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Meine 15 Lieblingsgerichte und -rezepte aus aller Welt

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Wenn man nicht reisen kann oder darf, helfen Lieblingsgerichte aus aller Welt ein wenig über den Reisehunger hinweg. Nach meiner Sammlung von Lieblingsrezepten aus Europa folgen nun die Rezepte zu 15 Lieblingsgerichten aus Asien, dem Nahen Osten, Nordafrika sowie Zentral- und Südamerika.

Ich selbst bringe oftmals sowohl Rezepte als auch die nötigen Zutaten von meinen Reisen rund um die Welt mit. Die kulinarischen Souvenirs erhalten so die Erinnerungen aufrecht. Natürlich schmecken die Gerichte vor Ort am besten. Das liegt einerseits an den frischen Zutaten und den traditionellen Rezepten.

Mit etwas handwerklichem Geschick und dem nötigen Geschmackssinn lassen sich die Gerichte dennoch gut nachkochen. Dabei bleibe ich bei meinen Lieblingsgerichten aus aller Welt meinen Grundsätzen treu: Die Speisen sind schnell und einfach zuzubereiten und überwiegend vegetarisch. Du musst dafür kein Starkoch sein. Die Zutaten findest du entweder im Supermarkt oder im Asiashop.

Meine kulinarische Reise geht weiter durch verschiedene Länder der Welt. Dabei stelle dir meine Lieblingsgerichte und die dazugehörigen Rezepte – verknüpft mit Reiseerinnerungen – vor.

Die Mengenangaben in den Rezepten beziehen sich auf zwei Personen. Die Reihenfolge der Länder folgt einer Reise um die Welt von Ost nach West. Im Gegensatz zu meinen Lieblingsgerichten aus Europa, die bis auf eine Ausnahme vegetarisch oder vegan sind, kommt für die Pho Bo Rinderbrühe zum Einsatz und Ceviche enthält natürlich Fisch.

Japan

Wenn Leute an japanisches Essen denken, kommt ihnen meist Sushi oder Ramen in den Sinn. Beides könnte ich ebenso als Lieblingsgericht anführen. Wer einmal in Japan Sushi gegessen hat, wird mir beipflichten, dass das in einer ganz anderen Liga spielt. Ich habe mit Sicherheit das beste und frischeste Sushi am Tsukiji-Fischmarkt in Tokio, der ja mittlerweile nach Toyosu umgezogen ist, gegessen.

Japan hat jedoch kulinarisch noch viel mehr zu bieten! Wusstest du, dass Tokio mehr Sterne-Restaurants hat als jede andere Stadt der Welt?

Okonomiyaki

Okonomiyaki wurden während meiner Reise durch Japan ganz schnell zu einem meiner Lieblingsgerichte. Die Pfannkuchen mit Weißkohl, auch als japanische Pizza bezeichnet, sind äußerst schmackhaft. Übersetzt bedeutet Okonomiyaki übrigens «Grill alles, was du willst».

Die nötigen Zutaten, z.B. das originale Okonomiyakimehl, die Okonomisauce, japanische Mayonnaise (enthält Reisessig) und Bonitoflocken, bei uns zu bekommen ist nicht ganz einfach. Aber es gibt tatsächlich Online-Shops, die sogar ganze Okonomiyaki-Kochsets oder das spezielle Mehl anbieten. Wie du Dashi, die Mayonnaise oder Okonomisauce selbst herstellen kannst, erfährst du bei 1mal1Japan. Die Katsuobushi (Bonitoflocken) können auch einfach weggelassen werden.

Zutaten
130 g Mehl
1 TL Backpulver
20 g Dashi-Pulver
Salz
150 ml Wasser
200 g Weißkohl
3 Frühlingszwiebeln
2 Eier
2 EL Speiseöl
Okonomisauce
japanische Mayonnaise
3 EL Bonitoflocken
2 TL Aonori (Algenflocken)
20 g eingelegter Ingwer

Zubereitung
Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen. Das Dashi-Pulver in Wasser auflösen. Langsam unter die Mehlmischung rühren. Es sollten keine Klümpchen mehr vorhanden sein.

Kohl und Frühlingszwiebeln fein schneiden, zusammen mit den Eiern zum Teig geben und vermengen.
In einer großen Pfanne Öl erhitzen. Die Teigmasse portionsweise in die Pfanne geben und gleichmäßig verteilen und ca. 4–5 min anbraten. Mit Hilfe einer Spachtel wenden oder wie Rösti auf einer Teller gleiten lassen und stürzen. Zugedeckt nochmals 5 min braten.

Okonomiyaki aus der Pfanne nehmen und mit Okonomisauce bestreichen. Mit Mayonnaise im Zickzack verzieren. Frühlingszwiebel, Algenpulver, Bonitoflocken und Ingwer darüberstreuen.

Restaurant mit Tepanyaki
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Vietnam kulinarisch

Die Küche Vietnams zählt zu den besten und vielfältigsten Asiens oder der Welt. Man findet Einflüsse aus Thailand, Indien und China. Aber auch Gerichte wie Baguettes, Croissants und Kaffee trifft man in Vietnam überall an. Das sind die Überbleibsel aus der französischen Kolonialzeit.

Die Fischsauce in meinen thailändischen und vietnamesichen Lieblingsgerichten kann ersetzt werden, z.B. durch helle Sojasauce oder selbstgemachte vegane «Fischsauce».

Pho Bo

Pho Bo ist eines der Lieblingsgerichte der Vietnamesen, man könnte auch sagen das Nationalgericht. Die aromatische Suppe mit Reisnudeln, Mungbohnensprossen, frischen Kräutern und Rindfleisch wird überall in den Garküchen serviert und vor allem zum Frühstück gegessen. Jede Familie, jede Region in Vietnam hat ihr eigenes Pho-Rezept.

Selbstverständlich kannst du für dieses Rezept auch fertige Rinderbrühe verwenden. Selbst gemacht schmeckt natürlich besser. Die Zubereitung ist auch nicht schwierig, braucht nur etwas Zeit. Mit Gemüsebrühe könnte man auch eine vegetarische Variante zaubern.

Zutaten
500 g Rinder- und Markknochen
3 Stücke Ochsenschwanz
300 g Suppenfleisch vom Rind
1 Schalotte
1 Stück Ingwer
Zimtrinde
Kardamomsamen
Sternanis
Fischsauce
125 g dünne Reisnudeln
Salz, schwarzer Pfeffer, Zucker
1–2 Frühlingszwiebel
100 g Mungbohnenkeimlinge
100 g Rinderfilet
rote Chili
1 Limette
Koriander, Thaibasilikum

Zubereitung
Knochen und Ochsenschwanz unter fließendem Wasser waschen und in einen großen Topf mit kaltem Wasser geben, so dass alles bedeckt ist. Aufkochen und dabei immer wieder den entstehenden Schaum abschöpfen. Danach sollte die Brühe lediglich köcheln. Wenn sie zu lange und zu stark kocht, wird sie trüb. Sobald sich kein Schaum mehr gebildet, abgießen und Knochen unter kaltem Wasser abspülen.

Knochen, Ochsenschwanz und Suppenfleisch erneut mit kaltem Wasser aufstellen und aufkochen. Weiterhin den Schaum abschöpfen. Das Fleisch nach etwa 2 h aus der Suppe nehmen, abschrecken und in den Kühlschrank stellen.

Schalotte und Ingwer halbieren und in einer Pfanne ohne Öl bei wenig Hitze anrösten. Kardamom einschneiden oder leicht andrücken und zusammen mit Zimt und Sternanis anrösten. Alles zur Brühe geben. Knochen und Gewürze noch ca. 2 h weiterköcheln lassen. Suppe durch ein Sieb (mit Leinentuch) in einen anderen Topf gießen und mit Fischsauce und Zucker würzen.

Reisnudeln in warmen Wasser einweichen. Das Grün der Frühlingszwiebel in Röllchen, den weißen Teil der Länge nach in Streifen schneiden. Limetten achteln und Chilis in Ringe schneiden. Suppenfleisch und Rinderfilet in dünne bzw. hauchdünne Scheiben schneiden. Nudeln und Fleisch in den Schüsseln oder Tellern verteilen und mit heißer Suppe übergießen. Frühlingszwiebel darüberstreuen.

Limetten, Chilis, Mungbohnenkeimlinge, Pfeffer und Kräuter in kleinen Schälchen zur Suppe reichen.

Pho Bo mit Kräutern und Gewürzen am Tisch
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Asiatischer Wasserspinat (Fried Morning Glory)

Meine Reise durch Vietnam liegt nun schon ein paar Jährchen zurück. Lange Zeit, bevor es diesen Blog überhaupt gab, habe ich in Hanoi zum ersten Mal Wasserspinat gegessen und war völlig begeistert. Das Kraut wächst in Vietnam überall in Teichen und Tümpeln und ist eines der wichtigsten Gemüse der vietnamesischen Küche. Bei uns ist Wasserspinat in Asiamärkten erhältlich. Zu meinen Lieblingsgerichten geworden ist der Rau Muong vor allem wegen seiner Einfachheit.

Zutaten
300 g Wasserspinat
2 EL Erdnussöl
2 Knoblauchzehen
Schwarzer Pfeffer
1 TL brauner Zucker
fein gehackte Chilischoten
1 TL Austern- oder Fischsauce
1 TL Salz

Zubereitung
Blätter des Wasserspinats von den Stängeln zupfen. Die Stängel in ca. 5 cm lange Stücke schneiden und 2 min kochen. Danach in kaltes Wasser mit Salz geben. So bleibt der Spinat schön grün.

Öl im Wok erhitzen und den gehackten Knoblauch darin anbraten. Den Wasserspinat (gekochte Stängel und Blätter) hinzufügen und mit Pfeffer, Zucker, Salz und Austernsauce würzen. 2–3 min anbraten und den Chili daruntermischen.

Wasserspinat auf weißer Platte und rotem Tablett
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Lieblingsgerichte aus Thailand

Wenn ich an die Küchen dieser Welt denke, dann kommt mir als erstes Thai-Food in den Sinn. Die thailändische Küche gehört definitiv mit zum Besten, was ich auf Reisen kennengelernt habe. Ich bin immer wieder überrascht, wie komplett unterschiedlich Speisen schmecken und aussehen können, die aus den gleichen Grundzutaten bestehen. Außerdem finde ich es faszinierend, dass jedes Gericht eine regelrechte Geschmacksexplosion bietet. Deshalb kommen gleich drei meiner Lieblingsgerichte aus aller Welt aus Thailand.

Pad Thai mit Tofu

Bei meinem letzten Besuch in Bangkok habe ich das thailändische Nationalgericht im berühmten Thipsamai Phad Thai in der Maha Chai Road gegessen. Gekocht wir dim Thipsamai Phad Tai auf der Straße, in riesigen Woks über offenem Feuer – so wie es für Bangkok und seine Garküchen üblich ist. Genau das liebe ich an Südostasien. Hier werden mit einfachen Mitteln wahre Köstlichkeiten gezaubert.

Je nach Gusto wird Pad Thai mit Garnelen, Hühnerfleisch oder mit Tofu serviert. Ich lasse manchmal bei diesem Rezept sogar den Tofu weg.

Zutaten
4 EL Tamarindenpaste
2 EL Palmzucker
4 EL Fischsauce
200 g Reisnudeln (3–5 mm)
1 Schalotte
100–150 g Tofu je nach Geschmack
100 g Mungbohnenkeimlinge («Sojasprossen»)
2 Eier
1 Frühlingszwiebel
1 Zehe Knoblauch
Chiliflocken
1 Limette
2 EL Erdnüsse oder Cashewkerne
Erdnussöl
Koriander oder chinesischer Schnittlauch, Mungbohnenkeimlinge und Chili zum Garnieren

Zubereitung
Für die Pad-Thai-Sauce Tamarindenpaste, Palmzucker und Fischsauce gut verrühren und langsam erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.Zutaten vorbereiten: Reisnudeln in heißes Wasser geben und 10 min einweichen. Tofu in kleine Würfel schneiden, Eier verquirlen, Schalotte und Knoblauch klein schneiden, das Grün der Frühlingszwiebel in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und halbieren, Nüsse hacken, Limette vierteln.

Öl in einem Wok oder einer beschichteten Pfanne erhitzen. Schalotten und Knoblauch leicht anschwitzen. Den Tofu hinzugeben und ca. 1 min mitbraten. Nun die Eier hinzugeben und braten, bis sie durch sind (ähnlich Rührei). Die Ei-Tofu-Mischung zur Seite stellen.

Reisnudeln mit etwas Pad Thai-Sauce ca. 1 min garen, bis sie bissfest sind. Tofu und Ei wieder hinzugeben und zusammen mit den Frühlingszwiebeln, den Mungbohnenkeimlingen und den Chiliflocken nochmals 30 sec unter ständigem Rühren braten.

Mit den gehackten Erdnüssen, Limettenspalten, ein paar frischen Sprossen, Schnittlauch oder Koriander und Chili anrichten.

Pad Thai mit Tofu auf Glasteller
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Papayasalat (Som Tam)

An einem weiteren Gericht kommt man in Thailand nicht vorbei: dem beliebten Papayasalat Som Tam. Überall, von Streetfoodmärkten über Garküchen bis hin zu teuren Restaurants, ist dieser Salat aus grünen Papaya erhältlich. Ursprünglich aus Laos kommend, ist Som Tam heute in ganz Thailand verbreitet. Vor allem wegen der Kombination aus süßen, saueren, scharfen und salzigen Aromen zählt Papayasalat zu meinen Lieblingsgerichten.

Für die Zubereitung von Som Tam brauchst du einen Mörser und einen Julienne-Schäler. Einen solchen habe ich mir von meinem letzten Thailand-Aufenthalt mitgebracht. Ich habe für mein Lieblingsgericht die getrockneten Shrimps weggelassen, weil sie mir einfach nicht schmecken.

Zutaten
1 grüne Papaya
1 Karotte
3 Schlangenbohnen
1 Knoblauchzehe
1 Chili
1 EL Palmzucker (oder brauner Zucker)
2–3 EL Fischsauce
1 Limetten
4–5 Cocktailtomaten
gehackte Erdnüsse

Zubereitung
Papaya und Karotte schälen und mit dem Julienne-Schäler in feine Streifen schneiden. Die Schlangenbohnen in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Den Palmzucker mit dem Limettensaft und der Fischsauce vermischen.

Chili und Knoblauch fein hacken und im Mörser zerdrücken. Papaya, Karotte, Schlangenbohnen und Sauce portionsweise hinzugeben und mit dem Stößel stampfen. Alles nach und nach in eine Schüssel umfüllen und gut durchmischen, am besten mit der Hand. Den Salat etwa 30 min durchziehen lassen.

Abschmecken und mit Cocktailtomaten und Erdnüssen anrichten.

Lieblingsgerichte: Som Tam auf Holzteller und violetter Tischdecke
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Grünes Thai Curry mit Tofu

Für ein gutes Thai Curry muss man oftmals gar nicht um die Welt reisen. Die gibt es in ganz vernünftiger Qualität auch beim Thailänder um die Ecke. Während in Indien Mischungen aus getrockneten und gemahlenen Gewürzen ins Curry kommen, verwendet man in Thailand frische Gewürze, die im Mörser zu einer Paste zerstoßen werden.

Anders als vielleicht erwartet, ist nicht die rote, sondern die grüne Currypaste die schärfste. Die enthält nämlich ganz viele grüne Chilischoten. Das mildeste aller Currys ist das gelbe. Daneben kennst du wahrscheinlich noch Panaeng-Curry (etwas milder als die rote Variante) und Massaman-Curry. Weil ich gerne scharf esse, ist grünes Thai Curry mein Lieblingsgericht. Außerdem finde ich, dass es am besten zu Tofu und Gemüse passt. Fleischesser können Tofu durch Hühnchen ersetzen.

Die Herstellung der Currypaste beschreibe ich hier nicht. Du findest diverse Rezepte im Netz. Oder du greifst auf fertige Currypaste zurück. Zu einem Thai Curry gehört selbstverständlich Jasminreis.

Zutaten
4 grüne Thai-Auberginen
75 g Erbsenauberginen (Türkenbeeren)
3–4 Schlangenbohnen
5 Babymaiskolben
100 g Okrashoten
Kaffirlimettenblätter
150 g Tofu natur
250 ml Kokosmilch ohne Emulgatoren
Fischsauce oder Salz
Chili
Thaibasilikum
evtl. Ingwer

Zubereitung
Die Stängel von den Thai-Auberginen entfernen und die Auberginen je nach Größe achteln oder vierteln. Erbsenauberginen von der Rispe lösen. Wichtig: Da die Auberginen schnell braun werden, sofort in kaltes Wasser legen. Kaffirlimettenblätter säubern und ebenfalls ins Wasser geben. Babymais und Okraschoten in Stücke und den Tofu in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

Bei Kokosmilch ohne Emulgatoren setzt sich im oberen Bereich der Packung oder Dose eine feste Creme ab. Diese Kokoscreme in einem Wok erhitzen, bis sich das Fett absetzt. 3 EL Currypaste hinzugeben und unter ständigem Rühren anbraten. Allenfalls etwas frischen Ingwer dazu reiben. Paste an den Rand des Woks schieben und den Tofu anbraten.

Das abgetropfte Gemüse zum Curry geben und etwa 2 min mitkochen. Die Thai-Auberginen sollten noch bissfest sein.

Restliche Kokosmilch zugeben. Curry nicht mehr aufkochen! Mit Fischsauce abschmecken, bei Bedarf noch etwas Currypaste zugeben und Thaibasilikum dazugeben.

grünes Thai Curry mit Thai Basilikum
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Rezepte aus Indien

Auf meiner Reise durch Rajasthan bekam ich eine kleine Kostprobe von der Vielfalt vegetarischer Gerichte in Indien. Immerhin verzichtet die überwiegende Mehrheit der Inder auf Fleisch. Dennoch wird gerade in Touristenhotels oftmals auch Hühnchen, Fisch oder Rindfleisch angeboten. Ich bin Fan von Thalis. Thali steht für «Platte» und ist eine Mahlzeit aus verschiedenen kleinen, regionalen Gerichten, die in Metallschälchen auf einem Teller serviert werden. Dazu habe ich am liebsten Naan-Brot.

Dal

Ich liebe Hülsenfrüchte. Die sind nicht nur schmackhaft, sondern aufgrund ihres Eiweiß- und Eisengehalts auch sehr gesund. Selbstverständlich müssen sie auch in meinen Lieblingsgerichten aus aller Welt vertreten sein, z.B. in Form von gelben Linsen in einem indischen Dal. Dal lässt sich übrigens wunderbar vorbereiten, aufwärmen und auch mitnehmen. Diese Variante ist vegan.

Zutaten
150 g gelbe Linsen
Öl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Ingwer
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 grüne Chili
120 g geschälte Tomaten (evtl. aus der Dose)
Kurkuma
Garam Masala
Kreuzkümmel
Koriander
Salz, Zucker
Zitronensaft
evtl. Kokosmilch

Zubereitung
Linsen waschen und in einem Topf mit ausreichend Wasser 10–15 min köcheln.

Zwiebel hacken und die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und reiben.

Öl erhitzen und den Kreuzkümmel darin kurz anbraten. Chili, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer dazugeben. Danach die Tomatenwürfel und insgesamt etwa einen TL der gemahlenden Gewürze hinzufügen. Etwa 5 min bei niedriger Hitze braten, bis die Tomaten gar sind.

Linsen abgießen und zu den Tomaten geben, mit Salz, Zucker und Gewürzen abschmecken und allenfalls noch mit Kokosmilch verfeinern. Das Dal mit gehacktem Koriander garnieren.

Schale mit Dal und Reis
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Palak Paneer

Spinat und Käse stehen ganz oben auf meiner Liste der Lieblingsspeisen. In der Kombination Palak Paneer liebe ich sie besonders. Das Tolle daran ist, dass sich dieses Gericht ganz einfach und ohne Rezept zubereiten lässt. Wenn es ganz schnell gehen muss, kannst du sogar Tiefkühlspinat verwenden.

Zutaten
200 g Paneer
500 g frischer Spinat (oder 250 g Tiefkühlspinat)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g passierte Tomaten
Ingwer
Kreuzkümmel
Korianderpulver
Garam Masala
Kurkuma
gemahlene Chili
Ghee oder Kokosöl
50 ml Sahne
Salz

Zubereitung
Den Paneer in Würfel schneiden und in Ghee oder Kokosöl goldbraun anbraten. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken und zusammen mit dem Kreuzkümmel anschwitzen. Die Tomaten hinzugeben und etwa 5 min köcheln lassen. Die Sauce mit Korinader, Garam Masala, Kurkuma und Chili würzen.

Den Spinat waschen und in kochendem Wasser etwa 1 min lang blanchieren. Danach durch ein Sieb abgießen und in Eiswasser legen. Den Spinat sehr fein pürieren.

Spinat unter die Tomatensauce mischen. Sahne einrühren und nochmals kurz kochen. Zum Schluss werden die Paneerwürfel darin erwärmt.

grüne Schale mit
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Kirgisistan

Es gibt viele Gründe nach Kirgistan zu reisen, das Essen ist nicht unbedingt einer davon. Viele Speisen sind schon sehr gewöhnungsbedürftig. Ich erinnere mich zurück an die Suppe mit Hammelfleisch im Jurtencamp am Songköl oder gar die vergorene Stutenmilch.

Die Küche Kirgisistans ist geprägt von russischen und orientalischen Einflüssen. Auch heute noch sind viele Kirgisen Nomaden und das Land ist karg, Obst und Gemüse sind eher selten zu finden. Gegessen wird viel (fettes) Fleisch, Reis und Brot.

Manti

Trotzdem kommt ein Rezept aus Kirgistan auf diese Liste von Lieblingsgerichten – allerdings nicht in der Originalversion mit Hackfleisch, sondern mit Kartoffelfüllung. Wobei Manti, die gefüllten Teigtaschen, ja überall auf der Welt zu Hause sind. Genauso gut könnte ich sie bei Russland, der Türkei oder als Kinkhalis in Georgien, Dim Sum in Hongkong bzw. Momos in Tibet unterbringen. In Südtirol kennt man sie als Schlutzkrapfen, in Polen als Piroggen usw.

Eine Anleitung, wie man die Mantis faltet, findest du in diesem Video (leider mit Werbung). Zum Dämpfen benötigst du einen entsprechenden Auf- oder Einsatz für den Topf. Ich verwende meinen Bambus-Steamer.

Zutaten
250 g Mehl
1 Ei
1 TL Salz
100 ml Wasser
250 g Kartoffel (mehlig)
1 Zwiebel
150 g Schichtkäse (Topfen oder abgetropfter Quark)
Butter
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung
Mehl mit Salz, Ei und Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Kugel formen, Teig in eine Schüssel legen, mit einem Tuch abdecken und 30 min ruhen lassen.

Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen. Zwiebeln fein würfeln. In einer Pfanne Butter erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Kartoffeln stampfen, Zwiebel sowie Schichtkäse untermischen und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Etwas Füllung auf den Teig geben, Manti falten und ca. 20 min je nach Größe und Dicke des Teigs dämpfen.

Streetfood aus Israel

Neben asiatischen Gerichten habe ich ein Faible für die Küche der Levante. Die ist nicht nur lecker, sondern auch bunt, sehr gesund und überwiegend vegetarisch. Israel und vor allem Tel Aviv waren deshalb ein wahres Paradies für mich. Die Liste meiner Lieblingsgerichte aus Israel ließe sich endlos fortsetzen. Ich konzentriere mich hier auf drei Klassiker, die in meiner Küche einen festen Platz haben.

Hummus

Hummus in Israel ist leicht und cremig. Wer nur die übersäuerte und mit Konservierungsmitteln vollgepumpte Pampe aus dem hiesigen Supermarkt kennt, wird nicht glauben, dass es sich um ein- und dasselbe Gericht handelt. Angeblich den besten Hummus in Jaffa bekommt man übrigens im Abu Hassan in der Dolfin Straße. So wie Abu Hassan machen viele Restaurants ihren Hummus jeden Morgen frisch. Verkauft wird dann so lange, bis es nichts mehr gibt.

Hummus kann man aber auch ganz einfach schnell selbst zubereiten. Dabei haben aber weder Olivenöl noch Joghurt im originalen Rezept etwas zu suchen. Olivenöl wird im besten Fall über den fertigen Hummus geträufelt. Serviert wird Hummus mit Fladenbrot und geviertelten Gemüsezwiebeln. Für die schnelle Version kannst du auch gekochte Kichererbsen aus der Dose oder dem Glas verwenden. Wenn du mit getrockneten Kichererbsen startest, musst du sie erst für 24 Stunden einweichen. Am besten gibst du einen Teelöffel Natron zum Kochwasser. So werden die Kichererbsen schneller weich. Die Kochzeit beträgt etwa eine Stunde.

Zutaten
250 g gekochte Kichererbsen
150 ml kaltes Wasser
1–2 Knoblauchzehen
Zitronensaft
Salz
gemahlener Kreuzkümmel
200 g Tahini
Petersilie, Minze

Zubereitung
Die Kichererbsen in einen Multizerkleinerer oder Blender geben und die Kichererbsen auf kleiner Stufe pürieren. Nach und nach das kalte Wasser dazugießen. Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz und etwas Zitronensaft untermixen.

Nun die Tahini dazugeben und ca. 1 min auf hoher Stufe mixen, bis der Hummus richtig cremig und fluffig wird. Je nach Konsistenz und Geschmack allenfalls noch etwas Wasser hinzufügen und nachwürzen.

Mit einigen ganze Kichererbsen, gehackten Kräutern und Olivenöl anrichten.

Hummus bei Abu Hassan Jaffa
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Blumenkohl Eyal Shani

Eyal Shani ist untrennbar mit der Foodszene in Israel verbunden. Mit dem Miznon hat er die Street Food Szene in Tel Aviv belebt. Filialen gibt es auch in ausgewählten europäischen Städten. Der geröstete Blumenkohl ist der Signature Dish im Miznon. Der wird einfach in Butterbrotpapier eingewickelt serviert.

Die Zubereitung zu Hause ist denkbar einfach – Lieblingsgerichte ohne Rezept sozusagen. Entscheidend ist, dass du einen schönen Blumenkohl mit grünen Blättern auswählst. Das macht optisch wesentlich mehr her.

Zutaten
1 Blumenkohl
Olivenöl
Fleur de Sel
Butterbrotpapier
Tahini

Zubereitung
Blumenkohl waschen, die äußeren grünen Blätter entfernen und kopfüber in Salzwasser etwa 10–15 min kochen. Den Backofen auf 200° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Blumenkohl abtropfen und auskühlen lassen. Dann gut mit Olivenöl und Fleur de Sel einreiben. In einer Auflaufform ca. 20 min backen. Gegen Ende noch ein paar Minuten unter dem Backofengrill anbräunen.

Zum Servieren den Blumenkohl in Back- oder Butterbrotpapier wickeln und Tahini dazu reichen.

gerösteter Blumenkohl in Butterbrotpapier
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Sabich

Selbstverständlich ist Sabich nirgendwo so gut wie als Streetfood in Israel. In das Pita-Brot kommen frittierte Auberginen, Eier, der typisch israelische Tomaten- und Gurkensalat, Kräuter, z.B. Koriander, Tahini, Knoblauch und verschiedenes eingelegtes Gemüse. Zuhause bereite ich Sabich angelehnt an das Rezept von Haya Molcho (Restaurant Neni mit Filialen in Wien, Hamburg, Berlin, München und Zürich) am Teller zu. Einfach, gesund und schmackhaft hat sich Sabich zu meinen Lieblingsgerichten gemausert.

Die Weizenfladen kannst du kaufen (Tortillas bzw. Lavashbrot) oder selber machen, was natürlich wesentlich besser schmeckt.

Zutaten
1 Aubergine
1–2 Tomaten
ca. 1/2 Salatgurke
2 Eier
100 g Tahini
200 g Hummus (Rezept siehe oben)
Petersilie oder Koriander
Olivenöl, Arganöl
Za’atar
gemahlener Kreuzkümmel und Koriander, Salz, Pfeffer
Zitronensaft
2 Weizenfladen

Zubereitung
Die Auberginen am oberen Ende kreuzweise einschneiden, der Länge nach in Stücke reißen, salzen, 30 min ziehen lassen und das Wasser abtupfen. Aubergine in heißes Öl geben und frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. 

Tomaten und Gurke in sehr kleine Würfel schneiden. Mit Oliven- und Arganöl, Zitronensaft, Za’atar, Salz und Pfeffer würzen und gut durchmischen.

Eine kleine Schüssel mit Frischhaltefolie auslegen und mit Olivenöl einstreichen. Ei aufschlagen und behutsam in die Schüssel gleiten lassen. Frischhaltefolie zu einem Päckchen zusammenbinden. Die Eier so für 4 min köcheln.

Weizenfladen auf die Teller legen und mit Humus und Tahini bestreichen. Den Tomaten- Gurken-Salat darauf verteilen und die Auberginen darauf legen. Würzen und Koriander darüberstreuen. Zum Schluss noch mit dem pochierten Ei anrichten.

Sabich nach einem Rezept von Haya Molcho mit Tortilla
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Marokko

Meine erste Reise nach Marokko führte mich von Marrakesch über den Tizi-n-Ticka-Pass nach Ouarzazate und Zagora. Von M’Hamid aus war ich dann fünf Tage wandernd in der Wüste unterwegs. Das Schlafen unter dem Sternenhimmel, die Gastfreundschaft der Guides und die unendliche Weite waren ein eindrückliches Erlebnis. Unvergesslich war auch, was unser Koch damals aus den mitgebrachten Zutaten auf kleinen Gaskochern jeden Tag gezaubert hat.

Zuletzt war ich die Meeresbrise von Essaouira schnuppern. Wie alle Touristenorte in Marokko hat Essaouira kulinarisch viel zu bieten. Couscous und Tajine sind ja mittlerweile auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Beides sind nicht unbedingt meine Lieblingsgerichte. Ich bin eher Fan der Linsensuppe Harira, womit wir wieder bei den Hülsenfrüchten wären.

Harira

Die Harira ist eine marokkanische Fastensuppe und schmeckt einfach nur lecker. Ich bereite sie allerdings ohne Fleisch zu. Eigentlich mag ich keinen Staudensellerie. Den könnte man auch weglassen. Ich finde allerdings, dass er der Harira eine schöne Frische gibt.

Zutaten
125 g gekochte Kichererbsen
100 g Linsen (gewaschen)
125 ml passierte Tomaten
50 g Fadennudeln (feine Suppennudeln)
Petersilie, Koriander
1 Zwiebel
1–2 Stangen Staudensellerie (nach Geschmack)
50 ml Gemüsebouillon
Tomatenmark
Salz, weißer Pfeffer
Kurkuma oder Safran, Zimt, Ingwer, Kreuzkümmel
Öl
Mehl
Wasser

Zubereitung
Zwiebel, Petersilie, Koriander und das Grün des Staudenselleries fein hacken. Mit einem Sparschäler die Fäden von den Selleriestangen entfernen. Dann Sellerie in einem Multizerkleinerer oder Blender zu einer Art Mus verarbeiten.

Zwiebeln in Öl anschwitzen, Tomatenmark kurz mitrösten und dann die passierten Tomaten hinzugeben. Die restlichen Zutaten, Kräuter und Gewürze mit Ausnahme der Fadennudeln zur Suppe geben, gut verrühren und etwas Wasser hinzugeben. Mit Deckel ca. 20 min köcheln lassen.

Mehl mit warmen Wasser verrühren und damit die Suppe binden. Unter ständigem Rühren nochmals kurz aufkochen. Zum Schluss die Fadennudeln hinzugeben und ein nach Packungsanweisung mitkochen lassen.

Harira in marokkanischer Umgebung
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Peru

An Peru habe ich fast ausschließlich gute Erinnerungen. Einzig ein klitzekleiner und kurzer Anflug von Höhenkrankheit in Cusco trübte die Reise ein wenig. Cusco selbst, der Titicacasee, die Wanderung auf dem Inka-Trail nach Machu Picchu, der erste Blick auf die Ruinen vom Sonnentor aus und der zweite Besuch zum Sonnenaufgang, das alles sind bleibende Eindrücke. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht gewusst habe: Peru hat eine der besten Küchen der Welt.

Ceviche

Ceviche ist so etwas wie das peruanische Nationalgericht, aber auch in weiten Teilen Lateinamerikas verbreitet. Dabei steht der Begriff Ceviche genaugenommen für die Zubereitungsart, nämlich rohen Fisch durch die Zugabe von Fruchtsäure zu garen. Gerade bemerke ich, dass alle, die keinen Koriander mögen, mit meinen Rezepten nicht glücklich werden. Koriandergrün liebt oder hasst man. Bei meinen Lieblingsgerichten zieht es sich durch wie ein roter Faden.

Ceviche isst man logischerweise am besten an der Küste. Der Fisch muss wirklich frisch sein. Am besten ist er am selben Tag noch im Meer geschwommen. Ein fantastisches Ceviche hatte ich unter anderm auch beim Segeln in Guna Yala. Als Beilage zu Ceviche eignen sich z.B. gekochte Süßkartoffel, gekochte Maiskörner, Popcorn, Tortilla-Chips, Avocado etc.

Zutaten
300 g weißer Fisch (z.B. Seezunge, Dorade, Wolfbarsch oder Seeteufel)
Limettensaft (ca. 400 ml)
Salz
Ingwer
1/2 Chili
1 kleine (rote) Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stange Staudensellerie
Koriander

Zubereitung
Chili und Ingwer in kleine Stücke schneiden, Koriander klein hacken. Etwas mehr als die Hälfte der Zwiebel in hauchdünne Scheiben schneiden.

Fisch waschen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Ein paar Fischwürfel für die Tigermilch zur Seite stellen. Fisch salzen und ca. 1 min ziehen lassen. Dann die Hälfte des Limettensafts über den Fisch gießen. Gut umrühren und im Kühlschrank 5 min ziehen lassen.

Für die Tigermilch (Sauce für das Ceviche) etwas Ingwer, restliche Zwiebel, Knoblauch, Chili, Koriander und Staudensellerie klein schneiden. Alles zusammen mit den Fischwürfeln und dem Limettensaft in den Mixer geben und pürieren. Leche de Tigre über das Ceviche gießen.

Ceviche mit Mais und Bananen, Cocktail mit Sternfrucht
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Nicaragua und Costa Rica

Abgesehen von den vielen frischen Früchten hat das Essen in Zentralamerika nicht unbedingt einen Platz in meinem Herzen erobert. Dafür habe ich ganz andere Erinnerungen an die beiden Länder: Nationalparks, Canopy, Rafting, mit dem Mountainbike von Küste zu Küste, die Kolonialstädte Granada und Leon, die Insel Ometepe und erholsame Tage auf Little Corn Island.

Gallo Pinto

Meine Reihe von Lieblingsgerichten schließe ich mit einem ganz einfach Rezept. Gallo Pinto wird sowohl in Nicaragua als auch in Costa Rica zum Frühstück gegessen. In Nicaragua verwendet man eher rote, in Costa Rica mehrheitlich schwarze Bohnen. Der «Gefleckte Hahn» ist ziemlich deftig und eigentlich eine vollwertige Mahlzeit … irgendwie Pura Vida.

Zutaten
250 g gekochter Reis (vom Vortag)
125 g schwarze Bohnen (gekocht oder aus der Dose)
Öl
1/2 Zwiebel
1 kleine Stange Staudensellerie
1/4 rote Paprika
Koriander
Salsa Lizano oder Worcestershiresauce
Salz, Pfeffer
2 Eier
Sauerrahm
2 Scheiben Queso Turrialba (ersatzweise Hirtenkäse)
1 sehr reife Kochbanane (Plátanos maduros)
nach Geschmack: Tomaten, Avocado, Tortilla

Zubereitung
Zwiebel, Staudensellerie und Koriander fein hacken, Paprika in kleine Würfel schneiden. Öl erhitzen, Zwiebel, Sellerie, Paprika und Koriander andünsten. Bohnen (im eigenen Saft) dazugeben, mit Salsa Lizano würzen und etwas eindicken lassen. Reis unterrühren.

Kochbananen in 1cm dicke Scheiben oder Stücke schneiden und schwimmend ausbacken, bis sie braun werden. Rühr- oder Spiegeleier zubereiten.

Alles mit Gemüse, Käse, Sahne und evtl. Tortilla anrichten und servieren.

Gallo Pinto mit Plátanos maduros, Spiegelei, Käse und Gemüse
Meine 15 Lieblingsgerichte und -rezepte aus aller Welt 30

Nach insgesamt 30 Lieblingsgerichten und Lieblingsrezepten aus Europa und aller Welt konzentriere ich mich nun wieder auf das Hauptthema dieses Blogs, nämlich das Reisen. Drei Fotos sind übrigens Symbolbilder von Pixabay. Während des Corona-Lockdowns war es unmöglich Thai-Auberginen, Erbsenauberginen oder Okonomisauce zu bekommen und für ein gutes Ceviche hat meine Zeit nicht mehr gereicht. Aber ich habe jedes Rezept schon einmal gekocht. Und natürlich freue ich mich auch wieder über Kommentare zu deinem Lieblingsgericht.

Meine 15 Lieblingsgerichte und -rezepte aus aller Welt 1
Lieblingsgerichte Pho Bo
Meine 15 Lieblingsgerichte und -rezepte aus aller Welt 31

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