Zhangjiajie – das klingt kompliziert, und das ist es auch. „Dschang-dschia-dschiä” kommt der Aussprache am nächsten, aber selbst damit erntet man von Einheimischen meist nur ein freundliches Lächeln. Was für uns wie ein Zungenbrecher klingt, ist noch schwieriger zu schreiben. Spätestens seit James Cameron sich für seinen Film «Avatar» von dieser Landschaft mit ihren bizarren Sandsteinsäulen, die wie gigantische Nadeln aus dem Nebel ragen, inspirieren ließ, kennt die Welt diese surreale Szenerie. Doch anders als im Kino, wo alles perfekt inszeniert ist, wartet die Realität hier mit einem bunten Mix aus atemberaubender Natur und chinesischem Massentourismus auf.
Drei Tage sind knapp für einen Nationalpark, der größer ist als viele europäische Städte. Mit der richtigen Planung reicht die Zeit jedoch, um die spektakulärsten Höhepunkte zu erleben: den Zhangjiajie-Nationalpark, die schwindelerregende Glasbrücke im Grand Canyon und den Tianmenshan mit seinem legendären Himmelstor.
Inhalt
Zhangjiajie National Forest Park, wo Avatars Pandora Wirklichkeit wird
Der National Forest Park war 1982 der erste Nationalpark Chinas. Diese Auszeichnung wird hier gerne erwähnt. 1992 kam die Auszeichnung als UNESCO-Weltnaturerbe hinzu und seitdem gehört der Park offiziell zum 397.5 km² großen Wulingyuan-Gebiet. Besonders sind die über 3000 Quarzsandsteinsäulen, die hier bis zu 200 Meter in die Höhe ragen. Manche von ihnen sehen aus wie gigantische Nadeln, andere wie versteinerte Wächterfiguren. Die Formationen sind vor 380 Millionen Jahren durch Erosion entstanden. Geologen geraten ins Schwärmen, der Rest von uns steht einfach nur staunend da.

Weltberühmt wurde die Landschaft im Jahr 2009 durch James Camerons Kinofilm »Avatar». Seither kommen täglich Zehntausende, an Feiertagen auch mal über 100 000 Menschen.
Der Park hat drei Haupteingänge, für die meisten Besucher ist jedoch das Wulingyuan Gate im Osten relevant – ein riesiger Komplex mit unterirdischem Parkhaus und Besucherzentrum. Von Wulingyuan Town aus sind es nur fünf bis zehn Minuten hierher und viele Hotels bieten einen kostenlosen Shuttle-Service.
Was folgt, ist chinesische Präzision mit totaler Überwachung. Beim Eintritt wird der Pass gescannt. Danach kommt man nur noch per Gesichtserkennung durch die Gates. Die Menschenmassen werden durch gelenkte Warteschlangen geschleust. Ungeduldige können an Schildern ablesen, wie lange sie noch warten müssen. Die Shuttle-Busse fahren im Minutentakt zwischen den Stationen hin und her und sind bis auf den letzten Platz gefüllt.
Der Park selbst gliedert sich in vier Hauptzonen: Yuanjiajie (wo der Avatar-Berg steht), Tianzi Mountain (spektakuläre Aussichtspunkte im Norden), Yangjiajie (weniger touristisch, im Westen) und Huangshizhai (Aussichtsplateau im Süden). Dazwischen verkehren kostenlose Shuttle-Busse, drei Seilbahnen und der berühmte Bailong-Aufzug verbinden die Ebenen mit den Plateaus.
Das Herzstück jeder Tour ist der Bailong-Aufzug, der mit 326 Metern Höhe der höchste Außenaufzug der Welt ist. Er ist in eine senkrechte Felswand eingebettet und fährt in 88 Sekunden vom Tal hinauf zum Yuanjiajie-Plateau. Die UNESCO war davon anfangs wenig begeistert und drohte sogar mit dem Entzug des Welterbe-Status. Heute befördert der gläserne Koloss bis zu 18 000 Menschen pro Tag nach oben – in Kabinen für je 50 Personen. An Spitzentagen wartest du hier auch einmal eine Stunde, doch die Aussicht während der Fahrt entschädigt dafür: Felswände ziehen vorbei, Nebelschwaden und grüne Täler liegen weit unter dir. Oben führen Laufstege zu den verschiedenen Aussichtspunkten.

Der Avatar Hallelujah Mountain in Yuanjiajie ist ein absolutes Muss. Der freischwebende Felsturm sieht tatsächlich aus wie aus einem Film. Hunderte drängeln sich auf der Plattform, denn jeder möchte ein Foto machen. Wer weiter zur «First Bridge Under Heaven» wandert, findet eine natürliche Steinbrücke, die 357 Meter über dem Abgrund zwischen zwei Gipfeln schwebt. Im Helong-Park auf dem Tianzi-Berg erwartet dich ein Panoramablick über endlose Felssäulen. Bei klarer Sicht ist dieser Anblick atemberaubend, im Nebel wirkt er mystisch-gespenstisch.

Zurück im Tal ist die Ten Mile Gallery, in der Felsformationen Namen wie «Picking Herbs Old Man» oder «Three Sisters Peak» tragen, eine weitere Option. Am Wegrand lungern wilde Affen herum, die auf unachtsame Touristen mit Snacks hoffen. Wer nicht laufen möchte, kann einen der niedlichen Tierkreiszeichen-Züge (Tiger, Drache, Schlange …) nehmen.
Nebelverhangene Avatarberge: Wenn das Wetter nicht mitspielt
Dumm nur, wenn das Wetter nicht mitspielt. Das ist hier leider häufig der Fall, denn die Region ist berüchtigt für Nebel und Nieselregen. Oben auf Yuanjiajie sehe ich genau nichts. Komplette Nullsicht. Der Avatar Hallelujah Mountain liegt irgendwo in der Suppe versteckt. Trotzdem drängelen sich Hunderte auf den Plattformen, machen Nebel-Selfies und hofften darauf, dass sich der Nebel lichtet.
Das passiert nicht. Die Seilbahnfahrt vom Tianzi Mountain? Milchig-grau, man ahnt Felsformationen, sieht aber nur Schemen. Wenn man es positiv sehen will, könnte man sagen: gespenstisch schön. Erst in der Ten Mile Gallery lichtet sich der Schleier etwas. Einige Formationen ragen aus den Schwaden, mystisch wie in einer Tuschemalerei. Es ist nicht das typische Instagram-Panorama, aber auf eine gewisse Weise auch authentisch chinesisch.
Die Glasbodenbrücke oder Nervenkitzel über dem Zhangjiajie Grand Canyon
Etwa 30 Kilometer östlich von Wulingyuan liegt der Grand Canyon. Das Highlight hier ist die Zhangjiajie Glass Bridge. Bei ihrer Eröffnung war sie mit 430 Metern Länge und 300 Metern Höhe die längste und höchste Glasbodenbrücke der Welt.
Sicherheit hat hier oberstes Gebot. Die Brücke wurde so konzipiert, dass sie Wind und allfälligen Erdbeben, standhält. Die Anzahl der Besucher ist streng reglementiert. Maximal 8000 Besucher pro Tag sind zugelassen. Deshalb solltest du deine Tickets unbedingt im Voraus buchen. Damit die Besucherinnen und Besucher die Glaspanele nicht zerkratzen, sind Schuhüberzieher Pflicht.

Der Gang über die Brücke dauert etwa 15-20 Minuten, je nachdem wie oft du stehenbleibst. Und das tun die meisten: Der Blick nach unten durch den transparenten Boden ist anfangs speziell. Immerhin sind da 300 Meter Tiefe unter den Füßen und nur Glas dazwischen. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Ich habe keine Höhenangst, aber der Blick in die wolkenverhangene Schlucht und das verhältnismäßig niedrige Brückengeländer lassen einen doch kurz innehalten.

Abenteuer im Zhangjiajie Grand Canyon
Der Canyon hat mehr zu bieten als nur den Gang über die Brücke. Unterhalb der Brücke wird von einer Plattform aus Bungee Jumping angeboten. Auf der anderen Seite der Schlucht kannst du virtuell abheben. Bei der VR-Erfahrung steigst du mit einer VR-Brille in einen Ballon und erlebst einen rasanten Flug über den Canyon.
Danach wartet auf Adrenalin-Junkies die Zipline. In nur 30 Sekunden geht es in einem Sitzsack zurück auf die andere Seite. Dieses Erlebnis ist nicht so spektakulär wie das am Skytrek La Fortuna in Arenal, macht aber trotzdem Spaß. Anschließend geht es auf einer 600 Meter langen Rutsche mit einem Höhenunterschied von 200 Metern in etwa fünf Minuten hinunter in den Canyon.
Wer viel Zeit mitbringt und schwindelfrei ist, kann die Via Ferrata begehen. Deutlich gemächlicher geht es bei der Wanderung durch die Schlucht zu. Der Weg führt über Holzstege und Treppen, vorbei an Wasserfällen und Aussichtspunkten auf den Fluss sowie durch eine Höhle. Optional kannst du den Weg auch mit Bootsfahrten über den Regenbogensee abkürzen.

Der Tianmen Mountain: auf der Himmelsleiter zum Himmelstor
Während der Zhangjiajie National Forest Park mit seiner unberührten Natur beeindruckt, präsentiert sich der Tianmen-Berg als spirituelles Schauspiel mit atemberaubender Aussicht. Der 1518 Meter hohe Berg liegt nur fünf Kilometer südlich der Stadt Zhangjiajie und ist berühmt für das Tianmen-Tor, ein riesiges natürliches Felsloch mit einer Höhe von 131 Metern, einer Breite von 57 Metern und einer Tiefe von 60 Metern. Es sieht aus wie ein Eingang zum Himmel und genau das bedeutet «Tianmen» auch, nämlich himmlisches Tor. Der Legende nach brach das Loch im Jahr 263 n. Chr. plötzlich aus der Felswand.
Der Tianmen-Berg hat auch eine starke spirituelle Bedeutung. Der taoistische Tianmenshan-Tempel und mehrere buddhistische Schreine ziehen zahlreiche Pilger an. Die ruhige Atmosphäre der Tempelanlagen bietet einen willkommenen Kontrast zum Trubel an den Hauptattraktionen.

Du hast zwei verschiedene Möglichkeiten, zur Plaza, dem großen Platz unterhalb des Himmelstores, zu gelangen. Da bietet sich eine Rundfahrt natürlich an. So hast du das volle Erlebnis. Zwischen dem Tourist Center in der Stadt (Tianmen Mountain Cable Car) und dem Mountain Gate am Fuß des Berges (Express Seilbahn) verkehren regelmäßig Shuttlebusse.
Vom Tourist Center beim Bahnhof aus bringt die Tianmen Mountain Cable Car die Besucher:innen auf den Berg. Mit 7.5 Kilometern ist sie eine der längsten Seilbahnen der Welt und überwindet einen Höhenunterschied von knapp 1300 Metern. Während der 30-minütigen Fahrt genießt du tolle Ausblicke. Der obere Abschnitt der Seilbahn ist aktuell (November 2025) gesperrt.
Dadurch heißt es für alle Gäste umsteigen auf die offiziellen Shuttle-Busse. Die berühmte Tongtian Avenue oder Straße der 99 Kurven schlängelt sich in spektakulären Serpentinen den Berg hinauf. Die Fahrt bis zur Plaza dauert etwa 20 Minuten und bietet atemberaubende Ausblicke. Solange du keine Probleme mit Reisekrankheit hast, ist das ein eindrückliches Erlebnis.
Vom sogenannten Mountain Gate aus führt die neue Express Seilbahn in nur sieben zur Bergstation. Es handelt sich um eine moderne Bahn mit Kabinen, die Platz für bis zu 26 Personen bieten. Diese Kapazität ist bei dem Massenansturm auch nötig. Von der Bergstation aus gelangst du über einen Fußweg in wenigen Minuten zur riesigen Plaza.
Das absolute Highlight ist das Erklimmen der 999 Stufen zur Himmelspforte. Diese steile Treppe, die in China auch «Himmelsleiter» genannt wird, führt von der Plaza direkt durch das gewaltige Felsloch. Mit jedem Schritt wird der Blick durch das Tor beeindruckender. Oben angekommen blickst du zurück auf die Stadt und die Serpentinenstraße. Die Treppe ist zwar steil und anstrengend, aber der Weg ist das Ziel und die Belohnung wartet am Ende.

Wenn dir das zu anstrengend ist, musst du den Aufstieg nicht zu Fuß bewältigen. Im Inneren des Berges verbirgt sich nämlich ein ausgeklügeltes Rolltreppen-System. Fast eine halbe Stunde bist du so unterwegs, eine der längsten Rolltreppen der Welt.
Die Glaswege am Berg sind so wie die Glasbodenbrücke nichts für schwache Nerven. Besonders der «Walk of Faith»wird dein Herz höher schlagen lassen: Du läufst auf Glasplatten entlang einer senkrechten Felswand und hast hunderte Meter Abgrund unter deinen Füßen. Um das Glas zu schonen, musst du auch hier spezielle Überschuhe anziehen.
Der 72-h Tower als neuestes Wahrzeichen
Der 2022 eröffnete 72 Wonder Tower (auch bekannt als 72 Strange Buildings) hat sich schnell zu einer beliebten Attraktion entwickelt. Mit einer Höhe von 110 Metern ist er laut Guniess-Buch der Rekorde das höchste Pfahlbaugebäude der Welt.
Die Zahl 72 hat dabei eine symbolische Bedeutung. In der lokalen Tujia-Kultur steht sie für «zahlreich» und «überragend». Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Meisterwerk, das hauptsächlich aus Holz und Backstein errichtet wurde und mit seiner markanten Struktur beeindruckt. Besonders auffällig ist die 38 Meter hohe Durchgangsöffnung in der Mitte, die in Richtung Himmelstor auf dem Tianmen-Berg ausgerichtet ist.
Der 72 Wonder Tower liegt in Shadi Town im Yongding-Distrikt von Zhangjiajie und ist bequem per Didi-Taxi zu erreichen. Am Abend erwacht das Gelände zum Leben. Dann finden eine beeindruckende Lichtshow und verschiedene Aufführungen statt. Zusätzlich erwartet dich ein umfangreiches gastronomisches Angebot.
Lohnt sich Zhangjiajie für drei Tage?
Ja, definitiv. Trotz Nebel, Menschenmassen und gelegentlicher Reizüberflutung durch chinesischen Massentourismus ist Zhangjiajie eine Reise wert. Die Landschaft ist so surreal, dass sie selbst bei schlechter Sicht beeindruckt. Wenn das Wetter mitspielt, gehört das, was du hier siehst, zu den spektakulärsten Dingen, die die Natur zu bieten hat.
Drei Tage reichen aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erleben. Eine sinnvolle Aufteilung wäre: Am Anreisetag den Tianmen Mountain oder die Glasbrücke im Grand Canyon, am zweiten Tag den kompletten Nationalpark – dafür solltest du einen ganzen Tag einplanen – und am Abreisetag die jeweils andere Attraktion. Wer vier Tage Zeit hat, kann den Nationalpark entspannter auf zwei Tage verteilen, denn das Ticket ist ohnehin vier Tage gültig. So hast du auch die Flexibilität, bei schlechtem Wetter am ersten Tag noch einmal zurückzukehren und auf bessere Sicht zu hoffen.
Für jede der drei Attraktionen brauchst du ein separates Ticket. Achte dabei genau darauf, was im jeweiligen Ticket enthalten ist. Beim Nationalpark gibt es verschiedene Kombinationen mit oder ohne Seilbahnen und Bailong-Aufzug. Auch beim Tianmen Mountain und der Glasbrücke variieren die Preise je nach gewählten Attraktionen oder Transportmitteln.
Den chinesischen Massentourismus komplett zu umgehen, ist unrealistisch. Du kannst ihn aber zumindest etwas abmildern: Meide unbedingt die chinesischen Feiertage, insbesondere die Golden Week Anfang Oktober und das Frühlingsfest im Januar/Februar, denn dann ist das ganze Land unterwegs. Auch an chinesischen Wochenenden ist es deutlich voller als an Wochentagen. Wer früh am Morgen startet (vor 8 Uhr am Eingang sein) oder erst am späteren Nachmittag kommt, hat etwas mehr Ruhe. Im Nationalpark selbst ist die Yangjiajie-Zone deutlich leerer als die Avatar-Hotspots in Yuanjiajie, wenn du mal durchatmen möchtest.
Wo übernachten?
Die Wahl der Unterkunft hat einen großen Einfluss darauf, wie stressig oder entspannt deine Tage werden. Die praktischste Lösung für drei Tage ist eine Unterkunft in Wulingyuan, dem Stadtteil direkt am Haupteingang des Nationalparks. Von hier aus erreichst du den Park zu Fuß oder mit einem kurzen Shuttlebus-Trip, und auch Restaurants und Geschäfte sind in der Nähe. Der Tianmen Mountain und die Glasbrücke liegen zwar etwa 30–40 Kilometer entfernt, sind aber mit dem Taxi oder organisierten Touren gut erreichbar.
Unterkunftstipp: Das Borrman Hotel [Affiliate] liegt ideal in Wulingyuan, nur wenige Gehminuten vom Nationalpark-Eingang entfernt. Die Zimmer sind geräumig und modern eingerichtet.
Alternativ kannst du auch direkt im Nationalpark übernachten. Dort gibt es einfache, aber teure Hotels und Hostels. Das spart dir die tägliche Anreise und gibt dir die Möglichkeit, früh morgens oder spät abends die Landschaft in Ruhe zu genießen, wenn die Tagestouristen weg sind. Wer mehr Komfort will, findet in der StadtZhangjiajie die größere Auswahl an Hotels. Von dort ist allerdings die Anreise zum wesentlich Nationalpark länger.
Ein Tipp zum Schluss: Bringe Geduld mit. Mit den Menschenmassen, mit dem Wetter und mit der durchorganisierten chinesischen Tourismusmaschinerie. Denn zwischen all dem Trubel gibt es immer wieder Momente, in denen du einfach nur dastehst und staunst. Und genau dafür lohnt sich die Reise.
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