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Insidertipps für die Lofoten von acht Reisebloggerinnen und -bloggern

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Die Lofoten sind so etwas wie Norwegen aus dem Bilderbuch: Inseln wie ins Meer gestreut, Bogenbrücken, Fjorde, Aussichtspunkte, schroffe Felsen und dazwischen kleine farbige Holzhütten sowie Fischerboote, die im Meer schaukeln. Und darüber tanzen die Nordlichter. Mehr Idylle oder Kitsch gehen nicht. In einem Roundup habe ich acht Reisebloggerinnen und -blogger gefragt, was ihre Insidertipps für die Lofoten sind. Dies deshalb, weil ich meine Reise vorzeitig beenden musste.

Mehrere Jahre lang hatte ich eine Reise in den Norden Norwegens im Winter auf meinem Radar. Als ich im Herbst 2019 mit der Planung begann, konnte ich noch nicht ahnen, dass mein Abenteuer enden würde, bevor es richtig begonnen hatte. Der Corona-Lockdown veranlasste mich, meine Tour in den Süden der Lofoten bereits in Svolvear wieder abzubrechen.

Was bleibt ist der Traum von den Lofoten. Und bis ich im März 2021 meine Reise hoffentlich nochmals starten kann (aufgeschoben ist nicht aufgehoben), teile ich gerne mit dir die schönsten Erfahrungen und Insidertipps anderer Bloggerinnen und Blogger.

Insidertipps Lofoten 1: Lieblingswanderung und Lieblingsort

André vom Turnagain

Die Lofoten lassen keinen kalt, auch wenn das Wetter manchmal übel mitspielen kann. Doch die Naturkulisse, die Menschen und die charmanten Unterkünfte lassen das Herz eines Outdoor-Fanatikers regelmäßig erstrahlen.

Die Lofoten lassen niemanden kalt.

Meine Lieblingswanderung war sicherlich die Tour auf die Ballstadheia, die einen einzigartigen Ausblick auf die Fjordlandschaft der Lofoten freigibt. Dabei lernt man schnell, dass organisierte Wanderwege auf den Lofoten kaum existent sind und querfeldein zur neuen, ungewohnten Disziplin wird.

Aufgrund der Mitternachtssonne spielen Zeit und Raum zudem keine Rolle mehr und man verliert sich immer mehr auf den saftig grünen Hügeln und Zacken der Berge, um sein Dinner in der Natur zu genießen.

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Wanderung auf die Ballstadheia © Turnagain

Mein Lieblingsort ist das südlich gelegene Reine, mit seiner berühmten Hafenkulisse. Ich hatte dabei das große Glück im Fischerdorf Reine Rorbuer in einer der kleinen Hütten zu übernachten. Hier kann man ganze Bücher oder auch Artikel für den Reiseblog schreiben.

Ansicht von Reine Lofoten
Reine © Turnagain

So wie ich, der mit www.turnagain.de seine spannendsten Reiseerlebnisse und mit www.premiumescapes.de die spektakulärsten Unterkünfte regelmäßig in Wort und Foto festhält.

Insidertipp Lofoten 2: Unterwegs mit dem Campervan

Elisa vom take an adVANture

Ich bin schon lange von den eher kälteren und abgeschiedeneren Gegenden unserer Welt fasziniert. Dort, wo beim Anblick der Landschaften der Atem stockt und auch schonmal die ein oder andere Freudenträne kullert. So kam es, dass ich eines Spätsommers meinen Campervan bepackte und mich alleine auf einen mehrwöchigen Roadtrip durch den Norden Norwegens begab. Ich besuchte die Lofoten, schlief dort vor pittoresker Kulisse, sah die Nordlichter über mir tanzen und bestieg den ein oder anderen Gipfel.

Wo sonst gibt es so schneeweiße Strände oberhalb des Polarkreises?

Ich glaube, nirgendwo sonst sieht man schneeweiße Strände vor türkisblauem Meer oder Wellen, die Surfer aus der ganzen Welt anlocken … weit oberhalb des Polarkreises. Der Haukland Strand ist so ein Schmankerl für die Seele, der Strand von Unstad wiederum versprüht jede Menge «Hang Loose» und Reine, ja, das ist so ein wunderschöner Klassiker der norwegischen Architektur. Ich ließ mich treiben. Hatte weder Zeitdruck noch einen Plan und fuhr dementsprechend auch einige Straßen dreimal. Weit in die Nebensaison hinein konnte ich den Camper mal hier, mal dort abstellen und hatte teilweise ganze Gipfel für mich alleine.

Die Lofoten sind nicht groß, auf direktem Weg quer rüber sind es gerade mal rund 160 km. Nichtsdestotrotz warten hier jede Menge Highlights und Sehenswürdigkeiten in Form von wilder Landschaft und farbigen Tupfern vor rauen Bergen. Lasst euch treiben, nehmt unbedingt auch mal die Schotterpisten und haltet an jedem Aussichtspunkt. Hektik ist hier fehl am Platz, stattdessen sollte die Langsamkeit siegen.

Rorbuer und Fischerboot in Reine
Reine © take an adVANture

Ich bin Elisa und auf take an adVANture schreibe ich über Roadtrips, Outdoor und Camping, über die Liebe zur Natur und dem Draußensein. Am liebsten erzähle ich Geschichten in Wort und Bild. Ich möchte inspirieren und philosophieren und auf den bewussten Moment aufmerksam machen. Dabei lebe ich in meinem selbst ausgebauten VW Bus, habe selten ein Ziel, aber immer eine grobe Richtung. Meinen ökologischen Fußabdruck versuche ich stets klein zu halten, damit mein Lieblingsort noch lange genau so bleibt, wie er sein soll: grün und wunderbar.

Insidertipps Lofoten 3: Hamnøy und der Haukland Beach, zwei Orte zum Verlieben

Melanie von Good Morning World

Glasklare Fjorde, die mit ihrem tiefblauen Wasser zwischen den schroffen Bergen eine geheimnisvolle Atmosphäre versprühen, dazwischen knallrote oder quietschgelbe Fischerhütten, und magische Nordlichter, die in den kalten Polarnächten über diese märchenhafte Szenerie hinwegtanzen – die Lofoten in Norwegen sind schon wirklich ein wunderschönes Fleckchen Erde. Während unserer Reise im März habe ich mich ganz besonders in zwei Orte verliebt: in den malerischen Haukland Beach und in das traditionelle Dörfchen Hamnøy.

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Hamnøy © Good Morning World
Inseln und Strände wie aus dem Bilderbuch.

In Hamnøy verzaubert dich genau die Landschaft, die du ganz bestimmt von unzähligen Fotos aus dem Internet kennst. Kurz: die Lofoten wie aus dem Bilderbuch. Hier hatten wir auch das unglaubliche Glück, in der Nacht die Aurora Borealis über dem Örtchen beobachten zu können. Die hellgrünen Schleier rahmten nicht nur die roten Holzhütten wunderschön ein, sondern spiegelten sich auch im kristallklaren Wasser der Bucht, ein echter Traum. Verpasse hier auch auf keinen Fall ein Abendessen im Krambua Restaurant, hier gibt es die mit Abstand leckersten Zimtschnecken der südlichen Lofoten!

Mein zweiter Lieblingsort ist der malerische Haukland Beach. Bei unserem Besuch war außer uns kein Mensch in der weiten Bucht unterwegs, nur das Rauschen der Wellen war zu hören. Kommst du in den warmen Sommermonaten an diesen Strand, dann kannst du vielleicht sogar schwimmen, vorausgesetzt du bist nicht allzu verfroren. Wir haben uns mit dem zauberhaften Anblick der Landschaft begnügt. Durch frischen Schnee in der Nacht sahen die Berge, die die Bucht so pittoresk einrahmen, wie mit Puderzucker bestäubt aus, so schön!

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Haukland Beach © Good Morning World

Auf meinem Reiseblog Good Morning World findest du noch mehr Tipps zu den schönsten Orten, die du in deinem Lofoten Urlaub auf keinen Fall verpassen solltest, sowie hilfreiche Infos zur besten Reisezeit, zum Wetter und zur Anreise auf die Lofoten in Norwegen.

Insidertipps Lofoten 4: Highlights zwischen Fotospots und Wanderungen

Biggi und Flo von PHOTOTRAVELLERS

Die Lofoten werden zu Recht auch die «Alpen im Meer» genannt. Schroffe Berge, die aus dem Wasser in den Himmel ragen, prägen die Inselgruppe vor der Küste Nordnorwegens. Naturliebhaber, Wanderer und Landschaftsfotografen kommen auf den Lofoten auf ihre Kosten. Highlights findest du auf den Lofoten viele.

Einer der bekanntesten Fotospots ist das kleine Fischerdorf Reine im Westen der Lofoten. Besonders eindrucksvoll ist das Licht am Morgen, wenn die Sonne die Berge hinter dem Ort in rötlichem Licht erstrahlen lässt.

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Reine © Phototravellers

Ganz in der Nähe liegt auch das kleine Örtchen Hamnøy. Den bekanntesten Blick hast du von der Straßenbrücke der E10.

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Hamnøy © Phototravellers

Tipp für bergbegeisterte Wanderer: Vom Reinebringen, dem 442 Meter hohen Hausberg, hast du einen fantastischen Blick über den Ort, die Bucht und die umliegenden Berge. Der Aufstieg ist stellenweise aber extrem steil.

Reine ist ein Eldorado für Fotografen.

Plane auf alle Fälle auch ein Stopp am Unstad Beach. Du kannst hier ewig an dem Strand entlangwandern und die klare Luft des hohen Nordens genießen. In den Wintermonaten gelingen dir hier mit etwas Glück tolle Polarlicht-Fotos. Vom Örtchen Vareid hast du einen einmaligen Blick auf den gegenüberliegenden Strand von Flakstad und den Hausberg Flakstadtinden, der sich im Sommer auch gut erwandern lässt. Für Fotografen ist die Küste von Vareid ein Eldorado.

Das sind nur einige der Top-Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten. Du solltest mindestens zwei Wochen einplanen, um die Inselgruppe zu erkunden. Tipp für die Anreise: Von Deutschland aus erreichst du die Lofoten am besten über die Flughäfen Harstad/Narvik und Leknes.

Biggi und Flo stehen hinter dem Reiseblog Phototravellers.de. Im Jahr 2010 gegründet, wagten die beiden 2018 mit dem Blog den Sprung in die Selbständigkeit.

Insidertipp Lofoten und Vesterålen 5: Begegnung mit Giganten der Meere – Walbeobachtung in Andenes

Katja von Hinfahren

Andenes und die Insel Andøya, die zur Inselgruppe der Vesterålen nördlich der Lofoten gehört, sind ideale Orte, um Wale und außergewöhnliche Natur hautnah zu erleben. Hier haben wir eine Walsafari gemacht. Das war ein einmaliges Erlebnis.

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M/S Reine Whalesafari Andenes

Großen Pottwale sind das ganze Jahr in dem besonders nahrungsreichen Meeresgebiet unterwegs. In den Wintermonaten locken riesige Heringsschwärme Orcas, Buckelwale und Finnwale an. Auch wir hatten bei unserem Roadtrip durch Norwegen Glück. Bei einer mehrstündigen Fahrt mit der M/S Reine der Whalesafari Andenes kamen wir drei gewaltigen Pottwalen ganz nahe. Das war magisch.

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Pottwal beim Abtauchen

Die Fahrt zu den Walen ist nicht ganz billig. Wenn du aber dort bist, solltest du die Gelegenheit unbedingt nutzen. Zur Walsafari gehört auch die geführte Besichtigung des spannenden Walmuseums. Auch im Sommer brauchst du auf dem Meer warme Kleidung. Und du solltest auch die angebotenen Tabletten gegen Seekrankheit nehmen!

Wale beobachten – einfach magisch.

Mehr zu unseren Erlebnissen mit Walen kannst du hier nachlesen.

Katja ist Journalistin und leidenschaftliche Reisende mit dem Wohnmobil. Auf Hin-Fahren gibt sie Tipps zu schönen Reisezielen – zwischen Südspanien und Nordkap – und rund um Camping und Wohnmobil (Ausstattung, Fahrzeugwahl).

Insidertipp Lofoten 6: Besuch im Winter oder ein Traumziel für Fotografinnen und Fotografen

Andreas von Reisewut

Zugegeben, Winter ist jetzt nicht unbedingt die bevorzugte Reisezeit vieler Reisender. Aber gerade die Lofoten in Norwegen bieten sich dafür regelrecht an. Mit einer Ost-West-Ausdehnung von gerade einmal knapp 170 km bietet die Inselkette auf relativ geringem Raum ein schier endlose Anzahl von Highlights, die sich sowohl im Sommer, als auch in der kalten Jahreszeit lohnen. Egal ob Polarlichter, leere Strände, raues Wetter, günstigere Preise als im Sommer … es gibt einige Gründe, sich auch einmal mit den Wintermonaten als Reisezeit zu beschäftigen.

Lofoten im Winter: ein Traumziel für Fotografen.

Nicht umsonst sieht man zwischen November und März zwar weniger Touristen, dafür aber immer häufiger Foto-Touren. Die Lofoten haben es geschafft, sich in den letzten Jahren zu einem DER Traumziele viele Fotografen zu mausern. Nicht ganz zu Unrecht, wie ich selber herausstellen sollte. Als passionierter Hobbyfotograf hatte ich schon lange von einem Trip dorthin geträumt. Im März 2019 war es schließlich so weit und mit drei Freunden war ich eine Woche auf den Lofoten unterwegs. 

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Ramberg Beach

Vom unbarmherzigen Orkan am Rambergstranda über Schneesturm und fiesem Graupelschauer bis hin zu wolkenlosen, windstillen Tagen in Hamnøy haben wir in dieser Zeit so ziemlich alles erlebt, was man an Wetter erleben kann. Höhepunkt war aber ganz klar eine sternenklare und windstille Nacht, für die eine Polarlicht-Vorhersage von KP5 angekündigt war. Ich habe auf Island inzwischen schon viele Male Polarlichter gesehen, aber die Lofoten liegen noch einmal deutlich nördlicher und hier war das alles irgendwie noch einmal «anders». 

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Polarlichter

Die Lofoten im Winter sind jedenfalls definitiv mehr als einen Blick wert: ursprünglich, fast menschenleer, urige Rorbuers (umgebaute Fischerhütten, in denen man wohnen kann) und traumhafte Strände, die sich vor denen in der Karibik nicht verstecken brauchen. Was will man noch mehr?

Mehr über die besten Sehenswürdigkeiten für deinen Lofoten-Urlaub im Winter kannst du auch direkt nachlesen.

Insidertipp Lofoten 7: zauberhaftes Fischerdorf Nusfjord

Marion von Escape from Reality

Lofoten wie aus dem Bilderbuch – das ist Nusfjord, eines der ältesten und am besten erhaltenen Fischerdörfer Norwegens, gelegen im Süden der Insel Flakstadøy und umringt von hohen Gipfeln. Im Rahmen eines europäischen Architekturwettbewerbs im Jahr 1975 wurden die Gebäude und Fischerhütten (Rorbuer) des winzigen Dorfs am Vestfjord restauriert und in Ferienunterkünfte verwandelt. Heute ist Nusfjord ein Freilichtmuseum, die Holzhäuser säumen als rote und gelbe Farbtupfer den geschützten Naturhafen. Einst fanden in den traditionellen Rorbuer-Hütten Fischer eine Unterkunft, die für die Kabeljau-Saison nach Nusfjord kamen. Heute locken sie Touristen in den kleinen Ort.

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Rorbuer © Escape from Reality
Nusfjord ist ein Highlight.

Besucher können die Transiederei, das Sägewerk und die Schmiede erkunden, um in vergangene Zeiten einzutauchen. Und dann ist da noch der Dorfladen, mit seiner imposanten historischen Kasse, in dem du herrlich nach Souvenirs stöbern oder auch einen Kaffee trinken kannst. Ist der Hunger etwas größer, solltest du im Restaurant Karolinen vorbeischauen. Oder du kaufst Dir einen der wundervollen Zimtknoten (Kanelknuter) in der Bäckerei – der Duft der frisch gebackenen Leckereien weist Dir den Weg. Für den besten Blick und das perfekte Postkartenmotiv solltest du den felsigen Hügel am Ende des Hafens erklimmen.

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Nusfjord © Escape from Reality

Nusfjord war für mich ein echtes Highlight meiner Lofoten-Reise. Wie gerne würde ich einmal ein paar Tage in einem der typischen Holzhäuschen übernachten und den malerischen Ort sowie die umliegende Landschaft ausgiebig genießen! 

Wenn du mehr über Nusfjord auf den Lofoten erfahren möchtest, solltest du den ganzen Bericht lesen.

Mit ihrem Reiseblog Escape from Reality möchte Marion ihre Leser inspirieren, aus dem Alltag auszubrechen: Von Reisen in ferne Länder bis zu kleinen Auszeiten und Ausflügen vor der Haustür. 

Insidertipp Lofoten 8: Mit dem Hurtigruten-Schiff von Tromsø nach Svolvær

Hurtigruten: perfekt für die Anreise auf die Lofoten.

Nach drei Tagen in der Stadt Tromso, mit Ausflügen zu den Rentieren und einer Nordlichtsafari, besteige ich um Mitternacht das Hurtigrouten-Schiff MS Kong Harald, das mich in 17 Stunden von Tromso nach Svolvaer bringt. In der winterlichen Landschaft von Nordnorwegen ist dies eine perfekte – wenn auch kostspielige – Alternative zum Flug oder der langen Anreise mit dem Mietwagen. Zwar wurde der Postdienst mit den Schiffen 1984 eingestellt, die Route wird aber immer noch befahren. Die Fahrt auf den kombinierten Fracht-, Passagier-, und Kreuzfahrtschiffen ist ein besonderes Erlebnis, eine sehr angenehme Art zu reisen und ideal, um die Küste zu entdecken. Und das sage ich, die mit Kreuzfahrten nichts anfangen kann.

Salon mit Panoramafenster des Hurtigrutenschiffes
MS Kong Harald

An den vielfältigen Ausflügen kann ich auf der kurzen Strecke natürlich nicht teilnehmen. Auch in Sachen Essen darf ich nur das Frühstück und das als Menü servierte Mittagessen testen. Das Jacuzzi wird leider erst am Abend geöffnet – zu spät für mich. Vorher lassen es die Wetterverhältnisse nicht zu. Meine Außenkabine ist jedoch überraschend komfortabel und geräumig. Insgesamt ist die Reise herrlich entspannend und landschaftlich wunderschön. Da es bereits nicht mehr erlaubt ist, in den Häfen an Land zu gehen, zeigt uns der Kapitän kurzerhand den Eingang zum Trollfjord.

spezielles Licht während der Schifffahrt in Nordnorwegen
Hurtigruten

Denn genau an diesem Tag der Seereise, erlässt die norwegische Regierung wegen Covid-19 strenge Bestimmungen. Touristen müssen das Land verlassen oder in eine vierzehntägige Quarantäne. Somit bleibt mir nichts anderes übrig, als meine Hotelbuchungen in Hamnøy, Reine, Nusfjord und Henningsvær sowie meinen Mietwagen zu stornieren und einen teuren Rückflug zu buchen.

Blick aus dem Flugzeugfenster auf die Lofoten
Flug nach Bodo

Mein Fazit zum Roundup

Ich möchte auf diesem Wege nochmals allen danken, die in diesen für Reisebloggerinnen und -blogger schwierigen Zeiten an meinem Lofoten-Roundup teilgenommen haben. Ich habe mich jeweils gefreut wie ein kleines Kind, wenn wieder neue Berichte und tolle Bilder eingetroffen sind. Damit steigt gleichzeitig die Vorfreude auf meine zweite Lofoten-Reise. Leider gab es auch viele, die auf meine Anfrage gar nicht reagiert haben. Dabei würden zwei Sätze reichen, um jemanden zu informieren, dass man keine Zeit oder kein Interesse hat!

Warst Du schon einmal auf den Lofoten? Vielleicht hast Du ja auch noch Insider- oder Geheimtipps? Dann lass es uns wissen und hinterlasse doch einfach einen Kommentar.

Schiff im Winter in Solvaer
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4 Gedanken zu „Insidertipps für die Lofoten von acht Reisebloggerinnen und -bloggern“

  1. Tolle Zusammenfassung. Lieben Dank, dass ich dabei sein durfte. Ich hoffe, Du kannst Deinen Trip im März 2021 nachholen. Ich war ja selber Mitte März dort und empfand den Monat als FAST perfekten Reisemonat 🙂 Bleib gesund!

    Antworten
    • Lieber Andreas

      Ich hatte vor allem wegen der speziellen Stimmung, der tollen Fotomotive und doch eher weniger Touristen mit März geplant. Aber ob es (FAST) perfekt wird, hängt wohl vom Wetter ab. Danke für deinen Beitrag.

      Liebe Grüße, viel Reisewut und Gesundheit
      Carola

      Antworten
  2. Hallo liebe Carola,

    vielen Dank, dass ich mitmachen durfte. Der Beitrag ist wirklich schön geworden und ich habe beim Schreiben des Textes mal wieder in den schönen Erinnerungen an die Lofoten schwelgen können… <3

    Ganz liebe Grüße und mach weiter so,
    Melanie

    Antworten
    • Liebe Melanie

      Danke, ich habe mich sehr gefreut, dass du etwas beigetragen hast.

      Herzliche Grüße und alles Gute
      Carola

      Antworten

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