St. Moritz ist der berühmteste Beweis dafür, dass selbst die schönste Landschaft nicht vor Hässlichkeit schützt. Ich werde mit diesem Ort nicht warm. Nicht wegen des Geldes allein, sondern wegen dessen, was hier daraus geworden ist. St. Moritz wirkt wie eine Kleinstadt, die versehentlich auf 1800 Metern gelandet ist. Betonterrassen stapeln sich den Hang hinauf, dazwischen Parkhäuser, Apartmentblöcke und Hotelkästen aus den 1960er-Jahren. An der Via Serlas, die gern als höchstgelegene Luxusmeile Europas bezeichnet wird, buhlen Prada, Gucci und Cartier um zahlungskräftige Kundschaft.
Nichts gegen Reichtum. Schöne Hotels und großzügige Häuser können einem Ort Glanz geben. Das Traurige ist, wie wenig Schönheit dieser Reichtum hier hervorgebracht hat. Ausgerechnet in einer Landschaft, die von sich aus alles besitzt, was ein Ort braucht, drängt sich der Mensch mit Beton und Statussymbolen in den Vordergrund. Wenn sich Einheimische das tägliche Leben kaum noch leisten können, hat ein Ort ein Problem, egal wie viel Geld dort liegt.
Dazu kommt die Inszenierung. Nicht Kuhglocken, sondern Champagner, Pelz und Designerlogos sind die Folklore von St. Moritz. Man kann darüber schmunzeln. Schön wird es dadurch nicht. Beim Pelz hört das Schmunzeln ohnehin auf. Er gehört hier zum Straßenbild, als wäre er ein ganz normales Kleidungsstück. Dabei ist er vor allem eines: ein Statussymbol auf Kosten anderer Lebewesen.
Inhalt
Sils Maria und Umgebung: das andere Oberengadin
Sils liegt gut zehn Kilometer von St. Moritz entfernt und ist dessen Gegenteil. Der Ort hat eine kurze Einkaufsstraße mit unprätentiösen Läden, einen Platz vor der Kirche und den See gleich dahinter. Ich laufe die Straße ab, was keine zehn Minuten dauert. Wenn du etwas mehr Zeit mitbringst als ich, machst du am besten einen Abstecher ins Sils Museum. Es ist in einem eleganten Palazzo, der Chesa Fonio, untergebracht.

Der Schweizerhof steht mitten im Dorf und ist nicht zu übersehen. Schön ist er nicht. Aber er steht wenigstens allein da und nicht in einer Reihe von zehn ähnlichen Bauten, und das ist nach St. Moritz schon eine Erleichterung.

Nietzsche kam 1881 erstmals nach Sils und verbrachte anschließend sieben Sommer hier. Er mietete im Haus der Familie Durisch ein Zimmer im ersten Stock, ein bescheidenes, und suchte im trockenen Klima Erleichterung für seine Kopfschmerzen. Sein Tagesplan sah fünf bis sieben Stunden Bewegung vor. Er hat also weniger nachgedacht und ist mehr gewandert, als man ihm heute zutraut. Das Nietzsche-Haus in der Via da Marias ist für Besucher geöffnet. Das Museum zeigt Handschriften, Briefe aus der Silser Zeit und die originale Totenmaske.

Wichtiger Hinweis:Die täglichen Öffnungszeiten des Sils Museums und des Nietzsche Hauses sind mit zwei bis drei Stunden knapp bemessen, ein Blick auf die Website von Sils Tourismus vorher schadet nicht.
Ins Val Fex
Autos sind im Val Fex nicht erlaubt. Fahren dürfen nur die rund hundert Menschen, die dort leben. Am Dorfplatz warten deshalb Pferdekutschen, die bis Platta, Crasta oder ganz hinauf zum Hotel Fex fahren, im Sommer ergänzt durch einen Pferdeomnibus mit festem Fahrplan. Für mich kommt das nicht infrage. Ich habe zum Glück zwei gesunde Beine und will Kutschenfahrten nicht unterstützen.
Das Val Fex beginnt wenige Schritte hinter dem Dorfplatz. Zum Einstieg folge ich dem oberen Schluchtenweg. Der Pfad führt durch eine Felsschlucht und gewinnt schnell an Höhe. Unten rauscht die Fedacla, die Sils in früheren Zeiten mehrfach verwüstet hat. Dahinter öffnet sich der Talgrund.
Der Name verrät, wofür das Tal früher gebraucht wurde. Genutzt wurde es wohl seit dem 12. Jahrhundert als Weide. 1303 erscheint es erstmals in einer Urkunde, damals als «Fedes», vom romanischen «feda» für Schaf. Später heißt es «Feitz», daraus wurde schließlich Fex. Ein Chronist beschreibt das Tal vor rund 450 Jahren als reich an Wiesen mit hohem Heuertrag und an prächtigen Schafweiden. Daran hat sich weniger geändert, als zu erwarten wäre. Heute wirtschaften hier vier Betriebe und auf den Alpen werden rund neunhundert Schafe gesömmert.

In Fex Platta stehen alte Engadiner Häuser zwischen den Wiesen, dazwischen ein paar Ställe. Die Fedacla begleitet den Weg von hier an ruhiger und ist ständig zu hören.
Unterkunfts- und Restauranttipp:Die Chesa Pool [Affiliate] in Fex Platta wurde 1585 als Bauernhof gebaut und 1973 zur Pension umgebaut. Jedes der 21 Zimmer hat seinen eigenen Charakter und erzählt eine ganz eigene Geschichte. Die Chesa Pool ist das erste und einzige vegetarische Hotel im Engadin und für seine kreative fleischlose Küche bekannt. Von der Sonnenterrasse reicht der Blick durchs Tal bis zum Fexgletscher.
In Crasta steht ein Bergkirchlein, gleich daneben das Restaurant Sonne mit seiner schönen Aussichtsterrasse. Der Bau entstand um 1500, die Fresken von 1511 sind erhalten. Auf dem umliegenden Friedhof befindet sich das schlichte und schmucklose Urnengrab von Claudio Abbado, einem der größten Dirigenten unserer Zeit. Abbado liebte das Licht, die Stille, die Berge und die Natur im Fextal. Auf seinen Wunsch hin hat er hier seine letzte Ruhestätte gefunden.

Weiter hinten folgt Curtins. Dort hat der Bauer vom Sar-Antoni-Hof gemeinsam mit dem Künstler Sax aus einer alten Scheune einen Ausstellungsraum gemacht. Die Galerie Fex zeigt Pigmentmalerei auf Leinwand und japanische Tusche auf Papier, das Atelier liegt auf der anderen Seite des Bachs. Eine Galerie im ehemaligen Stall, am Ende eines autofreien Tals, gehört zu den Dingen, die im Engadin niemand sucht und dann findet.

Ganz hinten im Tal erwartet dich das Hotel Fex, mit Blick auf den Piz Tremoggia und den Fexgletscher. Das Haus stammt aus der Frühzeit des Alpintourismus und wurde ursprünglich in St. Moritz gebaut. Um 1900 wurde es abgebaut, auf Pferdefuhrwerke geladen und hier oben wieder aufgerichtet. Das Hotel bietet fünfzehn Zimmer, den originalen Speisesaal, einen Teesalon und zwei Sonnenterrassen.
Zurück in Sils Maria trinke ich einen Kaffee und sitze später zum Apéro auf dem Platz. Es gibt Capuns am Abend, und damit ist das Tagesprogramm erfüllt.
Wandern und Spazieren rund um den Silsersee
Die klassische Wanderung in Sils führt um den See. Ganz herum sind es 16 bis 18 Kilometer und gut vier Stunden. Der Weg von Sils über Isola nach Maloja ist zu jeder Jahreszeit ein wunderschöner Spaziergang. Dabei besteht die Möglichkeit, einen Teil der Strecke mit dem Kursschiff zurückzulegen. Alle Infos dazu findest du in meinem Beitrag zum Silsersee im Herbst.

Richtung Berninapass
Die Regionalzüge der Rhätischen Bahn fahren stündlich über den Berninapass. Die ÖV-Nutzung ist in der Gästekarte St. Moritz inkludiert. Praktisch ist, dass du unterwegs aussteigen kannst, wo du willst: Morteratsch, Bernina Diavolezza, Ospizio Bernina. Das macht die Strecke zur perfekten Hop-on-hop-off-Verbindung in den Alpen. Natürlich kannst du den Weg auch mit dem Auto zurücklegen, aber dann schaust du auf Serpentinen und nicht auf die Gletscher. Ich lasse den Wagen stehen.
Gletscherweg Morteratsch
Der Gletscherweg beginnt direkt beim Bahnhof Morteratsch. Er ist breit und gut ausgebaut. Du benötigst knapp eine Stunde bis ans Ende. Unterwegs erzählen sechzehn Haltepunkte vom Gletscher, vom Klima und vom Leben, das sich ansiedelt, sobald das Eis weg ist.

Was den Weg ausmacht, sind allerdings die Infotafeln und die Stelen mit den Jahreszahlen, von denen jede markiert, wo die Gletscherzunge damals endete. Anfangs stehen sie weit auseinander. Gegen Ende rücken sie enger und enger zusammen. Zwischen 1900 und 2017 hat sich der Morteratschgletscher um rund zweieinhalb Kilometer zurückgezogen. Der Weg wird jedes Jahr ein Stück länger.
Ich gehe bis zum Schluss und denke dabei an den Franz-Josef-Gletscher auf der Südinsel von Neuseeland. Dieser Seegletscher ist in den letzten 100 Jahren um mehr als drei Kilometer geschrumpft. Es macht einen Unterschied, ob du über Gletscherschmelze liest oder ob du eine Stunde lang durch ein Gelände läufst, das vor nicht allzu langer Zeit noch unter Eis lag.

Seinen Namen verdankt der Morteratsch, immer noch der drittlängste Gletscher der Ostalpen, einer Sage. Annetta soll ihren Verlobten Aratsch in einer Gletscherspalte verloren und seinen Tod mit den Worten «mort Aratsch» beklagt haben.
Diavolezza und Munt Pers
Zwei Stationen weiter bringt dich die Seilbahn in wenigen Minuten auf 2978 Meter. Die Diavolezza liegt den Eisriesen der Bernina-Gruppe direkt gegenüber. Vor dir liegt der Persgletscher, dahinter stehen Piz Palü, Piz Bellavista und der Piz Bernina, der mit 4049 Metern der höchste Berg der Ostalpen ist und alles überragt. Ihren Namen verdankt die Diavolezza einer schönen Teufelin, die hier oben gehaust haben soll.
Von der Aussichtsplattform siehst du auch das, wovon der Gletscherweg unten nur erzählt. Pers- und Morteratschgletscher flossen früher ineinander, heute liegen zwei getrennte Eisfelder vor dir. Außerdem stehen hier zwei Holzbänke in Form von Flugzeugsitzen, ein Werbeauftritt der Fluggesellschaft Edelweiss, deren zwei neueste Airbus A350 nach den beiden Gipfeln gegenüber benannt sind.

Auf der Terrasse des Berghauses treffen sich Touristen zum Fondue-Essen und Wanderer, die ein deftiges Rösti oder Pizzoccheri verdrücken. Letztere sind Buchweizennudeln aus dem Veltlin, die den Weg über den Berninapass ins Oberengadin gefunden haben. Hinter dem Berghaus beginnt der Weg auf den Munt Pers. Es gibt wenige Dreitausender, die so schnell und so einfach zu erreichen sind.

Wenn du hier allerdings einen gemütlichen Spaziergang erwartest, weil Tourismusportale die Tour oft als leicht einstufen, wirst du überrascht sein: Der Weg führt durch hochalpines, grobes Blockgelände und über geröllige Pfade. Es ist eine echte Bergwanderung, bei der man an einigen Stellen trittsicher sein muss. Der steile Schlussaufstieg in der dünnen Luft auf über 3200 Metern jagt den Puls ordentlich nach oben.

Doch jeder Schritt über die Felsen lohnt sich: Oben angekommen öffnet sich ein grandioses Panorama auf das gewaltige Gletschermeer, den Lago Bianco am Berninapass und hinunter bis Pontresina, das einem vor Staunen den Atem raubt. Da ist es auch nicht schlimm, dass der Rückweg der gleiche ist.
Durch die Moorlandschaft zum vielleicht schönsten Aussichtsberg im Engadin
Bei einem Spaziergang um den St. Moritzersee passiert etwas Merkwürdiges. Sobald ich am Wasser bin und die Fassaden der Hotelkästen im Rücken habe, wird auch St. Moritz schön. Der See liegt ruhig und glänzt im Morgenlicht. Es kommt eben darauf an, in welche Richtung man schaut. Am Ostufer des Sees zweigt der Weg ab in die Moorlandschaft Stazerwald und zum Lej da Staz.
Lej da Staz
Nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald liegt die Lichtung mit dem Stazersee vor mir. Der See ist ein beliebtes Ausflugsziel und Fotomotiv, vor allem wegen der sich im Wasser spiegelnden Gipfel von Piz Lagrev, Piz Albana und Piz Julier. Vor dem Restaurant Lej da Staz gibt es einen kleinen Strand und einen Badesteg.

Am Ufer stehen Strandkörbe, die eher an die Ostsee erinnern als an einen Bergsee auf 1809 Metern Höhe. Strandkörbe scheinen im Oberengadin das Möbel der Stunde zu sein. Im Val Fex stehen sie vor dem Restaurant Sonne und auf dem Muottas Muragl in Reih und Glied oberhalb des Hotels. Dabei ist der Strandkorb hier oben nicht zu Hause. Für einen Jetset, der die Berge als Kulisse bucht, ist er allerdings das perfekte Möbel. Sitzen mit Aussicht, ohne der Natur zu nahe zu kommen.
Der Stazersee ist ein Moorsee, flach und dunkel, und genau deshalb ist er beliebt. Er erwärmt sich auf über zwanzig Grad, während die großen Seen des Oberengadins kaum siebzehn schaffen. Auch jetzt im Herbst schwimmen noch Leute im See. Rundherum liegen geschützte Hochmoore mit seltenen Moosen und dem gefährdeten Braunen Moor-Klee, dazwischen stehen Arven, Lärchen und Bergföhren.

Muottas Muragl
Vom See führt der Weg weiter Richtung Celerina und nach Punt Muragl, der Talstation der Standseilbahn auf den Muottas Muragl. Die Fahrt mit der abschnittsweise sehr steilen Bahn ist ein Erlebnis. Die roten Wagen von heute stammen aus dem Jahr 1962, und sie schieben sich langsam den Hang hinauf, während sich das Tal mit jedem Höhenmeter weiter öffnet.

Dass es die Bahn auf den Muottas Muragl gibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Im Februar 1907, wenige Monate vor der Eröffnung, verübte Simon Jenatsch einen Anschlag auf die fast fertige Anlage. Er war Heimatschützer und ein Nachfahre des Bündner Freiheitskämpfers Jürg Jenatsch. Ihm ging es um die Frage, wie viel Erschließung eine Landschaft verträgt. Am 9. August desselben Jahres fuhr die Bahn trotzdem los, als erste touristische Aussichtsbahn Graubündens.
Oben liegt dir das Oberengadin zu Füßen. St. Moritz, Celerina, Pontresina, die Seen, die Wälder, die hellen Flächen des Talbodens und dahinter die Berge. Von hier verstehst du noch einmal besser, warum diese Landschaft so berühmt ist. Nicht wegen eines einzelnen Ortes, sondern wegen des Ganzen, der Weite, des Lichts und der klaren Linien zwischen Wasser, Wald und Fels.

Von der Bergstation aus lohnt sich der Philosophenweg. Der Name klingt größer, als der Weg zunächst wirkt. Es ist keine schwere Bergtour, eher ein Panoramaweg zum Gehen, Schauen und Nachdenken. Unterwegs stehen Kunstwerke und Tafeln mit Zitaten, aber eigentlich braucht es die gar nicht. Die Landschaft übernimmt den philosophischen Teil ziemlich zuverlässig selbst.

Als Abschluss meiner Tage im Oberengadin passt dieser Weg ideal. Nach St. Moritz, Sils, Val Fex, Morteratsch und Diavolezza ist der Muottas Muragl noch einmal so etwas wie eine Zusammenfassung dieser Landschaft. Alles liegt vor dir: die mondänen Orte, die stilleren Täler, die Seen, die Berge, das Licht. Und mit etwas Abstand wirkt selbst St. Moritz erträglicher. Von oben stört es weniger.
Wer St. Moritz hinter sich lässt, muss gar nicht weit gehen, um im Engadin anzukommen. Falls dir der mondäne Teil trotzdem fehlt, gibt es auf der Panoramaterrasse des Romantikhotels einen völlig überteuerten Kaffee und ein Apéroplättli für 40 Franken.
St. Moritz für Regentage
Was mich bei Sonnenschein stört, ist bei Regen ein Vorteil. Dann bietet St. Moritz immerhin ein paar Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben.
Das Segantini Museum steht am Ortseingang, ein Kuppelbau von 1908, errichtet als Gedenkstätte für den Maler. Herzstück ist sein Alpentriptychon «Werden – Sein – Vergehen». Segantini starb 1899 über Pontresina, während er am Mittelbild arbeitete.
Die St. Moritz Design Gallery liegt im Parkhaus Serletta. Entlang der Passage zwischen Bahnhof, See und Badrutt’s Palace stehen 31 beleuchtete Vitrinen mit historischen Plakaten und Fotografien. Sie ist kostenlos, rund um die Uhr zugänglich und mit fast einer Million Passanten pro Jahr die meistbesuchte Galerie der Alpen. Dass ausgerechnet ein Parkhaus diesen Titel hält, passt zum Ort.
Bleiben die Einkaufsstraße, in der du zumindest schauen kannst, und die Konditoreien. Das Hanselmann an der Via Maestra macht seit Generationen Pralinen und Engadiner Nusstorte.
Und wenn gar nichts mehr geht, gibt es das Ovaverva, Hallenbad und Spa in einem, 2014 eröffnet und von der Gemeinde stolz als Wahrzeichen geführt. Bei Dauerregen ist das kein schlechter Ort.
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Danke für die Einblicke. Ich würde definitiv auch das Umland bevorzugen. War es dort einsam oder täuschen die schönen Foto-Momente?
Liebe Grüße, Nora
Liebe Nora
Nein, einsam ist es zumindest an diesen beliebten Zielen nicht. Ich bin da Meisterin im Fotografieren menschenleerer Landschaften ;-). Aber es war jetzt auch nicht unangenehm voll. Gerade am Silsersee und im Val Fex war es schön ruhig.
Viele Grüße
Carola
Da werden schöne Erinnerungen wach – wobei: Der Morteratsch-Gletscherweg hat mich und sogar meinen damals noch kleinen Sohn sehr erschüttert und dein aktuelles Foto direkt noch mal. Kannst mal in meinem Beitrag von 2018 schauen, wie der Gletscher damals noch aussah …
Ansonsten bin ich froh, dass ich bei meinen bisherigen Besuchen im Oberengadin St. Moritz ausgelassen habe. Pontresina ist auch keine städtebauliche Schönheit, aber wenigstens tragen sie da nicht massenweise tote Tiere auf der Straße herum.
Liebe Angela
Ich habe mir die Bilder angeschaut. Die letzten Jahre ist der Gletscher extrem geschrumpft. Es macht sehr traurig, das so im direkten Vergleich zu sehen. Stimmt, eigentlich ist jeder Ort im Oberengadin schöner als St. Moritz.
Herzliche Grüße
Carola