Fürenalp: Winterwunderland, Ruheoase und Schlemmen im urchigen Restaurant

Ausflüge

Wenn an schönen Winterwochenenden Skifahrer auf die Piste drängen und am Titlis Hochbetrieb herrscht, ist eine Ruheoase wie die Fürenalp eine wahre Wohltat. Als kleines Juwel inmitten der mächtigen Bergwelt und ein Geheimtipp in Engelberg wird sie auf der Webseite der Engelberg-Titlis Tourismus AG angepriesen. Zwar kann es an warmen und sonnigen Wintertagen auf der Terrasse des Restaurants ziemlich voll werden, nur wenige Meter abseits findet man aber Ruhe in der Natur beim Wandern, Schneeschuhlaufen, Schlittenfahren oder Skitourengehen.

In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie man auf die Fürenalp kommt, was man dort alles unternehmen kann und warum man sich das Restaurant nicht entgehen lassen soll.

Es handelt sich hierbei um einen redaktionellen Beitrag, der – um der DSGVO Genüge zu tun – werbende Wirkung haben könnte. Empfehlungen und Verlinkungen sind unbezahlt, also keine beauftragte Werbung.

Anreisen und Raufgondeln

Die Luftseilbahn Fürenalp liegt am Ende des Engelbergertals, etwa 4 Kilometer vom Ortszentrum entfernt. Deshalb sollte man sich nicht beirren lassen, wenn es auf der Straße nach Engelberg frühmorgens schon staut. Die meisten Besucher zieht es ins Skigebiet Titlis, das mit seinem Gletscher und den mehr als 80 Pistenkilometern durchaus attraktik und vor allem schneesicher ist. Nachdem die Massen zu den Parkplätzen der Titlisbahn abgebogen sind, kommt man dann auch schnell voran. Der Weg zur Fürenalp ist nicht schwer zu finden und gut ausgeschildert. Wer nicht mit dem eigenen Pkw anreist, kann den Gratis-Bus, der Winter wie Sommer den Bahnhof mit den Talstationen der Bahnen verbindet, nutzen.

Heute fast schon eine Seltenheit: Die Parkplätze an der Talstation der Fürenalpbahn sind gratis. Die Berg- und Talfahrt kostet zurzeit 18.50 CHF pro Person (2019), zwei Franken günstiger ist es mit GA oder Halbtax. Noch billiger wird es am «Nuyn Franke Freytig». Kinder bis 16 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen fahren im sowieso Winter gratis.

Seit 1979 bringt eine kleine Kabinenbahn für maximal acht Personen Besucher im 15-Minuten-Takt zur Bergstation Fürenalp. Dabei überwindet sie in etwa sechs Minuten eine Höhendifferenz von 750 Metern. Was sehr gemächlich klingt, ist in Wirklichkeit ein ziemliches Abenteuer. Die Fahrt ist ein Erlebnis für sich und nichts für Menschen mit Höhenangst. Die Luftseilbahn schwebt extrem hoch über dem Abgrund, kommt der senkrechten Fürenwand spektakulär nahe. Bei der Bergfahrt sehen wir ganz nahe einige klettende Gemsen im Fels. Angst muss man dennoch keine haben, die Bahnanlage wird monatlich überprüft.

Den letzten Abschnitt gondelt man dann auch ganz gemütlich bis zur Station. Bergstation und Restaurant verströmen Nostalgie pur. Mich errinnert das alles an Zeiten, als ich als Kind Berge und Pisten eroberte.

Genießen oder aktiv sein auf der Fürenalp

Mit Verlassen der Station eröffnet sich einem ein imposantes Bergpanorama. Man blickt auf die Ostwand des Titlis und kann dann Richtung Osten den Blick über Wendelhorn, Grassengrat, dei Spannörter, die an Gipfel in den Dolomiten erinnern, bis hin zum Schlossberg schweifen lassen. Auf der anderen Seite liegen mit dem Wissberg und dem Hahnen zwei beliebte Gipfel für Wander- und Skitouren. An diesem perfekten, warmen und sonnigen Winterwochenende präsentiert sich hier ein Winterwunderland wie aus dem Märchen. Wir sind früh dran und anfangs sowohl beim ersten Kaffee auf der Terrasse beim Bergrestaurant als auch auf den Schneeschuhtrails und den Wanderwegen nahezu alleine. Die Fürenalp ist Sommer wie Winter ein beliebtes Wandergebiet.

Winter

Wer im Winter auf die Fürenalp kommt, will in erster Linie die Natur genießen und Sonne tanken. Winterwandern kann man auf dem Panorama-Spazierweg. Gleich bei der Bergstation stehen gratis Schlitten bereit. Der Schlittelweg ist sehr einfach und weist kaum Steigung auf. Somit ist er bestens geeignet für Familien. Mit dem Titlis- und dem Grotzli-Trail hat man die Wahl zwischen zwei sehr einfachen Schneeschutrails. Der Titlis-Trail ist 2.25 km lang, für ihn braucht man knapp eine Stunde. Ein kleines bisschen anspruchsvoller und länger (3,5 km) ist der Grotzli-Trail. Gotzli sind übrigens kleine, manchmal auch schief gewachsene Bäume.nBeide Trails lassen sich auch gut an einem Tag absolvieren, z.B. vor und nach dem Mittagessen.

Schneeschuhe kann man für 8.- CHF an der Talstation mieten. Allerdings stehen diese nur in begrenzter Zahl zur Verfügung. Es empfiehlt sich also am Tag zuvor telefonisch zu reservieren, damit man keine bösen Überraschungen erlebt.

Bei unserem Besuch Mitte Februar ist das Wetter einfach nur traumhaft schön: Sonnenschein und warme Temperaturen locken viele in die Berge. Pulverschnee gibt es allerdings nicht mehr, eher Firn. Die wärmende Sonne lässt die oberste Schneeschicht tasüber bereits schmelzen, nachts friert sie wieder an. Das sind nicht gerade die Bedingungen, die man sich zum Schneeschuhlaufen wünscht. Da stapfe ich zumindest lieber duch den Tiefschnee. Für einen Spaziergang im T-Shirt sind die Bedingungen jedoch optimal.

Sommer

Im Sommer gibt es sowohl für geübte Wanderer als auch solche, die sich eher zu den Spaziergängern zählen, passende Touren. Wer genügend Mut, Kraft und Ausdauer mitbringt, kann die Fürenalp auch auf dem Klettersteig bezwingen. Angeblich gibt es auf der Fürenalp 30 Kraftorte, sprich Orte mit erhöhter natürlicher Energie. Persönlich gehöre ich nicht zu den Menschen, die diese Energie fühlen. Die Strahlungsintensität lässt sich jedoch messen.

Bergrestaurant Fürenalp

Trotz all dieser Möglichkeiten kommen viele in erster Linie wegen des guten Essens und der grandiosen Sonnenterrasse auf die Fürenalp. Das Wirtepaar Urs und Josefa Portmann führen das Restaurant mit viele Liebe und Engagement. Diverse Stationen in bekannten Orten der Schweiz, auf den Weltmeeren, einem Restaurant im Bayrischen Wald und die Liebe zur Heimat spiegeln sich in der Speisekarte wider. Diese ist eine gelungene Mischung aus regionalen, urchigen Spezialitäten und internationalen Gerichten. Daneben gibt es ein umfangreiches Frühstücksangebot und eine beachtliche Auswahl an Desserts. Das Personal ist trotz des großen Andrangs stets freundlich und um das Wohl der Gäste bemüht. Und das obwohl die Terrasse zwischen elf und zwei Uhr bis auf den letzten Platz besetzt ist.

Das Bergrestaurant Fürenalp ist der Ausgangspunkt und Anlaufstelle auf dem Hochplateau. Ehrlich gesagt verbringen wir mehr Zeit auf der Terrasse als unterwegs. Als Stärkung gibt es Älplermagronen. Die kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Noch bevor die Massen aus dem Skigebiet wieder den Heimweg antreten, machen wir uns glücklich und zufrieden wieder auf den Weg ins Tal. Fürenalp – ich komme garantiert wieder, sei es für eine Übernachtung im Sommer, eine Vollmondschneeschuhtour oder eines der anderen Events.

Fürenalp: Winterwunderland, Ruheoase und Schlemmen im Bergrestaurant

 

SCHLAGWÖRTER
DAS KÖNNTE DIR AUCH GEFALLEN
2 Kommentare
  1. Antworten

    machmaleineauszeit

    7. März 2019

    Ich glaube, das könnte sogar im Sommer reizvoll sein. Liebe Grüße Lisa von https://www.machmaleineauszeit.de // https://www.instagram.com/lisa_visit_the_world/

    • Antworten

      travellingcarola

      7. März 2019

      Das ist es mit Sicherheit, liebe Lisa. Ich überlege, im Sommer mal in der Alphütte, die zum Restaurant gehört, zu übernachten. Viele Grüße Carola

ANTWORT HINTERLASSEN

Send this to a friend

Hallo, das könnte dich interessieren: Fürenalp: Winterwunderland, Ruheoase und Schlemmen im urchigen Restaurant! Hier ist der Link: https://travellingcarola.com/fuerenalp/