 12 Stunden lang warm halten. Das wird möglich durch die doppelwandige Vakuum-Isolation. Die Flaschen sind auslaufsicher und in vielen Farben und Designs erhältlich. Bei mir sind sie auf jeder Reise oder Wanderung mit dabei.

15. Sonnencreme und UV-Sonnenschutzbekleidung

Mir ist wichtig, dass Kosmetika frei von Mineralöl und Silikonen sind, da ich früher immer wieder Probleme mit Ekzemen dadurch hatte. Schwieriger wird es bei Sonnenschutz. Naturkosmetikprodukte enden hier meist bei Lichtschutzfaktor 30, was für mich viel zu wenig ist. Danach geht es kaum noch ohne hormonell wirksame Inhaltsstoffe. Mit mineralischem Sonnenschutz konnte ich mich nie richtig anfreunden. Seit einiger Zeit schwöre ich auf die Produkte der griechischen Firma Korres mit Yoghurt. Die enthalten zwar auch Ethylhexyl Methoxycinnamate, sind aber sonst überwiegend unbedenklich. Wenn man keine Zeit oder Lust hat, sich ständig einzucremen, kann man auch einfach UV-Schutzbekleidung überziehen. Ich finde diese Shirs gerade beim Schwimmen oder Schnorcheln extrem praktisch.

16. Merino-Shirts

Auf Reisen und beim Wandern schwöre ich auf Bekleidung aus Merino-Wolle. Das wärmt bei niedrigen Temperaturen und hat bei Hitze eine kühlende Funktion. Die Shirts sind atmungsaktiv und schnell trocknend. Weitere Vorteile sind das geringe Gewicht und die Geruchshemmende Wirklung. Man kann sie im Gegensatz zu sonstiger Funktionsbekleidung sogar mehr als einen Tag tragen. Merino-Shirts haben lediglich den Nachteil, dass sie nicht ganz günstig sind.

17. Butterfly Twists und Havaianas

Schuhe nehmen im Gepäck oftmals den meisten Platz ein. Auch wenn ich sonst überhaupt keine Freundin von Ballerinas bin, so schätze ich die faltbare Variante (das Original von Buttefly Twists) sehr. Die Ballerinas oder Espandrilles lassen sich platzsparend zusammenklappen und in der Tasche verstauen. Damit sind sie der ideale Reisebegleiter, z.B. auch im Flugzeug. In warmen Ländern brauche ich dann nicht viel mehr als meine Havaianas (Variante slim). Die sind zwar nahezu unverwüstlich (meine habe ich schon mehr als fünf Jahre), aber weitere farblich passende Flip-Flops können ja nie schaden.

18. Mobiles Internet

Ich muss zugeben, dass ich nur ungern darauf verzichte online zu sein. Um die exorbitanten Roamingkosten in der Schweiz ein wenig zu umgehen, kaufe ich entweder lokale SIM-Karten oder nutze meine Netgear Aircard zusammen mit SWISS Mobile. Zurzeit ist der tragbare globale Smarthub von Skyroam noch ziemlich teuer, das Konzept (auf Kopfdruck und ohne SIM-Karte) überzeugt mich allerdings.

19. Einladung zum Essen: griechisch, libanesisch, peruanisch, thailändisch, georgisch, …

Internationale Küche vor Ort genießen ist fast ein bisschen wie Reisen. Und Essen ist sowieso etwas vom Schönsten. Über eine Einladung in ein Restaurant mit autentischer Atmosphäre auf Dolmades, Fava, Kolokithokeftedes, Hommos, Moutabbal, Makdous, Ceviche, Curry, Chatschapuri oder Badridschani freue ich mich immer.

20. Reisestativ

Bei mir bleibt das Stativ aus Platz- und Gewichtsgründen leider ganz oft zu Hause. Dafür ärgere ich mich dann beim Fotografieren wieder. Das Rollei C5i Carbon ist mit 1.34 kg ein Leichtgewicht und eines der besten Reisestative, über das sich jede Hobbyfotografin oder jeder Hobbyfotograf freut.

21. Fotokurs

Das Beherrschen der eigenen Kamera ist Grundvoraussetzung für gute Bilder. Unterwegs in fernen Ländern, bei schwierigen Lichtverhältnissen, unvorhergesehenen Situationen oder der Portraitfotografie steht man plötzlich wieder vor neuen Herausforderungen. Wer nicht nur knipsen, sondern mit qualitativ hochwertigen Bildern von der Reise zurückkommen möchte, muss darauf vorbereitet sein. Von speziellen Fotokursen mit Tipps für das Fotografieren auf Reisen können selbst erfahrene Fotografen profitieren.

22. Thai-Massage

Massagen sind eine Wohltat, Thai-Massagen gehören dabei zu meinen Favoriten. Bei meinem letzten Thailandbesuch durfte ich in Chiang Mai bei der Lehrerin einer Massageschule eine ausgezeichnete zweistündige Massage genießen. Zum Glück gibt es meist auch ganz in der Nähe Möglichkeiten für einen solchen «Kurzbesuch in Thailand».

23. Laptop-Tasche

Da ich immer wieder mal beruflich unterwegs bin, muss mein Macbook mit. Am praktischsten sind unterwegs immer die Laptop-Taschen, die über eine Schlaufe zum Aufstecken auf ein Koffergestänge verfügen. Meine aktuellen Favoriten, die Hoffmann, Fern oder Carolus des Zürcher Unternehmens Freitag, haben das leider nicht. Dafür sind die Taschen unverwüstlich und halten ein Leben lang. Sie sind allesamt Unikate aus alten LKW-Planen.

24. Rimowa Trolley

Mein Cabin Trolley begleitet mich jetzt schon seit fast einem Jahrzehnt auf meinen Kurzreisen. Bisher bin ich immer gut damit gefahren. Da ich nach dem Grundsatz lebe, Gegenstände erst zu ersetzen, wenn sie kaputt sind, wird das auch noch ein Weilchen so bleiben. Wenn das einmal der Fall ist, gönne oder wünsche ich mir dann einen Rimowa, den Porsche unter den Trolleys, auch wenn dieser ein kleines Vermögen kostet.

Dinge, die die Welt beziehungsweise Travellingcarola nicht braucht
1. Taschenmesser

Ja, ich weiß, sie sind das Universal-Werkzeug. Ich habe allerdings noch auf keiner meiner Reisen unbedingt ein solches Messer gebraucht. Über abgebrochene Fingernägel will ich gar nicht reden. Wenn ich nur mit Handgepäck unterwegs bin, darf das Taschenmesser sowieso nicht mit.

2. Selfie-Drohne, Go-Pro und die dazugehörigen Stangen

Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass ich nicht dem digitalen Narzissmus fröne. Ich finde die abertausenden Bilder von selbsternannten Influencern und posenden Girlies, die beweisen müssen, dass sie vor Ort waren, einfach nur langweilig und peinlich. Was früher die «Vollpfostenantenne» (Selfie-Stick) war, ist heute die Selfie-Drohne. Was ich auch nichtmag ist der Fischaugen- und Verzerrungseffekt inklusive Stange in Go-Pro-Fotos.

3. Das vermeintlich beste Geschenk für Weltenbummler – die Rubbelweltkarte

Die Idee, Länder, die man besucht hat, auf einer Weltkarte freizurubbeln, ist eigentlich ganz nett. Ich habe sogar so ein Teil zu Hause. Leider kenne ich bisher keine Rubbelkarte, die so ansprechend und schön wäre, dass sie einen festen Platz in meiner Wohnung fände. Zudem muss ich niemandem beweisen, wo ich schon war oder gar die Länder zählen, die ich bereist habe.

4. Reisetagebuch

Für Leute, die gerne analog unterwegs sind, das Haptische an Büchern lieben und gerne schreiben, ist das sicherlich ein tolles Geschenk. Ich habe (außer ein bis zwei gescheiterten Versuchen als Kind) noch nie ein Tagebuch geführt. Meine Reiseerinnerungen halte ich in Form von Bildern fest und schreibe hier im Blog. Somit wäre das für mich unnötiger Ballast.

5. Nackenhörnchen

Sie gelten als das ulitmative Gadget für Traveller. Sie baumeln an unzähligen Rucksäcken. Ich beneide Leute, die auf oder in diesen Nackenkissen schlafen können. Ich schaffe das jedenfalls nicht. Zwar habe ich ein 2-in-1 Travel Pillow, das sich vom Kissen in ein Hörnchen verwandeln lässt oder umgekehrt, zum Einsatz kommt es nur selten. Das liegt vielleicht auch an meinen Reisevorlieben und Fluggewohnheiten. Während meiner Flixbus-Reise nach Ljubljana hat mir das Kissen (nicht als Hörnchen) ganz gute Dienste geleistet.

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