Albanien gilt als eines der letzten und best gehüteten Geheimnisse Europas. Das Land ist ein Reise-Juwel mit faszinierenden Naturlandschaften, einem reichen historischen Erbe und gastfreundlichen Bewohnern. Immer mehr Reisende entdecken das kleine Balkanland. Vom großen Massentourismus blieben weite Teile Albaniens bisher zum Glück verschont. Der Zeitpunkt für meinen Roadtrip in Albanien ist demnach optimal.
Inhalt
Mietwagen in Albanien
Die Schalter der meisten Autovermieter am Flughafen Maria Theresia in Tirana befinden sich entweder direkt im Ankunftsgebäude oder in kleinen Häuschen außerhalb Richtung Parkplatz. Andere sind fußläufig im Umkreis angesiedelt. Neben den Platzhirschen wie AVIS, Hertz, Sixxt und Europcar gibt es eine Reihe von lokalen Anbietern. Es empfiehlt sich, die Preise zu vergleichen und das Fahrzeug rechtzeitig zu buchen.
Für ein Auto der Kompaktklasse inklusive CDW, SLI, Diebstahlschutz und Navigation bezahle ich im April für dreizehn Tage ungefähr EUR 430. Hinzu kommen noch EUr 96 für die Grenzübertritte nach Nordmazedonien und in den Kosovo. Dieser Aufschlag für die Ausreiseerlaubnis muss pro Land entrichtet und unbedingt im Vorfeld vereinbart werden. An den Grenzen wird die Bestätigung kontrolliert. Abholung und Zurückbringen des Mietwagens verlaufen in meinem Fall zügig und problemlos. Das Fahrzeug hat allerdings schon mehr Kilometer am Buckel, als ich sonst von Mietautos gewöhnt bin, und ein paar kleine Schrammen. Mich stört das nicht. Irgendwie macht es den Roadtrip gleich entspannter.
Roadtrip in Albanien: Was musst du als Autofahrerin oder Autofahrer wissen?
Straßenverhältnisse
Der Zustand der Straßen in Albanien ist sehr unterschiedlich. Er ist aber bei Weitem nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. In den letzten Jahren wurde viel gebaut und das Netz an Nationalstraßen (Autobahnen und Straßen mit ein- oder zweistelliger Nummern) wird ständig erweitert und saniert. Insbesondere der Südosten des Landes hat enorm davon profitiert. So ist aus der ehemaligen Schotterpiste (SH75) entlang der Vjosë mittlerweile eine ganz passable – wenn auch immer noch kurvige Straße – geworden.
In entlegenen Regionen abseits der Städte, insbesondere in Nordalbanien, können die Straßen recht abenteuerlich werden. Selbst manche Nationalstraßen gleichen dort einem Feldweg. Vielfach ist dann Slalomfahren um die tiefen Schlaglöcher und Verwerfungen angesagt. Fehlende Leitplanken und wegbrechende Straßenränder lassen beim Fahren in den Bergen schon einmal ein ungutes Gefühl aufkommen. Viele Routen verlaufen entlang alter Fuß- und Maultierpfade, also in unzähligen Serpentinen und mit vielen Kurven.
Verkehrsregeln
Rund um die Hauptstadt sind stockender Verkehr und Stau an der Tagesordnung. Auf dem Land fährt man hingegen oft kilometerlang, ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen. Als Tempolimits gelten 110 km/h auf Autobahnen, 90 km/h auf Schnellstraßen, 80 km/h außer- und 40 km/h innerorts. An diese Höchstgeschwindigkeiten solltest du dich unbedingt halten – auch wenn die Albanerinnen und Albaner dies nicht sehr konsequent tun.
Die Promillegrenze liegt bei 0.1, was de facto einem Alkoholverbot entspricht. Beim Autofahren herrscht Gurtenpflicht und du musst auch tagsüber (so wie auf Färöer) das Licht eingeschaltet haben. Handynutzung ist ebenso untersagt, aber durchaus üblich.
Im Kreisverkehr gilt überwiegend der Rechtsvortritt. In der Regel verstehen die Einheimischen darunter das Recht der oder des Stärkeren beziehungsweise Schnellern. Man fährt so lange in den Kreisverkehr ein, bis nichts mehr geht. Die Albanerinnen und Albaner bestimmter Regionen sind für ihre Sturheit bekannt. An Engstellen in Dörfern siegt selten die Vernunft. Es heißt also manchmal Geduld und Gelassenheit mitzubringen.

Polizei
Verglichen mit der Schweiz ist die Polizeipräsenz auf Albaniens Straßen enorm hoch. Kontrollen sind häufig, insbesondere an Stellen, die zum Schnellfahren oder Überholen verleiten. Oftmals stehen Polizisten an Kreisverkehren, Brücken oder an Ortsaus- und -eingängen. Zusätzlich ist die Polizei im ganzen Land auf der Suche nach Schleppern und illegalen Flüchtlingen, die über die Balkanroute in Richtung Mitteleuropa geschleust werden.
Bestimmt wirst du während deiner Rundreise einmal von der albanischen Polizei kontrolliert werden. Das sollte dich nicht verunsichern. Nicht immer bedeutet das, dass du dir etwas zu Schulden kommen lassen hast. Gegenüber Ausländerinnen und Ausländern sind die Polizisten freundlich und hilfsbereit, aber auch sehr korrekt. Schikanen oder korruptes Verhalten sollten nicht vorkommen. Das gilt auch für die Beamtinnen und Beamten der Grenzwache. Diese nehmen es sehr genau.
Gefahren und Verhalten
Autofahren in Albanien erfordert höchste Konzentration. Du solltest nur fahren, wenn du sicher unterwegs bist und etwas Erfahrung mitbringst. Unterwegs triffst du auf Schaf- und Ziegenherden oder andere Tiere, Eselskarren, unberechenbare Verkehrsteilnehmer, entgegenkommende Radfahrer am Straßenrand und unverbesserliche Raser. Blinken scheint fakultativ zu sein. Wer abbiegen will, vermindert schon einmal unvermittelt ohne weitere vorherige Anzeichen die Geschwindigkeit.
Albanien ist das Land mit der höchsten Mercedes-Dichte. Aber viele Albanerinnen und Albaner sind mit alten Fahrzeugen, abgefahrenen Reifen und nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs. Nasse Fahrbahnen und billiger Asphalt tuen ihr Übriges dazu. So habe ich am Llogara-Pass und entlang der Küstenstraße SH8 einige Unfälle gesehen. Dass Kurven gerne geschnitten werden, ist der Verkehrssicherheit ebenfalls nicht förderlich.
Mit Schlaglöchern, schlecht markierten Baustellen, Bodenwellen, nicht asphaltierten Abschnitten, fehlenden Kanaldeckeln, Fahrbahnschwellen zur Regulierung der Geschwindigkeit oder engen Kurven ist immer zu rechnen. Deshalb ist es nicht ratsam, nachts auf unbeleuchteten und unbekannten Streckenabschnitten zu fahren.
Ich habe dies ebenso vermieden wie die Fahrt ins Stadtzentrum von Tirana. Der Verkehr dort ist extrem chaotisch und die Straßenverkehrsregeln werden sehr kreativ ausgelegt. Durch die engen Gassen in der Altstadt kann auch das Fahren in Berat oder Gjirokaster zum Abenteuer werden. Insgesamt habe ich mich auf keine Experimente eingelassen. Die Hoteliers sind gerne bereit, Touristen durch das Labyrinth zu lotsen.
Gehupt wird in Albanien immer und überall. So wie bei uns kann es sein, dass sich jemand über andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer aufregt. Oftmals wird mit einem Hupen ein Überholmanöver angekündigt. Es kann aber auch ein einfacher Gruß sein.

Orientierung
Die Orientierung auf einem Roadtrip in Albanien ist nicht immer einfach. Laufend werden neue Straßen gebaut, andere verfallen. Auf Karten und Navigationsgeräte ist deshalb nicht immer Verlass. Eine Kombination zusammen mit Online-Diensten kann da sehr hilfreich sein, obwohl du dabei immer noch nichts über den Straßenzustand erfährst. Straßenschilder und Wegweiser helfen nur teilweise bei der Suche nach einem bestimmten Ziel. Immerhin führt das Zeichen mit einem Punkt in einem Kreis (zusammen mit der Aufschrift Qënder) verlässlich ins Stadtzentrum.
Anhand meiner Reiseroute siehst du, dass fast alle Fahrten in Albanien wesentlich länger dauern als bei uns. Deshalb solltest du dich bei deiner Planung nicht einfach an den Kilometerzahlen orientieren. Hoffnungslos verfahren habe ich mich nie. Plötzliche Baustellen oder Straßensperren haben mich aber schon das eine oder andere Mal ins Schwitzen gebracht.

Maut und Parken
Die Autobahnen in Albanien sind nicht mautpflichtig. Nur für den Kalimash-Tunnel auf der A1 ist aktuell eine Maut von EUR 5 zu entrichten. Die Gebühr kann in bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden.
Schwieriger wird es, wenn es ums Parken geht. In kleineren Städten und Dörfern ist es zumindest in der Nebensaison einfach, einen Parkplatz zu finden. Parkverbote sind ähnlich wie bei uns. Allerdings ist Parken nicht immer kostenlos. Manchmal tauchen plötzlich Gebühreneintreiber auf, die Geld fordern. In Tirana sollte es mittlerweile möglich sein, die Parkgebühr per SMS zu bezahlen. Da ich dort nicht selbst gefahren bin, kann ich nicht sagen, ob das mit ausländischen Mobilnummern funktioniert.
Ich wollte mich nie lange mit der Parkplatzsuche aufhalten und habe lieber direkt private Parkplätze (Parkim) angesteuert. Die Gebühren dafür halten sich in Grenzen.

Tanken
Wenn es von etwas genug gibt in Albanien, dann sind das Tankstellen. Du musst dir demnach keine Sorgen machen, rechtzeitig eine Tankstelle zu finden. Die Qualität von Diesel und Benzin ist angeblich nicht immer die beste. Probleme hatte ich diesbezüglich nicht. Die Spritpreise sind zurzeit sehr hoch, nur geringfügig tiefer als in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Was das für ein einkommensschwaches Land wie Albanien bedeutet, kann man sich vorstellen.
Witzig ist, dass manche importierte Zapfsäulen die Preise in Euro anzeigen. Der entsprechende Euro-Preis stellt aber Lek dar. An größeren Tankstellen kann mit Karte bezahlt werden. Ansonsten werden sowohl Euro als auch Lek genommen, wobei du mit Euro immer den schlechteren Kurs hast und Lek zurückbekommst.
Planung Roadtrip Albanien
Für meinen Roadtrip durch Albanien habe ich dreizehn Fahrtage veranschlagt, insgesamt war ich mit An- und Abreise 16 Tage unterwegs. Um einen guten Eindruck des Landes zu bekommen, empfehle ich dir, mindestens 10 Tage für deine Rundreise einzuplanen. Meine Planung und Reiseroute Albanien war relativ ambitioniert. Wenn du sie nachfahren möchtest, musst du dich auf lange Fahrtage und bis auf eine Ausnahme tägliche Hotelwechsel einstellen.
Ich habe versucht, längere und kürzere Tagesetappen zu variieren und dazwischen Aktivitäten wie Wanderungen oder Besichtigungen zu unternehmen. Nicht immer lassen dies die geografischen Verhältnisse zu. Die angegebenen Fahrzeiten sind mit Vorsicht zu genießen. Gerade im Großraum Tirana kann sich die Fahrzeit wegen des erhöhten Verkehrsaufkommens schnell um eine Stunde verlängern.
In den Bergen warten oftmals unvorhergesehene Hindernisse und schlechte Straßen. Als besonders anstrengend uns nervenaufreibend erlebte ich die Fahrten von Korça nach Kjirokastra und die Anfahrt zum Komani-Stausee von Shkoder aus.
Albanien stand schon lange auf meiner Reisewunschliste. Wie es so ist, passte es entweder terminlich nicht oder ich hatte plötzlich andere Ziele im Fokus. Und dann kam noch die Pandemie … Nun habe ich mich kurzerhand für einen Roadtrip in der zweiten Aprilhälfte entschieden. Das Wetter ist zu dieser Zeit noch unbeständig und in den Bergen kann Schnee liegen. Entsprechend würde ich eher den Zeitraum von Mai bis Juni oder im Herbst empfehlen.
Meine Reiseroute: Albanien Roadtrip 2 Wochen
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Mehr InformationenTag 1 und 2: Anreise und Berat Landung in Tirana gegen 23.00 Uhr
Übernachtung im Hotel Airport Garden gegenüber des Flughafens
Besuch der historischen Viertel Kalaja, Mangalem und Gorcia sowie der Neustadt
Essen im Restaurant Antigoni
Fahrzeit: 2 Stunden, 118 Kilometer
Hoteltipp: Das Hotel Mangalemi [Affiliate] liegt am Rand der historischen Altstadt . Untergebracht in einem restaurierten osmanischen Steingebäude bietet es gemütliche Zimmer mit viel Holz, traditionellen Elementen und modernem Komfort. Du findest Sauberkeit, Authentizität und ehrliche Gastfreundschaft.
Zum Weiterlesen auf dem Blog: Mehr zu Berat erfährst du im Beitrag Albaniens schönste Städte.

Tag 3: Elbasan, Lin, Pogradec, Tushemisht Besichtigung des osmanischen Viertels und der Stadtmauern in Elbasan
Mittagessen im Restaurant Leza im Fischerdorf Lin am Ohridsee
Besichtigung der alten Basilica mit dem Lin Mosaik
Spaziergang an der Promenade in Pogradec
Abendessen im Hotel Millenium in Tushemisht direkt am Ohridsee
Fahrzeit: dreieinhalb Stunden, 160 Kilometer
Hoteltipp: Das Hotel Millenium [Affiliate] bietet soliden Standard und besticht vor allem durch seine Lage direkt am See.

Tag 3: Ohrid Fahrt über die Grenze nach Nordmazedonien
Besichtigung des Klosters Sveti Naum
Stadtrundgang in Ohrid
kurze Wanderung im Galičica-Nationalpark
Abendessen in Risto’s Guest House in Elshani
Fahrzeit: eine Stunde, 47 Kilometer
Unterkunftstipp: Das kleine, aber feine Guesthouse Risto’s Guest House in Elshani [Affiliate] bietet einfache Zimmer. Besonders zu erwähnen sind die Aussicht und das hervorragende Essen.

Tag 4: Voskopoje Wanderung zur Georgskirche in Shipskë
Abendessen im Restaurant Ambassador
Fahrzeit: 2 Stunden, 80 Kilometer
Unterkunftstipp: Die Vila Ime [Affiliate] befindet sich am Stadtrand von Voskopoje. Die Zimmer sind sehr sauber und gut ausgestattet. Das Frühstück ist ausgezeichnet.

Tag 5: Korça Dorfrundgang in Voskopoje
Stadtbesichtigung Korça und Bummel durch den alten Basar
Besuch im Biergarten der Brauerei Birra Korça
Abendessen im Hani i Pazarit Boutique Hotel
Fahrzeit: 30 Minuten, 20 Kilometer
Hoteltipp: Das Hani i Pazarit Boutique Hotel [Affiliate] ist eine der besten Adressen in Korça. Das Hotel mit seinem schönen Innenhof verbindet traditionell-albanische Architektur mit modernem Design. Die Zimmer sind stilvoll und hochwertig ausgestattet.

Tag 6 und 7: Langarica Canyon, Gjirokastra Mittagessen im Restaurant Alvi in Petran
kurze Wanderung zum Aussichtspunkt über den Langarica Canyon
Baden in den Thermalquellen
Abendessen in der Taverna Kuka
Fahrzeit: 4 Stunden 30 Minuten , 210 Kilometer
Hoteltipp: Das Hotel Old Bazar 1790 [Affiliate] liegt mitten im historischen Basarviertel in einem restaurierten Steinhaus aus dem 18. Jahrhundert. Die Zimmer sind individuell im traditionellen Stil eingerichtet, mit viel Holz und charakteristischen Steinwänden.

Besichtigung der Burg und der Altstadt
Abendessen im Restaurant Kodra
Zum Weiterlesen auf dem Blog: Gjirokastra beschreibe ich in meinem Beitrag Albaniens schönste Städte.

Tag 8: Blu Eye, Butrint, Saranda Spaziergang zum Blue Eye (Syri i Kaltër)
Besichtigung der Ruinenstadt Butrint
Mittagessen im Restaurant Livia
Bummel entlang der Strandpromenade in Saranda
Abendessen im Hotel Nertili
Fahrzeit: 2 Stunden 30 Minuten, 110 Kilometer
Hoteltipp: Das Hotel Nertili [Affiliate] liegt an der Küstenstraße. Die Zimmer haben Balkon mit Meerblick. Sie sind modern und gepflegt. Der Standard ist gehoben.

Tag 9: Porto Palermo, Dhërmi Fahrt entlang der Küste
Besichtigung der Festung von Ali Pascha
Strandspaziergang
Übernachtung und Abendessen im Hotel und Restaurant Luciano
Fahrzeit: 1 Stunde 45 Minuten, 70 Kilometer

Tag 10: Llogara Wanderung zum Maja e Gjipalit und dem Cesarpass
Abendessen im Hotel Alpin
Fahrzeit: 30 Minuten, 20 Kilometer
Hoteltipp: Das Hotel Alpin Llogara [Affiliate] liegt im Herzen des Llogara-Nationalparks, umgeben von Pinienwäldern. Es bietet gemütliche Zimmer im rustikalen Stil, ein Restaurant mit regionaler Küche und ist der idealer Ausgangspunkt für Wanderungen.

Tag 11: Vlora, Shkodra Fahrt entlang der Küste und kurzer Bummel durch Vlora
Besichtigung der Burg Rozafa Shkodra
Spaziergang durch die Altstadt von Shkodra
Abendessen im Hotel Tradita
Fahrzeit: 4 Stunden, 260 Kilometer
Hoteltipp: Das Hotel Tradita [Affiliate] ist in einem liebevoll restaurierten traditionellen Haus untergebracht und verbindet albanische Geschichte mit modernem Komfort. Die Zimmer sind individuell eingerichtet, mit vielen Holz- und Handwerksdetails. Besonders schön ist der Innenhof im osmanischen Stil.

Tag 12 und 13 : Komani See, Valbona Fahrt zum Fähranleger in Komani (1 Stunde 30 Minuten, 50 Kilometer)
Fahrzeit: 1 Stunde 30 Minuten, 50 Kilometer
Fahrt mit der Berisha Autofähre über den Koman-Stausee nach Fierze (2 Stunden 30 Minuten)
Mittagessen im Restaurant Caka in Bajram Curri
Weiterfahrt nach Valbona (1 Stunde 10 Minuten, 45 Kilometer)
Abendessen im Hotel Margjeka
Fahrzeit gesamt: 2 Stunden 40 Minuten, 95 Kilometer
Hoteltipp: Das Hotel Margjeka [Affiliate] liegt inmitten des Valbona-Tals. Es ist ein familiengeführtes Haus mit schlichten, sauberen Zimmern. Es ist ideal für Wanderer und Naturliebhaber.
Zum Weiterlesen auf dem Blog: Mein ausführlicher Bericht Koman Stausee: mit der Fähre durch die Fjordlandschaft des Liqeni i Komanit liefert viele praktische Infos.

Wanderung zum Aussichtspunkt über Kukaj

Falls dich die Anreise nach Valbona abschreckt, kannst du von Shkodra aus auch einen Stopp in Theth, in den albanischen Alpen einplanen. Hier warten ebenfalls tolle Wanderungen auf dich.
Tag 14 und 15: Kukës, Tirana und Abreise Fahrt über Prizren im Kosovo nach Kruja
Bummel durch den Bazar und Besichtigung der Burg
Abgabe des Mietautos am Flughafen
Fahrt mit dem Taxi in die Innenstadt
Stadtrundgang und Besichtigung
Abendessen im Restaurant Qzona
Übernachtung im Maritim Hotel Plaza Tirana
Fahrzeit: 4 Stunden 30 Minuten, 270 Kilometer

Reisen am Balkan
Der Balkan war lange Zeit ein blinder Fleck auf meiner Reise-Landkarte. Bei Besuchen in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro habe ich die Gegen schätzen gelernt.
Reiseberichte vom Balkan: Highlights der Herzegowina: die fünf schönsten Orte
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Hallo Carola,
ein toller Bericht über Albanien. Du hast viele Punkte angesprochen, die für die zukünftigen Reisenden wichtig sind.
Du hast beim Ohridsee sehr schöne Bilder aufgenommen!
Wir haben einen 3-wöchigen Roadtrip in Albanien gemacht und darüber eine kleine Zusammenfassung geschrieben. ( https://www.travelsicht.de/albanien-roadtrip-route-sehenswuerdigkeiten/ ) Das fanden wir auch witzig, dass in Albanien so viel Mercedes herumfahren. 🙂
Ich wünsche dir weiterhin schöne Reisen!
Liebe Grüße
Ildi
Liebe Carrola,
Wir sind gerade auf unserer Rundreise durch Albanien und haben in den letzten 10 Ragen nahezu den kompletten Süden bereist. Jetzt sind wir Richtung Shkodra unterwegs und dabei auf Deinen Blog gestoßen. Faszinierend ist, dass unsere Erfahrungen sich sehr überschneiden. Deine Feststellung „Die Albanerinnen und Albaner bestimmter Regionen sind für ihre Sturheit bekannt. An Engstellen in Dörfern siegt selten die Vernunft. “ kann ich nur bestätigen! Wir sind nach googleMaps in Gjirokastra zu unserem Guesthouse in der Altstadt gefahren – was für ein Trip! Gefühlt im 45° Winkel über Kopfsteinpflaster mit Gegenverkehr und Fußgängern ging es steil hinauf. Uuh, das war heftig, aber noch heftiger war das Zusammentreffen mit einem verbeulten Golf in einer Kurve. Wir am Abgrund ohne Absicherung, hinter uns weitere Autos, der ältere Herr im Golf vor uns wild gestikulierend, dass wir weiter an den Rand fahren sollen, damit er weiter fahren kann. Meine Nerven kurz vor dem Zerreißen, die junge Beifahrerin im Golf lachte uns aus – dabei hätte er nur 3 m zurückfahren müssen. Wer kann, sollte unten im Ort parken und sich abholen lassen. Das machen die Albaner gerne. Liebe Grüße aus Albanien, Jessie
Hallo Jessie
Oh Mann, das tut mir Leid. Aber danke, für diesen ausführlichen Erlebnisbericht und den Tipp mit dem Abholen. Vielleicht bleibt ein paar Leser:innen diese Erfahrung dadurch erspart. Weiterhin viel Spaß in Albanien.
Liebe Grüße
Carola
Hallo,
wir sind mit den Motorrädern in Albanien. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind eine Katastrophe. In Kehren über mehrere Kilometer nur 20 km/Std. dann max. 40 km/Std. Von Leskovik nach Tirana 300 km nirgends scheller als 50 erlaubt, Dauer 8 Std. Albanien mit dem Motorrad besser nicht.
Viele Grüße Ernst