Singapur Stopover mit Marina Bay Sands

Städtereisen

Wie schon im Herbst mit meinem Stopover in Dubai vor meiner Reise in den Oman, ist klar, dass ich meine Reise auf die Philippinen mit ein paar Tagen City-Sightseeing kombinieren werde. «Ferientechnikerinnen» wie ich müssen das Angenehme mit dem Angenehmen verbinden und so Zeit sparen.

Flugtechnisch bleibt entweder der Weg über Hongkong oder via Singapur, wobei die Wahl auf letzteres fällt. Bei der Hinreise sind drei Nächte, am Rückweg eine (ganz besondere Nacht) für den Stopover eingeplant. Da der Changi-Airport in Singapur alleine schon eine Attraktion ist und seit Jahren zu den besten Flughäfen der Welt gehört kann man selbst dort eine angenehme Zeit verbringen.

Singapur gilt ja als sauberste uns sicherste Stadt überhaupt, was tatsächlich auch zutrifft. Als Frau kann man sich zu jeder Tages- und Nachtzeit völlig unkompliziert und frei bewegen. Hinzu kommt, dass die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar sind. Das U-Bahn-Netz ist gut ausgebaut. In Singapur mag ich das Nebeneinander von kolonialen Gebäuden und moderner Architektur sowie das Nebeneinander verschiedener Ethnien und Kulturen.

Was unternehmen in Singapur?

Für die ersten Tage in der Stadt wähle ich ein Hotel direkt am Clarke Quay und schätzte die zentrale Lage sehr. Folgende Sehenswürdigkeiten und Attraktionen besuche ich von dort aus entweder zu Fuß, per U-Bahn oder einmal mit dem Hop-On/Hop-Off-Bus:

  • Qlarke Quay
  • Boats Quay
  • Victoria Theatre und Concert Hall
  • Fullerton Hotel
  • Merlion
  • Singapore Flyer
  • Botanic Garden
  • Orchard Road
  • Emerald Hill
  • Little India
  • Arab Street
  • Raffles Hotel (inkl. Singapore Sling in der Longbar)
  • Chinatown
  • Sentosa Island
  • Gardens by the Bay
  • Helix Bridge
  • Wonder Full – Light & Water Show

Mit Ausnahme von Sentosa kann ich alles empfehlen. Klar gibt es auch auf der Vergnügungsinsel ein paar schöne Ecken und die Seilbahnfahrt dorthin ist sicher ein Erlebnis, insgesamt ist Sentosa Island für mich aber zu künstlich und kitschig. Das mag dann doch eher dem asiatischen Geschmack entsprechen. Wie eingangs erwähnt, gefallen mir besonders die Kolonialbauten. Emerald Hill und das Raffles Hotel gehören zu meinen persönlichen Highlights in Singapur. An die Gegend um die Marina Bay und der Spaziergang am Supertree Grove beim Eindunkeln denke ich ebenfalls immer gerne zurück. Und dann ist da natürlich noch das Essen, Singapur ist bekannt für seine Hawker Stalls, in denen man gut und preiswert essen kann. Leider reicht die Zeit nicht, sich durch alles durchzukosten. Für die schnelle Verpflegung tagsüber würde ich Hawker Center immer irgendwelchen Restaurants vorziehen.

Marina Bay Sands, nicht nur Hotel, sondern auch Wahrzeichen von Singapur

Die Hoteltürme des Marina Bay Sands prägen heute der Stadtbild und der Besuch gehört zu einem Aufenthalt in Singapur einfach dazu. Da man den weltberühmten Infinity Pool am Sky Park im 57. Stock und etwa 190 m Höhe nur als Hotelgast betreten darf, gönne ich mir auf dem Rückweg von meiner Biketour durch die Visaysas eine Nacht im Marina Bay Sands. Geplant ist, möglichst viel Zeit im Hotel und vor allem am Pool zu verbringen, tagsüber und nachts. Die Erwartungen an das Fünf-Sterne-Hotel sind entsprechend hoch. Der Check-In ist zwar professionell, gleicht aber eher einer Massenabfertigung. Die Größe mit über 2000 Zimmern ist meiner Meinung nach auch der größte Nachteil des Hotels. Als Gast ist man einfach nur eine Nummer.

Die Zimmer im Marina Bay Sands überzeugen mich. Sie sind sehr geräumig und geschmackvoll eingerichtet. Abhängig von der Preiskategorie wählt man ein Zimmer mit Stadt- oder Meerblick (Gardens by the Bay) beziehungsweise in den unteren oder oberen Etagen. Vor allem bin ich beeindruckt, wie funktionell alles ist. Alles hat seinen Platz und das Badezimmer lässt keine Wünsche offen. Aber da man eigentlich nur wegen dem Pool in diesem Hotel eingecheckt hat, ist der Weg nach oben meist auch der erste.

Der berühmte Infinity-Pool

Der Blick auf die Skyline von Singapur von 57. Stock ist unbezahlbar, gerade bei Sonnenuntergang und wenn es dann langsam Nacht wird. Bei so vielen Gästen im Hotel ist man natürlich auch am Pool nicht alleine. Fast alle Liegen sind durchgehend besetzt. Das Wasser im Pool ist übrigens überraschend kalt, aber immerhin gibt es auf der anderen Seite Jacuzzis zum Aufwärmen. Vielleicht will man mit den Wassertemperaturen auch dafür sorgen, dass niemand endlos im Wasser bleibt und alle zur ihren Selfies am Beckenrand kommen, Schwimmen ist hier sowieso nur Nebensache. Der Service beim Pool ist vorbildlich.

Während meines Aufenthalts ist das Sky on 57 geschlossen und ich entscheide mich für ein Frühstück im Spago, Skypark muss sein, wenngleich die Aussicht von hier nicht so perfekt ist. Enttäuschend sind dann sowohl Angebot als auch der Service (ohne meine Bemühungen und mein Nachfragen, wäre kein Kaffee ein- und nachgeschenkt worden, das Personal steht lust- teilnahmslos herum), beides ist einem Fünf-Sterne-Hotel nicht würdig und mit fast 40,- CHF auch völlig überteuert. Die anderen Restaurants habe ich nicht getestet.

Fazit

Das Erlebnis Infinity Pool muss man sich teuer erkaufen. Für einmal ist es das auch wert, aber ein weiteres Mal würde ich nicht mehr im Marina Bay Sands logieren, das Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere die Gästebetreuung, stimmt einfach nicht. Dazu gibt es in der Nähe bessere Hotels.

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Ich freue mich auf meinen nächsten Besuche in der Stadt des Löwen, wenn es dann z.B. nach Indonesien geht … because life is short and world is wide.

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