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Santorin oder Mykonos, eine kleine Entscheidungshilfe

10 Kommentare

Santorin oder Mykonos? Zweifelsohne gehören Santorin oder Mykonos zu den bekanntesten, meist besuchten und meist fotografierten griechischen Inseln. Beide sind atemberaubend schön und entsprechen dem typischen Griechenland-Klischee. Sie bieten weiß getünchte kubische Häuser mit azurblauen Türen und Fensterläden, üppige Bougainvilleen und Oleander, Kirchenkuppeln, Windmühlen, weiß bemalte Gassen, kristallklares Wasser und wunderschöne Strände.

Über hundert bewohnte Inseln gibt es in Griechenland. Mehr als ein Drittel davon habe ich bereits besucht. Und auch nach mehr als 20 Jahren geht mir immer noch das Herz auf, wenn ich einige Tage in Griechenland verbringen darf.

Mich haben meine Reisen längere Zeit nicht mehr auf die Kykladen geführt. Vor einiger Zeit konnte ich nach Santorin und ein Jahr später nach Mykonos zurückkehren. Falls du nicht weißt, welche Insel du für deinen Urlaub wählen sollst, habe ich hier einige Punkte zusammengetragen, die die Entscheidung erleichtern. Welche Insel für dich die bessere Wahl ist, hängt natürlich von den jeweiligen Vorlieben und Vorstellungen ab.

Im Artikel gebe ich dir eine kleine Entscheidungshilfe, ob du Santorin oder Mykonos als Inseldestination wählen solltest. Ich vergleiche die beiden Inseln anhand von zehn Kriterien.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Erreichbarkeit

Beide Inseln verfügen über einen internationalen Flughafen. Diese entsprechen aber nicht dem üblichen Standard und sind zum Teil sehr desolat. Während der Sommersaison musst du lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die Finanzkrise in Griechenland und neuerdings die Einnahmeeinbußen aufgrund von Corona lassen nicht auf baldige Besserung hoffen.

Neben Charterflügen gibt es mehrmals täglich Flüge ab Athen mit Aegean, Olympic Airlines und neuerdings mit Sky Express. Der Flug dauert unter einer Stunde. Entsprechend länger musst du für die Anreise mit der Fähre einkalkulieren, nämlich sieben bis acht Stunden beziehungsweise vier bis fünf Stunden mit dem Schnellboot, z.B. dem SeaJet. Auch zwischen den Inseln bestehen regelmäßige Verbindungen.

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Saison

Santorin liegt auf der Route unzähliger Kreuzfahrtsschiffe. Deshalb ist die Saison etwas länger. Sie dauert von April bis Anfang November. In Mykonos beginnt die Touristensaison später und endet auch früher. Den Sprung zur Ganzjahresdestination haben beide Inseln bisher nicht geschafft. Die Ägäis ist rau und im Winter kann es ziemlich stürmisch werden. Die Temperaturen sind wohl angenehm, das Problem ist eher die Feuchtigkeit. Viele Festlandgriechen bewirtschaften Hotels und Restaurants nur während des Sommers.

Persönlich bevorzuge ich die Vor- oder Nachsaison. Wenn du vor Mitte Mai auf die beiden Kykladeninseln reist, bekommst du sogar noch die sonst so begehrten Plätze in den Restaurants mit Aussicht auf den Sonnenuntergang. Kleinere Einschränkungen gibt es bei den Busverbindungen und noch nicht alle Geschäfte und Lokale haben dann geöffnet. Ich mag diese Zeit, weil man dann Wanderungen unternehmen kann. Allerdings habe ich Anfangs Mai wegen des stürmischen Windes schon ziemlich gefroren.

Am vollsten wird es ab Mitte Juli, wenn in Griechenland die Ferien beginnen. Dennoch sind beide Inseln nicht unbedingt die typischen Feriendestinationen der Griechinnen und Griechen.

Strände

Ich selbst bin nicht der Typ, der tage- oder gar wochenlang am Strand liegen kann. Klassische Badeferien sind mir ein Gräuel und ich bevorzuge eher Aktivreisen. Deshalb bin ich wohl nicht die richtige Person, um zu beurteilen, auf welcher der beiden Inseln die Strände schöner sind.

Generell heißt es, dass du auf Mykonos die besseren Strände findest. Neben den berühmten Partybuchten wie Elia mit dem Paradise Club gibt es auch jede Menge kleinere und ruhige Strände, vor allem auch helle Sandstrände. Die Insel eignet sich perfekt zum Beachhopping. Die Strände sind gut erreichbar und das Meer nie wirklich weit weg ist.

Santorin ist eine Vulkaninsel, weiße oder goldene Sandstrände suchst du hier vergebens. Dafür sind der schwarze Strand in Perissa und vor allem der Kokkini Ammos, der rote Strand, einzigartig. Die imposante rote Felswand, die hinter dem Strand emporragt, gibt eine wunderbare Kulisse ab. Wenn du deine Unterkunft an aussichtsreicher Lage entlang der Caldera hast, musst du relativ lange Anfahrtswege zu den Stränden in Kauf nehmen. Die Frage ist, ob du bei der idyllischen Aussicht überhaupt noch an den Strand willst.

Alle größeren Strände auf den touristischen Kykladeninseln sind bewirtschaftet, sprich es gibt Liegestühle, Sonnenschirme und Verpflegungsangebote. Einsame Buchten, in denen man ganz alleine ist, muss man schon ein wenig suchen. Dennoch gibt es ausreichend Platz für alle.

Sightseeing

Auf Mykonos ist abseits der Chora mit ihren wunderschönen engen Gassen, den Windmühlen, Little Venice und zwei, drei kleinen Museen nicht allzu viel zu entdecken. Interessant ist selbstverständlich der Ausflug zur nahen geschichtsträchtigen Insel Delos mit den Überresten des prachtvollen Apollon Tempels. Delos ist die heiligste und berühmteste Insel der griechischen Antike. Ausflüge werden mehrmals täglich angeboten und zählen zu zu den beliebtesten Optionen.

Santorini bietet mehr Möglichkeiten für Ausflüge. Neben dem Hauptort Thira zieht vor allem Oia viele Touristen an. Außerdem wird auf Santorin Wein angebaut. Für Wanderlustige eignet sich der Kraterweg. Mit Akrotiri wartet es eine berühmte Ausgrabungsstätte und auf einer der unzähligen Bootstouren kannst du die kleine Schwester Thriassia erkunden und in den warmen Quellen im Meer schwimmen. Auch ein Ausflug nach Pyrgos, das kleine Bergdorf am Profitis Elias mit seinem Kastell kann sich lohnen.

Shopping

Mykonos ist eine der teuersten Mittelmeerinseln. Das internationale Jetset braucht natürlich Möglichkeiten, Geld auszugeben. Ähnlich wie Capri bietet die Insel einige Nobelboutiquen à la Louis Vuitton und Gucci, exklusive Schmuckgeschäfte und andere hippe Läden. Die Freundlichkeit Verkäuferinnen und Verkäufer … nun ja, sie lässt oftmals zu wünschen übrig.

Santorin ist eher die Künstlerinsel mit Galerien, lokalen Geschäften und Kunsthandwerk. Natürlich findest du auch hier aktuelle Mode, vor allem in Thira. Viele Juweliere, Souvenirgeschäfte und Kunsthändler haben ihr Angebot auf die unzähligen Kreuzfahrtspassagiere ausgerichtet. Mittlerweile gibt es in den neu entstandenen Ortsteilen von Thira sogar kleine Shopping Malls.

Egal für welche Insel du dich entscheidest, das Flanieren durch die Einkaufsstraßen und die schönen Gassen macht Spaß. Alles wirkt ein bisschen wie in einem schön dekorierten Wohnzimmer. Und solange niemand hinterfragt, warum Korbtaschen, Schuhe und Schals einschlägiger asiatischer Verkaufsportale für ein halbes Vermögen verkauft werden, sind alle glücklich. Ich persönlich finde, dass man auf beiden Inseln nach wie vor schönen Schmuck und originelle Kunstgegenstände erwerben kann.

Anstrengend sind tatsächlich die Massen von Kreuzfahrtstouristen, die sich jeweils für Stunden über die Insel ergießen. In den Choras kann es dann schon einmal ziemlich eng werden. Zusätzlich verändern sie das Verhalten der Ladenbesitzer. Dass Passanten angesprochen und in den Laden gelockt werden, ist für die griechischen Inseln sonst eher ungewöhnlich.

Sonnenuntergänge

Auf Mykonos beobachtet man den Sonnenuntergang gerne von der Windmühle über dem Hafen aus oder direkt in einer der Bars und in der wunderbaren Atmosphäre von Little Venice. Und sollte es einmal stürmisch sein und die Wellen übers Ufer schwappen, ist es besonders stimmungsvoll.

Bekannter für seine Sonnenuntergänge ist allerdings Santorin. Tausende von Menschen drängen sich jeden Abend durch die Gassen von Oia, um am äußersten Rand der Insel der Sonne zuzusehen, wie und wenn sie im Meer versinkt. An allen anderen Orten entlang der Caldera sind die Sonnenuntergänge aber nicht minder eindrücklich. Dafür musst du nicht unbedingt nach Oia fahren.

Auf beiden Inseln gehört Sonnenuntergang schauen zu den beliebtesten Tätigkeiten. In den Abendstunden pilgern alle zu den beliebten Sonnenuntergangsspots, sodass man an diesen eben nie alleine ist.

Nachtleben

Hier kann es nur eine Siegerin geben. Wer lange und wilde Partynächte sucht und gerne ausgelassen in Clubs abfeiert, ist auf Mykonos bestens aufgehoben. Nicht umsonst gilt sie als die Partyinsel in der Ägäis schlechthin. Da kann keine andere Kykladeninsel mithalten. Die Partys in den einschlägigen Beach Clubs (Paradise, Super Paradise, Ammos, Santa Anna, …) starten bereits am späten Nachmittag.

Verglichen mit Mykonos ist Santorin nahezu ruhig. Zwar gibt es überall Bars und in den Badeorten auch Clubs, aber niemals eine so ausgelassene Partystimmung wie auf der Schwesterninsel. Auf Santorin kannst du eher die stillen Momente genießen, z.B. bei einem Glas Wein zum Sonnenuntergang irgendwo entlang der Caldera.

Landschaft, Kulisse und Romantik

In diesen Belangen hat Santorin wiederum die Nase vorne. Die Anreise auf dem Wasserweg mit dem ersten Blick auf die Caldera und die vielen weißen Häuser, die am Kraterrand kleben, bleibt für immer und ewig in Erinnerung. Nicht umsonst kommen unzählige Paare, vor allem aus Fernost, auf die Insel, um sich hier das Ja-Wort zu geben. An kaum einen anderen Ort kann man so stilvoll wohnen. Viele Hotels und Pensionen bieten Zimmer in ehemaligen Höhlenwohnungen und von den Sonnenterrassen und Pools blickt man hinunter in die Caldera.

Auf Mykonos gehören der alte Hafen, das Viertel Castro, Little Venice und die Windmühlen zu den idyllischen und romantischen Plätzen. Ich jedenfalls habe meine ganz persönlichen Lieblingsplätze in der Chora, also in Mykonos Stadt. Schöne und exklusive Hotels gibt es ebenfalls auf Mykonos, sie sind meist neu und liegen in Buchten oder an Stränden. Fotogen sind beide Inseln. Das Licht Griechenlands ist etwas ganz Besonderes. In der Chora von Mykonos wirkt alles noch ein wenig sauberer, aufgeräumter und ordentlicher – aber eben nicht unbedingt authentischer.

Preise und Unterkünfte

Hier gibt es keine großen Unterschiede. Beide Inseln sind – ich kann es nicht anders sagen – völlig überteuert. Der Besucheransturm und die Bereitschaft der vielen asiatischen und amerikanischen Besucher jeden Preis zu zahlen, führt zu einem Preisniveau vergleichbar mit Mitteleuropa, teilweise sogar der Schweiz. Ich frage mich, ob es bereits so etwas wie Preise für Einheimische gibt. Mit dem durchschnittlichen Lohn in Griechenland könnte hier niemand überleben. Ein Urlaub auf den berühmten Kykladeninseln reißt ein ziemliches Loch ins Budget, zumal man sich dann ja etwas gönnen möchte.

In den letzten Jahren sind insbesondere auf Santorin entlang der Caldera viele Appartements und Boutique Hotels entstanden. Zimmer und Wohnungen mit privaten Pools können für ein kleines Vermögen von mehreren Tausend Euro für eine Nacht gemietet und auf Instagram präsentiert werden. Auf beiden Inseln ist nicht mehr viel übrig von den Privatzimmern mit liebevoll zusammengewürfelten Einrichtungsgegenständen, wie sie früher in Griechenland üblich waren. Sie haben stylischen und modernen Zimmern Platz gemacht. Der Standard der Hotels und auch des Essens kann mittlerweile als sehr gut bezeichnet werden.

Wer ist nun wo besser aufgehoben?

Wenn du landschaftliche Schönheit, unvergleichliche Sonnenuntergänge, Romantik, gutes Essen, Wandern und Weingüter liebst, bist ihr auf Santorin besser aufgehoben. Die Insel bietet insgesamt etwas mehr Möglichkeiten.

Für Partytiger, Sonnenanbeter und Strandurlauber, die Badeferien mit allem drum und dran genießen wollen, ist Mykonos die ideale Wahl.

Travellingcarolas Meinung

Eigentlich empfehle ich, die Entscheidung zu umgehen und beide Inseln zu besuchen. Die Überfahrt mit dem SeaJet dauert nur zwei Stunden, somit lassen sich Santorin und Mykonos wunderbar kombinieren. Für einen Tagesausflug ist es allerdings eher knapp, vor allem wenn du auch etwas von der Atmosphäre der Insel mitbekommen möchtest. Erst Santorin UND Mykonos zusammen machen einen perfekten Urlaub. Auf Santorin kannst du entspannen, auf Mykonos das Partyleben genießen.

Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich ganz klar nach Santorin reisen oder beim Inselhopping mehr Zeit auf Santorini als auf Mykonos verbringen. Die Insel hat sich trotz der Touristenströme eine gewisse Ursprünglichkeit erhalten können, sie wirkt weniger künstlich und glänzt mit einer einzigartigen Szenerie. Nächstes Jahr möchte ich dann wieder nach Griechenland, aber dann eine der kleineren Kykladeninseln besuchen.

Das ursprüngliche Griechenland?

Wer auf diese typischen Jetset-Inseln kommt, muss sich darüber klar sein, dass man hier nicht das ursprüngliche Griechenland findet. Ruhe, Beschaulichkeit, Gelassenheit, die kleinen gemütlichen Häfen, das alles gibt es nicht mehr. Auf Santorin sind seit Anfang der 1990er-Jahre sowohl der Badeort Kamari als auch das zauberhafte Städtchen Oia um weit mehr als das Doppelte angewachsen. Insbesondere Oia hat mit all den Neubauten (Hotels um die Nachfrage zu decken) viel an Charme verloren. Im Hafen von Amoudi haben große und moderne Restaurants die kleinen rustikalen Tavernen verdrängt. Wo man früher in die Küche ging oder nach dem Fang des Tages fragte, wird heute Sterneküche geboten.

Natürlich gibt es auf beiden Inseln noch Dörfer, die ursprünglich geblieben sind. Mietautos und neuerdings diese doofen Quads sind aber überall anzutreffen. Wenn du Urlaub unter Einheimischen machen und die typisch griechische Atmosphäre genießen möchtest, ist keine der Inseln nicht die richtige Wahl für dich. Dann musst du auf andere, kleinere Kykladeninseln ausweichen.

Alternativen auf den Kykladen

Die westlichen Kykladen mit Sifnos oder Serifos sind eine gute Alternative. Es gibt viele Gründe, die für einen Besuch auf Serifos sprechen. Sifnos hat rund um Strände, Keramik, Kirchen und Keramik viel zu bieten. Auch Inselkombination Milos und Folegandros kann ich dir ans Herz legen. Die Bootshäuser von Klima auf Milos gefallen mir persönlich mindestens so gut wie Klein Venedig in Mykonos. Paros mit dem Fischerhafen von Naoussa ist ebenso malerisch. Die große und abwechslungsreiche Insel Naxos lässt sich perfekt mit Amorgos kombinieren. Wenn es noch weniger touristisch sein darf, solltest du den Kleinen Kykladen, z.B. Koufonissi, eine Chance geben.

Santorin oder Mykonos, eine kleine Entscheidungshilfe 1
Santorin oder Mykonos

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Sifnos oder Serifos

10 Gedanken zu „Santorin oder Mykonos, eine kleine Entscheidungshilfe“

  1. Hallo Carola!
    Ich bin eine fernwehgeplagte Bloggerin und beim Recherchieren auf Pinterest bin ich auf deinen supertollen Artikel gestoßen! Bei mir soll es 2018 eventuell mal nach Griechenland gehen und die Wahl zwischen Mykonos und Santorini fiel mir schwer. Dank deines informativen Beitrags bin ich nun wieder einen Schritt weiter! Vielen Dank, vermutlich zieht es mich eher nach Mykonos.
    Ganz liebe Grüße aus Kärnten,
    Anita

    Antworten
    • Liebe Anita
      Freut mich, dass du den Weg hierher gefunden hast (leider vorerst in meinem Spam-Ordner). Ich verfolge deinen Blog schon seit längerer Zeit. Letzten Mai hatte ich ein ganz tolles Wochenende auf Mykonos. Ich bin gespannt, was du erlebst und zu berichten hast. Ich werde diesmal über Christi Himmelfahrt nach Milos reisen. Liebe Grüsse von einer Oberösterreicherin aus der Schweiz nach Kärnten!

      Antworten
  2. Hallo Carola, wir (meine Liebe und ich) wollen nächste Woche nach Mykonos und Santorini. Du hast was von Höhlenhotels o.ä. geschrieben. Hast Du noch ne Empfehlung für und Romantiker?
    Thx!
    Liebe Grüße,
    Riz von Schmidten

    Antworten
    • Hallo Riz

      Da stellst du mich aber jetzt vor eine schwierige Aufgabe. So allgemein kann ich kaum eine Empfehlung abgeben. Santorin ist teuer und ich weiß nicht, wie viel Geld ihr ausgeben wollt. Die luxuriöseren Unterkünfte (mit privatem Pool) kosten schnell einmal 1000 € pro Nacht. Empfehlen würde ich auf alle Fälle eine Unterkunft mit Blick auf die Caldera, z.B. zentral in Thira, in Firostefani, Imerovigli oder in Oia. Hier am Kraterrand gibt es solche Höhlenwohnungen – schön kühl während der heißen Sommer. Der Baustil hat sich durchgesetzt und heute sind ganz viele Zimmer und Wohnungen in «Höhlenform» gebaut, selbst wenn sie außen liegen. Ich fürchte es wird schwierig, da noch zwischen ursprünglichen und neuen Unterkünften zu unterscheiden.

      Ich könnte mir vorstellen, dass ihr so kurzfristig in Imerovigli noch etwas zu einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis finden könntet. Falls du noch Rat brauchst bezüglich der Lage oder wenn du die Auswahl eingegrenzt hast und dann eine Empfehlung möchtest, darfst du mich gerne nochmals kontaktieren.

      εγκάρδιους χαιρετισμούς
      Carola

      Antworten
  3. Liebe Carola,
    auf Mykonos war ich mal eine Woche, während ich Inselhüpfen in Griechenland gemacht habe. Die Fähren fahren ja zu so vielen Inseln. Nur Santorin lag ein bisschen weit weg. Ich hatte sogar mal einen Bootsausflug von Kreta auf die Insel gebucht, der dann wegen Sturm förmlich ins Wasser gefallen ist. Seit dieser Zeit habe ich es noch nicht geschafft, diese Insel anzusehn. Sie reizt mich immer noch!

    Frühling und Herbst sind auch meine liebsten Saisonzeiten für Griechenland. Ich bin mehr der Entdeckertyp wie du. Der Sommer ist mir zu heiß.

    Liebe Grüße
    Renate

    Antworten
    • Hallo Renate, danke für deinen Bericht. Ich finde immer noch, dass die Insel ein Gesamtkunstwerk ist, auch wenn der Tourismus in den letzten Jahren viel kaputt gemacht hat. Eigentlich wäre dieser Sommer perfekt, um ein nicht ganz so überlaufenes Santorin zu erleben.

      Herzliche Grüße
      Carola

      Antworten
  4. Hallo Carola

    Hoffe alles gut bei dir und du überstehst die „corona-zeit“ so gut wie möglich ich würde gerne von dir ein paar tipps bezüglich aufenthalt in santorini einholen. Wäre dir dankbar wenn du mir auf mein email schreiben würdest. Liebe Grüsse, Mazhar

    Antworten
    • Vielen Dank für deine Nachricht, Mazhar. Das mache ich gerne. Ich habe übrigens auch ein Kontaktformular und eine E-Mailadresse auf meinem Blog angegeben. So kann man mich direkt kontaktieren.

      Lieber Gruß Carola

      Antworten

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