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Japan Klischees: wertvolle Reisetipps zwischen Vorurteilen und Wirklichkeit

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Über wenige Reiseziele existieren so viele Stereotype wie über Japan. Eines der Japan Klischees lautet, es sei teuer. Ohne Japanisch-Kenntnisse komme man nicht weit, sagt man. Und vom zu erwartenden Kulturschock ist ebenfalls die Rede. Entsprechend habe ich auch ganz widersprüchliche Informationen gefunden und viele gegensätzliche Ratschläge bekommen, nachdem ich mich für eine Japanreise entschieden habe.

Im folgenden Beitrag möchte ich ein paar Vorurteile über Japan und Japanreisen entkräften. Wenn du deine erste Individualreise ins Land des Lächelns planst, wird dir das bestimmt Mut machen. Gleichzeitig bekommst du einige wertvolle Japan Reisetipps.

In Europa gilt das Land des Lächelns immer noch als exotisches und rätselhaftes Land, dessen Kultur, Menschen und Umgangsformen oftmals nicht ganz verständlich sind. Dabei haben in den letzten Jahres jeweils mehr als 25 Millionen ausländische Touristen Nippon besucht. So kompliziert kann es also nicht sein! Deshalb habe ich mich zwar nicht unbedacht und auch nicht gänzlich ohne Vorbereitung, aber relativ entspannt in mein Abenteuer gestürzt.

Einmal mehr hat sich bewahrheitet, dass man seine eigenen Erfahrungen machen muss, um etwas beurteilen zu können. Das gilt umso mehr für Japan. Einige meiner Vorstellungen haben sich durchaus bewahrheitet. Nach meiner vierzehntägigen Reise muss ich allerdings auch sagen, dass viele unzutreffende Vorurteile kursieren.

Japan Klischees und Vorurteile

Klischee 1: Japan kann man nur in der Gruppe bereisen

Es gibt eine Vielzahl an Studien- und Gruppenreisen ins Land des Lächelns. Beim überwiegenden Teil handelt es sich um Großgruppenreisen von bis zu 30 Teilnehmenden. Ich lehne Gruppenreisen nicht grundsätzlich ab. Je nach Person und Destination kann es durchaus Sinn machen. Auf alle Fälle lasse ich nicht gelten, dass man bei einer organisierten Reise das Land nicht richtig kennenlernt. Natürlich muss man sich nicht um die Organisation kümmern oder selber durchschlagen, dafür bekommt man oftmals mehr Hintergrundinformationen, die einem Individualreisenden verschlossen bleiben.

Mir persönlich sind allzu große Gruppen und der darin herrschende Herdentrieb ein Gräuel. Außerdem gibt es nicht viele Länder, die sich so einfach bereisen lassen. Mit dem Japan Rail Pass ist man flexibel und wenn du die Reiseroute bereits vorher festlegst und sogar Hotels buchst, brauchst du dir keine Gedanken mehr machen. Es funktioniert einfach alles. Die Züge fahren pünktlich und halten exakt an der ausgeschilderten Stelle. Die Orientierung auf den Bahnhöfen ist relativ einfach und man gewöhnt sich schnell an die Abläufe: Sitzplatz reservieren, mit dem Rail Pass durchs richtige Gate, Bahnsteig, Zug, Wagen und Sitzplatz finden, …

Mit Google Maps geht man auch nicht verloren. Heutzutage ist es so einfach, sich selbst in fremden Großstädten zurechtzufinden, dass ich manchmal frage, wie wir das früher gemacht haben. Standort eingeben und gewünschtes Ziel und schon spuckt die App die bestmögliche Route mit sämtlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß aus. Wenn man tatsächlich einmal verunsichert irgendwo in der Gegend steht, helfen die Japaner schnell. Wer um Hilfe bittet, wird total fürsorglich behandelt und betreut. Nicht selten laufen Japaner mit Touristen herum, um sie zur richtigen Adresse oder zum richtigen Bahnsteig zu bringen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Japan ein ausgesprochen sicheres Reiseland ist. Die Kriminalitätsrate ist extrem niedrig. Selbst nachts kann man sich auch als Frau bedenkenlos in der Stadt bewegen. Vor diesen Hintergründen würde ich eigentlich allen Mut machen, das Land auf eigene Faust zu bereisen.

Klischee 2: Ohne Japanisch kommt man nicht weit

Nein, man kommt auch ohne Japanisch-Kenntnisse durchs Land. Auf alle Fälle trifft das auf die großen Städte und touristischen Ziele auf der Hauptinsel Honshū zu. Entgegen vielen anderslautenden Aussagen, sprechen viele Japaner auch Englisch. Sie trauen sich aus Angst vor Fehlern einfach nicht so recht, die englische Sprache anzuwenden. Teilweise ist die Aussprache etwas speziell, aber daran gewöhnst du dich binnen kürzester Zeit.

Fehlende Japanisch-Kenntnisse sollten auf keinen Fall der Grund sein, auf eine Reise zu verzichten. Auf Flughäfen, Bahnhöfen, in Zügen und in der U-Bahn ist alles auch auf Englisch angeschrieben. Die Mitarbeiter der Transportunternehmen sprechen Englisch und die Durchsagen auf Englisch sind von hervorragender Qualität. Im U-Bahn- und Bahnnetz in Tokio hilft zudem, dass die Stationen auch Nummern tragen. In vielen Restaurants gibt es englische Speisekarten. Typisch ist, dass Gerichte in Nachbildungen aus Plastik im Schaufenster ausgestellt sind. So weißt du zumindest immer, was du bestellst und bekommst.

Mit dem kleinen Helferlein Google Translate lassen sich sogar einfache Gespräche mit Japanern führen. Die Übersetzung ist erstaunlich gut. Ausserdem habe ich die App genutzt, um mit Hilfe der Kamerafunktion z.B. Speisekarten zu übersetzen. Mit Händen und Füßen musste ich mich auf alle Fälle nicht verständigen.

Nichtsdestotrotz schadet es nicht, wenn man ein paar Wörter auf Japanisch beherrscht. Ohaiyou gozaimasu (guten Morgen), konnichiwa (guten Tag), konbanwa (guten Abend), ariagato (danke), sayonara (auf Wiedersehen), oishii (lecker) und ganz wichtig sumimasen (Entschuldigung) zaubern gleich einmal ein Lächeln auf das Gesicht des Gegenübers.

Klischee 3: Ohne Internetverbindung kann ich mich nicht durchschlagen

Damit du Google Translate und Google Maps (die wichtigsten Reiseapps) jederzeit und ohne horrende Roaming Gebühren nutzen kannst, solltest du dir im Vorfeld Gedanken über mobiles Internet für unterwegs machen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Bei meiner Individualreise durch Japan 2017 habe ich mir ein sogenanntes Pocket Wifi bestellt. Dieses «Internet für die Tasche» (z.B. bei rentalwifi.com) bekommst du direkt mit frankiertem Rückumschlag ins Hotel in Japan geliefert. Das kleine Kästchen packst du in die Handtasche und hast damit immer Zugang zum Internet.

Zum heutigen Zeitpunkt würde ich mich für die wesentlich bequemere Variante einer eSIM entscheiden. Holafly bietet unter anderem diese praktische Lösung, die dich unabhängig von öffentlichen WLAN-Hotspots macht. Du erhältst digitale SIM-Karten für mehr als 120 Länder der Erde. Das «e» in eSIM steht für «eingebettet». Anders als klassische SIM-Karten im Micro- oder Nanoformat sind sie fest im Telefon verbaut. Bestellen und Einsetzen der SIM-Karte entfällt somit. Dadurch kannst du die eSIM-Karten von Holafly gleich nach der Ankunft im Zielland nutzen. Noch sind nicht alle Mobiltelefone mit dieser Technologie kompatibel. Deshalb solltest du vor einer Bestellung die Liste geeigneter Smartphones prüfen.

Deine eSIM von Holafly kommt mit einer ausführlichen Einrichtungsanleitung. Am Zielort musst du sie dann lediglich noch aktivieren, indem du den mitgelieferten QR-Code einscannst. Mit der Aktivierung startet dein gewählter Datenplan. Du behältst deine Rufnummer. für das Empfangen und Tätigen von Anrufen oder Senden von Nachrichten. Die eSIM bezieht sich nur auf die Nutzung mobiler Daten. Da Telefonie mittlerweile über sämtliche Messenger möglich ist, stellt das aber kein großes Problem dar.

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Klischee 4: Das Land ist teuer und ohne Bargeld geht gar nichts

Für jemanden, der so wie ich in der Schweiz lebt, gibt es kaum teure Länder oder Städte. Uns überrascht nichts so schnell. Deshalb ist meine Beurteilung zu diesem Klischee hier vielleicht nicht ganz objektiv. Dennoch habe ich Japan nicht als ausgesprochen teures Land erlebt. Ganz im Gegenteil, Unterkünfte und Essen müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Einen kleinen Snack wie Ramen-Nudelsuppe, Okonomiyaki oder Donburi gibt es zwischen 5 und 10 Euro. Auch Bentos, Takoyaki, Onigiris oder Makis für unterwegs sind für ein paar Euro zu haben. Dabei muss es nicht immer Reis sein, es gibt hervorragende Bäckereien mit ganz tollen süßen und salzigen Kreationen.

Selbstverständlich merkt man auch hier das Stadt-Land-Gefälle. In Tokyo kostet vieles gleich einmal das Doppelte als irgendwo auf dem Land. Für richtig gutes Sushi, Teppanyaki oder Kaisek, die Haute-Cuisine, muss man tiefer in die Tasche greifen. Aber selbst für absolut unvergleichliches Hida-Beef-Filet der Qualitätsklasse 5 zahlte ich in Takayama für 100 g weniger als 40 Euro.

Im Vorfeld habe ich überall gelesen, dass Japan eine Cash-Gesellschaft ist und sich Kreditkarten nie wirklich durchgesetzt haben. Ich war auch gewarnt, dass Geldabheben nicht ganz einfach ist und man deshalb am besten Bargeld mitnimmt. Das entspricht zugegebenermaßen nicht meinen Reisegewohnheiten. Dennoch habe ich mich am Flughafen erst einmal mit ausreichend Yen eingedeckt.

Schnell habe ich dann aber gemerkt, dass das Netz an Bankomaten in den Convenience-Stores sehr dicht ist und man (zumindest auf meiner Reiseroute) problemlos an Bargeld kommt. In Tokio werden in vielen Einkaufszentren oder größeren Geschäften auch Kreditkarten problemlos akzeptiert. Zudem gibt es mit der Suica- oder Pasmo-Karte ein weiteres praktisches Zahlungsmittel. Eigentlich dienen beide als wiederaufladbare Fahrkarten, mit denen man die Schranken zum Bahnsteig bequem und kontaktlos passieren kann. Die Sucia oder Pasmo lässt sich am Fahrkartenautomaten aufladen und in vielen Läden und in vielen Geschäften zum Zahlen verwenden.

Ich würde zwar niemanden empfehlen, ganz ohne Bargeld loszuziehen, aber insgesamt ist die Situation wesentlich entspannter als erwartet.

Klischee 5: Man tritt von Fettnäpfchen in Fettnäpfchen

Tatsächlich gelten andere Umgangsformen und Anstandsregeln. Die erschließen sich dem westlichen Besucher oftmals nicht sofort oder gar nicht. Ja, Japan ist anders und es ist faszinierend, wie ein reiches Industrieland so fremdartig sein kann. Vielfach sind es Kleinigkeiten, die irritieren oder den ausländischen Besucher überraschen. Von einem Kulturschock würde ich aber nicht sprechen.

Das Beruhigende ist, dass Japaner von ausländischen Touristen auch gar nicht erwarten, dass sie wie Japaner sind. Japaner gehen davon aus, dass ein Gaijin (Ausländer) sich anders verhält. Es reicht eigentlich, wenn man anständig ist und ein paar grundlegende Regeln kennt und einhält.

Die Japaner sind wohl das höflichste Volk, das ich kenne. Dabei handelt es sich um eine unaufdringliche, aber aufrichtige Höflichkeit und Rücksichtnahme. Schlange stehen, nicht drängeln, keine lauten Gespräche in der U-Bahn, kein Trinkgeld geben, Verneigungen und immer wieder sich entschuldigen, präventiv und im Nachhinein. Die Japaner sind so höflich, dass sie einen Gaijin auch nicht auf seine Fehler aufmerksam machen würden. Deshalb kann es vorkommen, dass du mehrfach in das gleiche Fettnäpfchen trittst, ohne es zu wissen. Wirklich übel nehmen, wird einem das aber niemand. Darum sollst du dieses Klischee zwar Ernst nehmen und dein Verhalten anpassen, aber Befürchtungen musst du keine haben.

Leider habe ich amerikanische Touristen erlebt, die sich im Restaurant völlig daneben benommen haben. Sie setzten sich mit Getränkebechern einer einschlägigen Fastfood-Kette an den Tisch, verschütteten Cola und verteilten Popcorn. Dazu waren sie störend laut und ausgelassen und gingen nach einem Blick in die Karte wieder, ohne etwas zu bestellen. Da war erst einmal eine Runde Fremdschämen angesagt. Während ich ihnen gerne die Meinung gesagt hätte, reagierten die japanischen Inhaber und Gäste wie erwartet sehr höflich und zurückhaltend und beseitigten wortlos das Chaos.

Die Japaner generell habe ich als sehr kontaktfreudig und ehrlich interessiert erlebt. Fast überall kam ich mit jemanden ins Gespräch, auch wenn die Kommunikation nicht immer ganz einfach war. Viele waren zuvor in Europa oder der Schweiz unterwegs und hatten Anknüpfungspunkte.

Klischee 6: Japaner haben einen Hygienetick

Ich würde es etwas abgeschwächt formulieren und sagen, dass Japaner Sauberkeit schätzen. Eigentlich ist Japan das sauberste Land, das ich bisher besucht habe, gefühlt auch noch vor Singapur. Nirgends liegt Müll, öffentliche Toiletten, die übrigens an jeder Ecke zu finden sind, sind penibel rein und die Hotelzimmer blitzblank.

In Privathäusern, in Ryokans, oder in Onsen gibt es jeweils spezielle Toiletten-Schlappen. Die solltest du auf keinen Fall vergessen, wieder auszuziehen, wenn du das stille Örtchen verlässt. Schuhe ausziehen ist ebenfalls sehr wichtig. Das gilt sogar vor der Umkleidekabine. Außerdem verteilen Kleidergeschäfte zusätzlich Kapuzen für das Anprobieren der Kleider. So werden diese nicht verschmutzt.

Das Baden im Onsen unterliegt ebenfalls exakten Regeln. Zum einen sind dort Tatoos nicht erlaubt oder erwünscht und Männer und Frauen baden immer getrennt. Der Onsen ist ausnahmslos Nacktzone, deine Kleider und das Badetuch lässt du im Umkleideraum in einem der bereitgestellten Körbe oder Schließfächer zurück. Barfuß und nur mit einem Tenugui ausgerüstet, geht es dann ins Bad, aber noch nicht ins Wasser.

Jetzt ist erst einmal eine gründliche Reinigung an einem der Waschplätze in der Nähe des Badebeckens angesagt. Dazu setzt du dich auf die kleinen Schemel und duschst sitzend oder übergießt dich mit Wasser, das du dir in die bereitgestellten Schüsseln füllst. Das Ritual des Einseifens und des Abspülens wiederholst du am besten mehrmals. Japaner sind da sehr skeptisch und haben Angst, dass Europäer nicht reinlich genug sind.

Auf keinen Fall darf das Wasser im Becken verschmutzt werden. Deshalb gilt gründlich abduschen und keine Seifen oder Shampooreste hinterlassen und das Tenugui nie ins Badewasser zu tauchen. Das trägt man entweder auf dem Kopf oder legt es neben das Becken.

Klischee 7: Das Land ist überbevölkert und es ist völlig chaotisch

Das Bild von Shibuya Crossing Tokyo, eine der meist frequentierten Kreuzungen (zu Spitzenzeiten pro Ampelphase von bis zu 15’000 Menschen überquert), mit ihren Leuchtreklamen hat unsere Vorstellungen von der Enge und Geschäftigkeit stark geprägt. In der größten Metropolregion der Welt leben tatsächlich fast 38 Millionen Menschen, die Bevölkerungsdichte beträgt 2’744 Einwohner pro Quadratkilometer.

Wer jetzt aber Chaos und Lärm erwartet, der irrt. Dank der oben geschilderten Eigenschaften der Japaner läuft alles sehr diszipliniert, ruhig und gesittet ab.

Täglich nutzen fast 8 Millionen Menschen in Tokio die U-Bahn. Das Bild der Mitarbeitenden, die Fahrgäste in den Zug drücken, bis wirklich niemand mehr reinpasst, gibt es tatsächlich. Es ist nicht sonderlich bequem. Dennoch sollte man zumindest einmal während der Rush-Hour in Tokyo U-Bahn fahren. Es ist ein spezielles Erlebnis.

Ansonsten sind nicht alle Regionen, Städte und Züge immer so voll. Tagsüber kann es vorkommen, dass man fast alleine im Waggon ist und in den kleineren japanischen Städten oder Dörfern geht es wesentlich ruhiger zu und her.

Japans Kultur und Landschaften sind absolut faszinierend und Japan ein ideales, sicheres Reiseland, auch für Individualreisende ohne Japanisch-Kenntnisse. Service wird in hier großgeschrieben, nirgendwo sonst auf der Welt wird man eine derartige Qualität von Dienstleistungen finden. Die Schweiz, Deutschland oder Österreich erscheinen einem danach als wahre Servicewüsten. Wie ihr seht, treffen die beschriebenen Stereotype nur bedingt zu und sollten auf keinen Fall ein Hindernis sein.

Japan Klischees: wertvolle Reisetipps zwischen Vorurteilen und Wirklichkeit 1
Japan Klischees: Mädchen in tradiktioneller Tracht
Japan: Klischee und Wirklichkeit

3 Gedanken zu „Japan Klischees: wertvolle Reisetipps zwischen Vorurteilen und Wirklichkeit“

  1. Da kann ich Dir in jedem Punkt absolut beipflichten. Japan ist ein wundervolles Reiseland voller unglaublich höflicher Menschen. Eine selbstorganiserte Reise ist wirklich weniger chaotisch als in vielen anderen asiatischen Ländern.

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  2. Hallo Carola,

    ein toller Artikel. Japan steht auch schon lange auf meiner Reisewunschliste. Leider habe ich meinen Mann noch nicht ganz überzeugen können. Wir kommen gerade aus Seoul / Korea zurück und dort habe ich ähnliches erlebt wie du es in deinem Artikel über Japan schreibst. Im Vorfeld hatte ich auch so einiges gelesen, wie z. B. das die Leute, wenn man sie auf der Straße nach dem Weg fragt einfach weitergehen, oder das man ohne Englisch überhaupt nicht weiterkommt. Es war genau das Gegenteil der Fall. Ok. Englisch war wirklich etwas schwierig. Aber auch wir hatten eine Übersetzung App und damit hat es ziemlich gut funktioniert. Manchmal haben auch tatsächlich Hände und Füße geholfen. 🙂

    Wie du die Japaner beschrieben hast, so habe ich auch die Koreaner als sehr freundlich, neugierig und aufgeschlossen empfunden. Sobald wir mit unserem Stadtplan irgendwo standen wurden wir angesprochen und uns wurde Hilfe angeboten. Deine Artikel gefällt mir auf jeden Fall sehr gut und hat mich inspiriert so einen ähnlichen Artikel vielleicht auch über Korea zu schreiben. 🙂

    Liebe Grüße
    Peggy

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    • Dann freue ich mich schon darauf, deinen Artikel zu lesen. Ich möchte auch in nächster Zeit einmal nach Korea. Mich zieht es einfach immer wieder nach Asien. Und ein ganz liebes Dankeschön für dein Feedback zu meinem Beitrag.

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